{"id":8140,"date":"2026-02-23T10:31:06","date_gmt":"2026-02-23T10:31:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/8140\/"},"modified":"2026-02-23T10:31:06","modified_gmt":"2026-02-23T10:31:06","slug":"die-preise-fuer-oefb-laenderspiele-sind-nicht-ueberzogen-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/8140\/","title":{"rendered":"\u00bbDie Preise f\u00fcr \u00d6FB-L\u00e4nderspiele sind nicht \u00fcberzogen\u00ab \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p> Die Kataris waren aufgetaucht und bekundeten ihr Interesse. Sie h\u00e4tten ganz andere wirtschaftliche M\u00f6glichkeiten gehabt als wir, aber die Verantwortlichen im Ritz-Carlton Bacara sind zu ihrem Wort gestanden. Wir sind sehr froh, dass wir uns mit Santa Barbara doch noch unsere erste Wahl sichern konnten. Das richtige Team-Basecamp ist ein wesentlicher Faktor f\u00fcr ein gelungenes Turnier. <\/p>\n<p> Es geht darum, einen Energie- und Kraftort zu schaffen. Keine Wohlf\u00fchloase. Spieler und Betreuer sollen bestm\u00f6gliche Voraussetzungen haben, um ihre maximale Leistung abrufen und zudem ihre Freizeit sinnvoll nutzen zu k\u00f6nnen. 60 Personen haben 60 unterschiedliche Vorstellungen. Die einen wollen in die Stadt fahren, manche in ein Caf\u00e9 gehen, andere wollen Golf spielen. Nach dem Ausscheiden bei der EM 2024 meinten die Spieler, sie h\u00e4tten es in unserem Quartier in Berlin noch drei Wochen ausgehalten. Wir werden es wieder schaffen, dass niemandem langweilig wird. <\/p>\n<p> Ich nehme an, dass sich auch Teamchef Ralf Rangnick wieder sehr stark einbringt, wenn es um das Erscheinungsbild des Basecamps geht. F\u00fcr jenes in Berlin hatte er sich sogar mit einem ihm bekannten Innenarchitekten abgestimmt, um Ver\u00e4nderungen vorzunehmen. Wie arbeitet es sich mit einem Perfektionisten wie Rangnick? <\/p>\n<p> Ich sch\u00e4tze es sehr, dass Ralf sich in jedem Teilbereich einbringt. Manche Diskussionen mit ihm sind kontrovers, aber am Ende haben wir alle immer mit Kreativit\u00e4t zu einem gemeinsamen Ergebnis gefunden. Es ist ja nicht so, dass Ralf in komplett anderen finanziellen Dimensionen denkt, wenn er Ideen hat. In Berlin haben wir es geschafft, mit vergleichsweise geringem monet\u00e4ren Aufwand eine hohe Individualisierung und Emotionalisierung zu schaffen, mit viel Liebe zum Detail. Zum Beispiel durch die Portr\u00e4tbilder jedes einzelnen Spielers in seinem Zimmer. Ein Basecamp soll wie ein gro\u00dfes Wohnzimmer sein.   <\/p>\n<p class=\"fm-quote__text\">\n        \u00bbEs ist ja nicht so, dass Ralf in komplett anderen finanziellen Dimensionen denkt, wenn er Ideen hat\u00ab\n    <\/p>\n<p>        Neuhold \u00fcber die Vorstellungen Rangnicks <\/p>\n<p> Was musste der \u00d6FB f\u00fcr das WM-Quartier in Santa Barbara auf den Tisch legen? <\/p>\n<p> Wir checken am 4. Juni ein und werden es am 25. Juni verlassen und hoffentlich im n\u00e4chsten Spielort einchecken \u2013 es sei denn, wir spielen im Sechzehntelfinale in Los Angeles, dann verl\u00e4ngern wir unseren Aufenthalt. Wir sprechen also bis zum Abschluss der Gruppenphase von drei Wochen f\u00fcr 60 Personen. Da ist man bei einem hohen sechsstelligen Betrag.  <\/p>\n<p> Sie haben vorhin das Golfen erw\u00e4hnt. Ein Golfplatz in unmittelbarer N\u00e4he ist im Team-Basecamp schon ein Must-have, oder? <\/p>\n<p> Definitiv. Es ist mittlerweile so, dass von Spielern und Betreuern jeder Zweite golft. Das ist spannend zu verfolgen. Bei der EM in Frankreich vor zehn Jahren gab es einen Golfplatz vor Ort, aber bis auf Marc Janko hat glaube ich niemand gespielt. Das Golfen hat in der aktuellen Mannschaft einen zus\u00e4tzlichen Teambuildingcharakter bekommen. Auch der Teamchef greift immer wieder zum Schl\u00e4ger.  <\/p>\n<p> Es ist, und das ist vor einem Gro\u00dfereignis umso wichtiger, angenehm ruhig im Umfeld des \u00d6FB. Das war in der Vergangenheit mit den plagenden Pr\u00e4sidiums-Querelen nicht immer so. Ist diese Zeitenwende am \u00d6FB-Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Pr\u00f6ll festzumachen? <\/p>\n<p> Josef Pr\u00f6ll ist jemand, der viel kommuniziert, das f\u00f6derale System versteht. Er wusste in seiner Position von Anfang an, worauf es ankommt. Er hat den L\u00f6wenanteil daran, dass es aktuell ruhig ist. Josef Pr\u00f6ll hat auch daf\u00fcr gesorgt, dass interne Diskussionen wirklich intern bleiben. Nach au\u00dfen ist er ein T\u00fcr\u00f6ffner in Politik und Wirtschaft. Die Zusammenarbeit mit ihm ist ausgesprochen angenehm und hochprofessionell.  <\/p>\n<p> Hat er es auch geschafft, die Gr\u00e4ben zwischen Ihnen und Generalsekret\u00e4r Thomas Hollerer zuzusch\u00fctten? <\/p>\n<p> Ich werde mediale Darstellungen nicht best\u00e4tigen und auch nicht kommentieren. Ich mache jeden Tag mit bestem Wissen und Gewissen meine Arbeit. Und dies unver\u00e4ndert mit gro\u00dfer Freude.  <\/p>\n<p class=\"fm-quote__text\">\n        \u00bbJosef Pr\u00f6ll ist jemand, der viel kommuniziert, das f\u00f6derale System versteht. Er hat den L\u00f6wenanteil daran, dass es aktuell ruhig ist.\u00a0\u00ab\n    <\/p>\n<p>        Neuhold \u00fcber das Wirken des \u00d6FB-Aufsichtsratsvorsitzenden Pr\u00f6ll<\/p>\n<p> Ralf Rangnick und viele Spieler sind Ihnen nach Ihrer vor\u00fcbergehenden Freistellung im November 2024 zur Seite gesprungen und haben sich \u00f6ffentlich f\u00fcr Ihren Verbleib eingesetzt. Was hat das damals mit Ihnen gemacht? <\/p>\n<p> Ich wusste das schon zu sch\u00e4tzen. Es hat mich gefreut, weil es letztlich eine sch\u00f6ne Best\u00e4tigung meiner Arbeit war. Gleichzeitig ist es mir wichtig, dass diese Aussagen nicht auf eine Freunderlwirtschaft reduziert werden \u2013 ein Eindruck, der in der damaligen Debatte etwas mitgeschwungen ist. Wir reden hier von einer professionellen Zusammenarbeit, innerhalb derer sich nat\u00fcrlich auch Vertrauensverh\u00e4ltnisse entwickelt haben. Ich bin zutiefst davon \u00fcberzeugt, dass die Statements des Teamchefs und der Spieler darin begr\u00fcndet waren, dass ich mit meiner Arbeit einen Teil zum funktionierenden Miteinander beitrage. <\/p>\n<p> Der \u00d6FB bestreitet vor der WM noch drei Testspiele in Wien. Die Preispolitik ist vielen Fans schon l\u00e4nger ein Dorn im Auge. F\u00fcr einen guten Sitzplatz gegen Ghana oder S\u00fcdkorea auf der L\u00e4ngsseite hat ein Erwachsener 64 Euro zu berappen. Hand aufs Herz: Ist das nicht zu viel? <\/p>\n<p> In dieser Diskussion m\u00f6chte ich einige Aspekte betonen, die mir wichtig sind. Erstens: Ein L\u00e4nderspiel des Nationalteams ist ein Premiumprodukt. F\u00fcr gew\u00f6hnlich gibt es f\u00fcnf Heimspiele im Jahr, und ich erachte einen Preis von 64 Euro f\u00fcr die beste Kategorie als gerechtfertigt. Ziehen wir den Vergleich zu Konzerten: Da kriegst du nichts um 64 Euro. Da bist du beim Doppelten und teilweise beim Dreifachen. Zweitens: Wir haben in der historischen Preisentwicklung in den vergangenen Jahren bewusst keine Erh\u00f6hung durchgef\u00fchrt. 2018 waren f\u00fcr die Freundschaftsspiele gegen Deutschland und Brasilien 72 Euro zu bezahlen.  <\/p>\n<p class=\"fm-quote__text\">\n        \u00bbW\u00fcrden wir die 72 Euro aus dem Jahr 2018 heute indexieren, w\u00e4ren wir bei 90 bis 100 Euro.