{"id":81952,"date":"2026-04-03T12:34:07","date_gmt":"2026-04-03T12:34:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/81952\/"},"modified":"2026-04-03T12:34:07","modified_gmt":"2026-04-03T12:34:07","slug":"viele-juden-in-new-york-haben-eine-tiefe-sehnsucht-nach-dem-alten-wien-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/81952\/","title":{"rendered":"\u201eViele Juden in New York haben eine tiefe Sehnsucht nach dem alten Wien\u201c \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Die diskussionsfreudige Marion House, die schelmische Trudy Jeremias und der charmante Arnold Greissle-Sch\u00f6nberg. Sie bildeten den Kern des New Yorker Stammtisches der Holocaust-\u00dcberlebenden der letzten Jahre. <\/p>\n<p>\u201eAn Kaffeeklatsch bin ich nicht interessiert\u201c, meinte Marion, die nun im Alter von 102\u2009Jahren verstorben ist. Immer wollte sie \u00fcber Politik und Kultur diskutieren. Der letzte Stammtisch zur Verabschiedung von Marion wurde gem\u00e4\u00df der Tradition durch das L\u00e4uten mit einem kleinen Messinggl\u00f6ckchen in Frauengestalt er\u00f6ffnet. \u201eIn Berlin hat zur gleichen Zeit auch ein Stammtisch stattgefunden\u201c, sagt Thomas Strasser, bei dem sich die New Yorker Runde zu Hause versammelte. \u201eGanz in der N\u00e4he von dem Ort, an dem Marion aufgewachsen ist. Das freut mich. Marion war leidenschaftliche Berlinerin.\u201c <\/p>\n<p>Neben bunten Blumen und einer brennenden Kerze steht ein Foto von Marion, auf dem sie herzlich lacht. Auch ein Bild von Gaby Gl\u00fcckselig, einer ehemaligen langj\u00e4hrigen Gastgeberin des Stammtisches, und ein Buch von Stammtischgr\u00fcnder Oskar Maria Graf, \u201eWir sind Gefangene. Ein Bekenntnis\u201c, liegen da. In einem G\u00e4stebuch kann man sich ein letztes Mal eintragen. Neben den im Raum Anwesenden in Inwood in New York sind zwischen zwanzig und drei\u00dfig Teilnehmer aus der ganzen Welt \u00fcber Zoom mit dabei. <\/p>\n<p>\u201eViele Wiener Juden haben eine tiefe Sehnsucht nach dem alten Wien. Eine Sehnsucht nach Berlin habe ich nicht. Aber so sehr ich New York liebe, ich f\u00fchle mich trotzdem entwurzelt\u201c, sagte Marion h\u00e4ufig. Dieses Gef\u00fchl der Entwurzelung konnte die mit einem Kindertransport 1939 aus Berlin Geflohene zeit ihres Lebens nicht absch\u00fctteln. Stolz und unabh\u00e4ngig war sie bis ans Ende. Mit Ohrringen oder Seidentuch geschm\u00fcckt stieg sie bis weit ins hohe Alter in ihr eigenes Auto, um zum Stammtisch oder in die Oper zu fahren. Marion war sechzehn, als sie sich von ihren Eltern am Bahnhof verabschiedete: \u201eMir steigen heute noch die Tr\u00e4nen in die Augen, wenn ich daran denke. Die Kinder haben geweint, die Eltern haben geweint.\u201c<\/p>\n<p>Marions Eltern \u00fcberlebten die Inhaftierung im Konzentrationslager Theresienstadt. Erinnerungen an das Schwimmbad ihrer Kindheit, das Juden nicht mehr betreten durften, eine Schulfreundin, die pl\u00f6tzlich jeden Kontakt zu ihr abbrach, oder an den verpflichtenden \u00adHitlergru\u00df in ihrer Schule belasteten sie schwer. Marion erz\u00e4hlte davon, auch in Schulen, obwohl sie dabei traurig wurde und ihr Tr\u00e4nen in den Augen standen.<\/p>\n<p>Vierzig Jahre lang half sie Holocaust-\u00dcber\u00adlebenden, ihren Anspruch auf Wiedergutmachungszahlungen und Sozialversicherung durchzusetzen. \u201eEs ist mir eine gro\u00dfe Genugtuung, dass ich so vielen Leuten ein leichtes Alter verschafft habe.\u201c Auch in ihrer Freizeit besch\u00e4ftigte sie sich mit dem Zweiten Weltkrieg, las zahlreiche B\u00fccher dar\u00fcber. \u00dcber ihre ehemalige Lehrerin \u201eFr\u00e4ulein Marzian\u201c erz\u00e4hlte sie gern. Sie hatte j\u00fcdische Sch\u00fcler zu sich nach Hause eingeladen. \u201eSie hat uns einen sch\u00f6nen Tag bereitet. Wir haben gesp\u00fcrt, dass sie zeigen wollte, dass nicht alle Menschen gleich waren. Ich werde diese Lehrerin nie vergessen!