{"id":81217,"date":"2026-04-03T04:30:06","date_gmt":"2026-04-03T04:30:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/81217\/"},"modified":"2026-04-03T04:30:06","modified_gmt":"2026-04-03T04:30:06","slug":"us-regierung-verhaengt-neue-zoelle-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/81217\/","title":{"rendered":"US-Regierung verh\u00e4ngt neue Z\u00f6lle \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Auf patentierte Arzneimittel wird ein Zollsatz von 100 Prozent des Warenwertes f\u00e4llig. Auch bei Aluminium, Stahl und Kupfer sollen \u00c4nderungen vorgenommen werden.<\/p>\n<p>Ein Jahr nach der gro\u00dfen Zolloffensive von US-Pr\u00e4sident Donald Trump legt seine Regierung mit weiteren Abgaben nach. Auf patentierte Arzneimittel werde k\u00fcnftig in der Regel ein Zollsatz von 100 Prozent des Warenwertes f\u00e4llig, wie aus einem Dekret des Wei\u00dfen Hauses hervorgeht. F\u00fcr gro\u00dfe Unternehmen gelte das in 120 Tagen, f\u00fcr kleinere 60 Tage sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Arzneiz\u00f6lle gilt f\u00fcr die EU allerdings ein reduzierter Satz von 15 Prozent. Hinsichtlich der Stahl-, Aluminium- und Kupferz\u00f6lle \u00e4ndert die US-Regierung ebenfalls ihre Regeln.<\/p>\n<p>Der Schritt macht deutlich, dass die US-Regierung auch nach dem wegweisenden Urteil des Obersten Gerichtshofes weiter an der aggressiven Zollpolitik festh\u00e4lt. Trump hatte sie zum Kernelement seiner zweiten Amtszeit gemacht. Zum einen will er mit den Z\u00f6llen mehr Produktion in die USA holen und so Arbeitspl\u00e4tze sichern. Zudem sieht es seine Regierung auf Mehreinnahmen in Milliardenh\u00f6he ab.<\/p>\n<p>Besonders die hohen Arzneimittelpreise in den USA sind Trump seit L\u00e4ngerem ein Dorn im Auge. Neue Z\u00f6lle waren deshalb bereits erwartet worden. Ausgenommen sind neben EU-Staaten auch die Schweiz und das Vereinigte K\u00f6nigreich, f\u00fcr Japan und S\u00fcdkorea gilt ebenfalls die Ausnahme.<\/p>\n<p>Ausl\u00e4ndische Hersteller patentgesch\u00fctzter Produkte k\u00f6nnen die Z\u00f6lle auch null senken &#8211; wenn sie Vereinbarungen mit der US-Regierung \u00fcber Preissenkungen bei verschreibungspflichtigen Medikamenten treffen und sich verpflichten, die Produktion ganz in die USA zu verlagern. Unternehmen, die nur einen Teil ihrer Produktion in die USA verlegen, m\u00fcssen einen Zoll von 20 Prozent zahlen, erl\u00e4uterte ein Regierungsvertreter.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu den Arzneimitteln will die US-Regierung auch bei Aluminium, Stahl und Kupfer \u00c4nderungen vornehmen. \u201eWir haben nicht die gew\u00fcnschten Zolleinnahmen erzielt, da die Welt die angegebenen Kosten f\u00fcr Stahlimporte nach Amerika k\u00fcnstlich gesenkt hat\u201c, sagte ein hochrangiger Regierungsbeamter.<\/p>\n<p>Der Zollsatz von 50 Prozent soll deshalb k\u00fcnftig nicht auf den Preis des Exporteurs erhoben werden, sondern auf den Preis, der am amerikanischen Markt f\u00e4llig wird. F\u00fcr Unternehmen, die in die USA exportieren, k\u00f6nnte das deutlich h\u00f6here Abgaben bedeuten.<\/p>\n<p>F\u00fcr andere Produkte k\u00f6nnte der Zollsatz hingegen sogar fallen. Solange sie zu mehr als 15 Prozent aus Stahl, Aluminium oder Kupfer bestehen, wird k\u00fcnftig ein einheitlicher Satz von 25 Prozent f\u00e4llig. Zuvor war ein 50-prozentiger Satz auf den Anteil des Produkts f\u00e4llig geworden, der aus einem der Stoffe besteht, wie der Regierungsbeamte ausf\u00fchrte. (APA\/Reuters)<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auf patentierte Arzneimittel wird ein Zollsatz von 100 Prozent des Warenwertes f\u00e4llig. 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