\u00ab\n    <\/p>\n<p>        Neuhold \u00fcber die Preispolitik des \u00d6FB<\/p>\n<p> Man k\u00f6nnte entgegenhalten, dass die Preise damals schon zu hoch waren.  <\/p>\n<p> Das kann man immer sagen. Aber ich bleibe dabei, f\u00fcr ein Premiumprodukt und im Vergleich zu anderen Veranstaltungen \u00e4hnlicher Dimensionen sind die L\u00e4nderspielpreise definitiv nicht \u00fcberzogen. Sie haben ihre Berechtigung. W\u00fcrden wir die 72 Euro aus dem Jahr 2018 heute indexieren, w\u00e4ren wir bei 90 bis 100 Euro. Wir beim \u00d6FB haben die Inflationsschritte, die nahezu die gesamte Wirtschaft und Lebensmittelindustrie vollumf\u00e4nglich mitgemacht haben, nicht umgesetzt.  <\/p>\n<p> Wenn wir \u00fcber Preise sprechen, m\u00fcssen wir auch \u00fcber die WM sprechen. Man h\u00f6rt von absurden Preisen. In Dallas, wo \u00d6sterreich gegen Argentinien spielt, soll es kein Hotelzimmer mehr unter 500 Euro geben.  <\/p>\n<p> Bei dieser Diskussion bin ich sofort dabei. Ich wei\u00df schon, dass man ein Freundschaftsspiel nicht mit einem WM-Spiel vergleichen kann. Wenn aber f\u00fcr die Partie gegen Argentinien das Zehnfache ausgerufen wird, dann ist f\u00fcr mich die Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit nicht mehr gegeben. Tickets der Kategorie 1 kosten 700 Dollar, dann geht es weiter mit 500 Dollar (Kategorie 2) und 265 Dollar (Kategorie 3). Und dann gibt es noch die Kategorie 4 f\u00fcr 60 Dollar, aber davon gab es nur ein sehr eingeschr\u00e4nktes Kontingent.  <\/p>\n<p> Ein WM-Besuch ist f\u00fcr Fans aus aller Welt mit einem enormen finanziellen Aufwand verbunden. Mit wie vielen Fans aus \u00d6sterreich rechnen Sie? <\/p>\n<p> Unsere \u00d6FB-Kontingente sind f\u00fcr alle drei Gruppenspiele bereits ausgebucht, da gibt es keine Restbest\u00e4nde mehr. Pro Spiel macht das zwischen 6000 und 7000 Fans aus \u00d6sterreich. Ich war selbst \u00fcberrascht, wie gro\u00df die Nachfrage nach Tickets war, weil Entfernung und Kostenfaktor nicht unbetr\u00e4chtlich sind. Das ist erfreulich und wohl auch der langen Wartezeit seit der letzten WM geschuldet.  <\/p>\n<p> Die Fifa sch\u00fcttet bei der WM ein Rekordpreisgeld von 727 Millionen Dollar aus und r\u00fchmt sich mit einer Steigerung von 50 Prozent im Vergleich zu 2022. Wie viel vom Kuchen bekommt der \u00d6FB? <\/p>\n<p> Die Fifa sch\u00fcttet ordentlich aus, wenn man das Gesamtvolumen betrachtet, aber die Anzahl der Empf\u00e4nger ist mit 48 Mannschaften im Vergleich zu den 24 EM-Teilnehmern deutlich h\u00f6her. Bedingt durch den Wechselkurs bekommen wir als Verband eine geringere Antrittspr\u00e4mie als bei der letzten EM, n\u00e4mlich 10,5 Millionen Dollar. Anders als bei der Uefa gibt es bei der Fifa aber keine Bonifikationen in der Gruppenphase f\u00fcr Siege und Unentschieden. Bei der EM 2024 haben wir ein Preisgeld samt den Bonifikationen von 12,75 Millionen Euro erhalten. Bei der WM m\u00fcssten wir daf\u00fcr schon das Achtelfinale erreichen, also eine K.o.-Runde gewinnen, um ein vergleichbares Ergebnis mit 14 Millionen Dollar einzuspielen. Dies bei definitiv h\u00f6heren Kosten aufgrund der Preise in den USA. Erst ab dem Viertelfinale wird es finanziell wirklich attraktiv. <\/p>\n<p class=\"fm-quote__text\">\n        \u00bbUnsere \u00d6FB-Kontingente sind f\u00fcr alle drei Gruppenspiele bereits ausgebucht, da gibt es keine Restbest\u00e4nde mehr.\u00a0\u00ab\n    <\/p>\n<p>        Neuhold \u00fcber die Ticket-Nachfrage aus \u00d6sterreich <\/p>\n<p> Um Bewegung in die Stadion-Frage zu bekommen, m\u00fcsste \u00d6sterreich wohl Weltmeister werden. F\u00fcr den Titel g\u00e4be es 50 Millionen Dollar.  <\/p>\n<p> Selbst das w\u00fcrde zu wenig sein. Bei der Stadionfrage bedarf es dreier S\u00e4ulen: Bund, Land \u2013 und die dritte S\u00e4ule ist eben nicht der \u00d6FB, sondern m\u00fcsste ein Investor sein. Es ist unser Part als Verband, f\u00fcr einen entsprechenden Investor zu sorgen. Wir als Verband allein haben keine Chance, im dreistelligen Millionenbereich zu denken.  <\/p>\n<p> Ist denn ein Investor in Sicht? <\/p>\n<p> Ich bin \u00fcberzeugt, dass der Standort Wien f\u00fcr Investoren attraktiv ist. Die Stadionfrage wird aber auch oftmals falsch beleuchtet. Wir sind ja nicht so naiv zu glauben, dass es ein neues Fu\u00dfballstadion f\u00fcr das Nationalteam geben wird. Es m\u00fcsste eine moderne Event-Arena sein, die ganzj\u00e4hrig bespielt wird und in der auch drei, vier, f\u00fcnf Fu\u00dfballspiele im Jahr stattfinden k\u00f6nnen. Der Fu\u00dfball soll nicht der Tr\u00e4ger sein, der Fu\u00dfball soll einer von vielen Nutzern sein. Ein paar Adaptierungen und Sanierungen machen aus dem Happel-Stadion keine Event-Arena. Ich bin \u00fcberzeugt davon, dass Wien der gr\u00f6\u00dfte Profiteur einer solchen Arena w\u00e4re. Man w\u00fcrde sich damit noch mehr in Richtung Weltstadt entwickeln. <\/p>\n<p> Mich interessiert noch Ihre Meinung zu Rapid. Sind die Vorkommnisse vom j\u00fcngsten Wiener Derby nicht auch ein Thema, das den \u00d6FB betrifft? Immerhin nimmt der gesamte \u00f6sterreichische Fu\u00dfball Schaden.  <\/p>\n<p> Der \u00d6FB, die Bundesliga, die Politik \u2013 sie alle k\u00f6nnen mit guten Ratschl\u00e4gen zur Verf\u00fcgung stehen und unterst\u00fctzen. Aber der Schl\u00fcssel zur L\u00f6sung des Problems kann nur beim jeweiligen Verein liegen. Die historische Chance, ma\u00dfgeblich etwas zu ver\u00e4ndern, gab es nach dem Platzsturm im Derby 2011. Heute, 15 Jahre sp\u00e4ter, stehen wir vor \u00e4hnlichen Herausforderungen. Auch wenn es kein einfacher Weg ist: Es geht nur \u00fcber den internen Dialog mit den Fangruppen. Diese werden irgendwann einmal erkennen m\u00fcssen, dass hier viele Unschuldige in Sippenhaft genommen werden. Nicht nur, wenn es um Strafen, sondern auch um die Wahrnehmung in der \u00d6ffentlichkeit geht. <\/p>\n<p class=\"fm-quote__text\">\n        \u00bbDie historische Chance, ma\u00dfgeblich etwas zu ver\u00e4ndern, gab es nach dem Platzsturm im Derby 2011. Heute, 15 Jahre sp\u00e4ter, stehen wir vor \u00e4hnlichen Herausforderungen.\u00a0\u00ab\n    <\/p>\n<p>        Neuhold \u00fcber H\u00fctteldorfer Vers\u00e4umnisse<\/p>\n<p> Welche Schritte w\u00e4ren nun n\u00f6tig? <\/p>\n<p> Man sollte \u00fcberdenken, ob der Strafenkatalog in seiner jetzigen Form wirklich ausreichend ist. Je empfindlicher die Strafen, desto wahrscheinlicher wird die Bereitschaft sein, diese Themen ernsthaft zu verfolgen. Selbstverst\u00e4ndlich muss auch unver\u00e4ndert in der Pr\u00e4vention ein Schwerpunkt gesetzt werden. <\/p>\n<p>        Zur Person<\/p>\n<p>Bernhard Neuhold, 53, wurde in Mistelbach in Nieder\u00f6sterreich geboren. <\/p>\n<p>Nach dem Wirtschaftsstudium in Wien arbeitete der Absolvent der Sport Management Akademie der Bundesliga seit 2004 in verschiedenen Funktionen im \u00d6FB. <\/p>\n<p>Ab 2009 war Neuhold im Verband Direktor f\u00fcr Organisation und Finanzen. <\/p>\n<p>Seit 2016 leitet er die Geschicke als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Wirtschaftsbetriebe GmbH des \u00d6FB. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Kataris waren aufgetaucht und bekundeten ihr Interesse. 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