\u201c, so Marion. Der Stammtisch gab ihren Wochen Struktur, und sie genoss die Gespr\u00e4che vor allem auch mit den j\u00fcngeren Teilnehmern sichtlich.<\/p>\n<p>Gegr\u00fcndet wurde der Stammtisch 1943 von dem aus Bayern stammenden Schriftsteller und Dichter Oskar Maria Graf und dem Wiener Kaufmann Harry Asher. \u00dcber die Anf\u00e4nge des Stammtisches erz\u00e4hlte dieser in einem Interview einmal: \u201eMein Freund Oskar Maria Graf hat gern einen Kreis um sich versammelt, wo er seine B\u00fccher vorlesen konnte. Daraus ist eine Diskussion geworden. Man ist abwechselnd in den verschiedenen Wohnungen so ein- bis zweimal im Monat zusammengekommen.\u201c<\/p>\n<p>Dieser so entstandene Stammtisch traf sich mehr als 80 Jahre lange jede Woche, anfangs in Caf\u00e9s und Restaurants, sp\u00e4ter in Privatwohnungen. Harry Asher beschreibt auch die illustren Teilnehmer der Runde: \u201eViele, viele Menschen sind da durchgegangen: Gew\u00f6hnliche, Ungew\u00f6hnliche, Bedeutende, Wichtige, Schriftsteller, Ganzdurchschnittsmenschen, J\u00fcngere, \u00c4ltere, Leute wie Brecht, Verleger, Zuckmayer.\u201c<\/p>\n<p>Auf Deutsch wurde \u00fcber Politik und Kultur diskutiert. Es war eine bunt gemischte Runde aus Holocaust-\u00dcberlebenden, Expats, Besuchern aus Deutschland und \u00d6sterreich und Gedenkdienern. Diese stie\u00dfen seit ungef\u00e4hr 30\u2009Jahren dazu, w\u00e4hrend sie ein Jahr am Museum of Jewish Heritage oder am Leo-Baeck-Institut arbeiteten. \u201eMan plaudert nicht nur, sondern es wird ein Diskussionsthema ausgesucht. Eine Glocke wird verwendet, um die Aufmerksamkeit aller auf ein bestimmtes Thema zu lenken\u201c, erz\u00e4hlte Gedenkdienerin Theresa \u00fcber diese besondere Erfahrung. Beim ersten Treffen dachte sie, dass sie etwas \u201eGescheites\u201c sagen m\u00fcsse. \u201eAber alle waren sehr freundlich!\u201c, meinte sie lachend. \u00dcberhaupt habe sie wilde Geschichten \u00fcber den Stammtisch von den fr\u00fcheren Gedenkdienern geh\u00f6rt. Der Stammtisch war f\u00fcr manche eine zweite Familie in der Gro\u00dfstadt New York. \u201eWie viele Gro\u00dfeltern, die man jede Woche trifft.\u201c Die \u00dcberlebenden interessierten sich f\u00fcr die Jungen, waren offen und neugierig. Der Altersunterschied z\u00e4hlte nicht. Die Betagten h\u00f6rten den Jungen geduldig zu, forderten sie auf, mitzudiskutieren und ihre Meinung zu sagen. <\/p>\n<p>Trudy Jeremias, dynamisch und lebhaft, war die letzte Gastgeberin des Stammtisches in ihrer Wohnung auf der Upper East Side in Manhattan. Sie verstarb Anfang 2025. Die 1923 in Wien Geborene strahlte die Besucher bereits beim \u00d6ffnen der T\u00fcr an, trug selbstgemachten auff\u00e4lligen Schmuck und lange R\u00f6cke. \u201eIch m\u00f6chte, dass alles sch\u00f6n ist. Anstrengend ist es schon\u201c, sagte die K\u00fcnstlerin. Die Vorbereitungen wie Essen herrichten, backen und aufr\u00e4umen nahmen den ganzen Tag in Anspruch, damit sich die Runde mittwochs um ihren Tisch versammeln konnte. Die Wohnung war gef\u00fcllt mit Pflanzen und ihrer Mineraliensammlung. <\/p>\n<p>An einer Wand hing die antike Schl\u00fcsselsammlung ihres im Konzentrationslager ermordeten Onkels. \u201eKeine Katze hat sich damals um uns gek\u00fcmmert\u201c, beschrieb sie ihre erste Schulerfahrung in Manhattan im Jahr 1939. Sie stammte aus einer nicht religi\u00f6sen j\u00fcdischen Wiener Bankiersfamilie, die 1939 von Wien nach New York emigrierte, nachdem der Gro\u00dfvater monatelang in Dachau interniert gewesen war. Nach dem Anschluss redeten ihre engsten Schulfreundinnen pl\u00f6tzlich nicht mehr mit ihr. Sie wurde nur mehr zu Hause unterrichtet, erz\u00e4hlte sie mit trauriger Stimme. <\/p>\n<p>F\u00fcr Trudy war wichtig, dass der Stammtisch nicht als religi\u00f6se Runde, sondern als kulturelle verstanden werden sollte. Auch als \u00adHolocaust-\u00dcberlebende sah sie sich nicht. \u201eWir waren nicht im Konzentrationslager. Uns ist es nicht so schlecht ergangen\u201c, sagte sie, w\u00e4hrend die anderen nickten.<\/p>\n<p>Eng war Trudy mit Gaby Gl\u00fcckselig aus Wiesbaden befreundet, die vor ihr lange die Gastgeberin des Stammtisches gewesen war. Beide Frauen hatten ein schelmisches Grinsen und einen starken Hang zum Anderssein. Sie freuten sich immer, wenn jemand die Regeln brach. Bei Gaby Gl\u00fcckselig fand sogar am Tag ihres Ablebens im Alter von 101 Jahren noch ein Stammtisch statt, w\u00e4hrend sie bereits nur mehr im Bett im Nebenzimmer lag. Auf einem Foto tr\u00e4gt die Lebhafte eine schwarze Zipfelm\u00fctze und lacht ausgelassen.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt ging es immer lustig zu beim Stammtisch. Das schallende Gel\u00e4chter von \u00adMiriam Merzbacher bleibt im Ohr. Sie floh 1937 mit ihrer Familie aus Deutschland in die Niederlande und wurde mit siebzehn im September 1944 nach Theresienstadt deportiert. Ihr Vater wurde in Auschwitz ermordet, ihr Bruder in Mauthausen. Miriam und ihre Mutter \u00fcberlebten und kamen sp\u00e4ter nach New York. Nicht nur gelacht, sondern auch gesungen wurde beim Stammtisch. Kurt Sonnenfeld und Arnold Greissle-Sch\u00f6nberg stimmten etwa die \u201eInternationale\u201c an. Kurt war aus Wien zu Fu\u00df durch die Schweiz und Frankreich geflohen und arbeitete in New York als Sozialarbeiter. \u201eWelcher Bezirk?\u201c, fragte er neue G\u00e4ste beim Stammtisch.<\/p>\n<p class=\"fm-quote__text\">\n        \u00bbDer Stammtisch traf sich mehr als 80 Jahre lang jede Woche, \u00adanfangs in Caf\u00e9s und Restaurants, sp\u00e4ter in Privatwohnungen.\u00ab\n    <\/p>\n<p>Arnold war 1938 im Alter von vierzehn Jahren mit seiner Familie nach New York emigriert. Als amerikanischer Soldat kehrte er wieder nach Europa zur\u00fcck und war in Nordafrika und Italien stationiert. Oft erz\u00e4hlte er von seinem Gro\u00dfvater, dem Komponisten Arnold Sch\u00f6nberg, dessen Stimme er perfekt nachahmen konnte. Gern gab er davon eine Kostprobe ab. \u00dcber den Stammtisch, den er w\u00f6chentlich mit seiner Frau Nancy besuchte, sagte Arnold: \u201eDer Stammtisch ist eine Verbindung mit der Heimat. Wir sprechen nur Deutsch. Wir sind Fl\u00fcchtlinge. Die Muttersprache ist das, was uns hinbringt.\u201c Oft brachte er sein Lieblingsgericht mit, selbstgemachten Wiener Erd\u00e4pfelsalat, oder bereitete Palatschinken in der kleinen K\u00fcche zu.<\/p>\n<p>\u00dcber Politik wurde h\u00e4ufig diskutiert. Trudy, obwohl sie von sich sagte, dass sie Politik nicht interessierte, machte sich gro\u00dfe Sorgen: \u201eJetzt ist die Politik so scheu\u00dflich. Ich f\u00fcrchte mich jeden Tag, wenn ich die T\u00fcr aufmache und die \u201aNew York Times\u2018 hereinhole. Es geht alles in die falsche Richtung.\u201c Sie sagte, dass sie froh sei, das alles nicht mehr lange miterleben zu m\u00fcssen. Marion meinte h\u00e4ufig, dass sie die heutige politische Situation in den Vereinigten Staaten klar an Berlin in den 1930er-Jahren erinnere. Die Polarisation und Ausgrenzung, der verst\u00e4rkte Antisemitismus, aber auch der antimuslimische Geist waren f\u00fcr sie Warnzeichen. <\/p>\n<p>Seit der Coronapandemie fand der Stammtisch manchmal \u00fcber Zoom statt oder in den verschiedenen Wohnungen der Teilnehmer. Trudy war nicht mehr dazu in der Lage, den Stammtisch bei sich zu veranstalten. Ihren 95. Geburtstag feierten wir in einem Caf\u00e9 in ihrer Stra\u00dfe, wo wir uns im Freien unterhalten konnten, ohne Ansteckungsgefahr. Trudy kam direkt vom Friseur, mit Maske. Arnolds Geburtstag wurde \u00fcber Zoom gefeiert. Wir sangen virtuell \u201eHappy Birthday\u201c, w\u00e4hrend er seine Torte verspeiste.<\/p>\n<p>Bei einem Thanksgiving-Stammtisch bei mir verzehrte Marion genussvoll Truthahn, Cranberry-Sauce und Kartoffelp\u00fcree, konnte sich aber wegen H\u00f6rschwierigkeiten kaum mehr unterhalten. Im \u00f6sterreichischen Kulturforum fand ein durch weitere \u00dcberlebende erg\u00e4nzter Stammtisch statt. Nach einer F\u00fchrung durch eine Ausstellung \u00fcber die Roma-K\u00fcnstlerin und Auschwitz-\u00dcberlebende Ceija Stojka, bei der sich mancher an Erfahrungen mit Roma und Sinti in den 1930er-Jahren erinnerte, gab es Kuchen und Kaffee, ganz im Sinne der Stammtischtradition. Auch die Nachfahren von \u00dcberlebenden stie\u00dfen vermehrt dazu. So wie Marty Perl, Sohn zweier \u00dcberlebender aus Wien: \u201eEs tut mir leid, dass ich erst jetzt zum Stammtisch dazugesto\u00dfen bin, weil die meisten \u00dcberlebenden nicht mehr unter uns sind. Es ist ein gro\u00dfer Verlust, diese M\u00f6glichkeit des politischen und kulturellen Austausches zwischen den Generationen nicht mehr zu haben.\u201c<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Gregorij von Le\u00eftis, Gr\u00fcnder der Organisation \u201eElysium between two continents\u201c, die sich f\u00fcr den Kampf gegen Antisemitismus einsetzt, ist dieses Format des politischen Diskurses heute genauso relevant, wie es bei der Gr\u00fcndung des Stammtisches war. \u201eDie Zeugen der Zeitzeugen sollen genau jetzt sprechen, um diese Erfahrungen weiterzugeben. Wenn man das geschichtliche Wissen hat, realisiert man, dass die Zeit, in der wir heute leben, einer Zeit \u00e4hnelt, von der wir glaubten, dass sie l\u00e4ngst vergangen sei.\u201c Das Ende der Zeitzeugen ver\u00e4ndere uns, meint er. <\/p>\n<p>Thomas Strasser, geb\u00fcrtiger Salzburger, Lehrer und ehemaliger Gedenkdiener, unterst\u00fctzt den Stammtisch seit vielen Jahren tatkr\u00e4ftig. \u201eDie \u00dcberlebenden sind \u00e4lter geworden. Die Rollen haben sich umgekehrt. Zuerst haben sie sich um die Jungen gek\u00fcmmert. Dann musste man ihnen mehr unter die Arme greifen\u201c, sagt er.<\/p>\n<p>Wir stehen in Trudys leerger\u00e4umter Wohnung und kramen durch Kisten mit Stammtisch-Memorabilia. Das fr\u00f6hliche Stimmgewirr des Stammtisches hallt noch immer durch die R\u00e4umlichkeiten. Fotos und Fotokollagen, B\u00fccher und ausgedruckte E-Mails befinden sich in den Kisten. Auch die von Trudy handschriftlich gef\u00fchrten Namenslisten der w\u00f6chentlichen Teilnehmer kommen zum Vorschein. \u201eSie wurden aus ihren Heimaten gerissen und haben sich trotz allem erstaunlich offen und neugierig gezeigt. Sie h\u00e4tten jeden Grund gehabt, das nicht zu tun\u201c, sagt Thomas.<\/p>\n<p>\u201eMan hat versucht, sie auszul\u00f6schen und ihnen keine Namen zu geben. Jetzt stehen sie alle noch einmal in der Zeitung. Das ist wichtig. Sie haben trotzdem das letzte Wort.\u201d<\/p>\n<p>Zur Person<\/p>\n<p>Stella Schuhmacher wurde 1972 in Salzburg geboren. Sie studierte Romanistik und besuchte die diplomatische Akademie. Sie arbeitete f\u00fcr die UNO und die Weltbank im Bereich Kinderschutz und Frauenrechte. Sie lebt seit \u00fcber 20 Jahren in den USA und erz\u00e4hlt hier in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden vom zeitgen\u00f6ssischen j\u00fcdischen Leben in New York.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die diskussionsfreudige Marion House, die schelmische Trudy Jeremias und der charmante Arnold Greissle-Sch\u00f6nberg. 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