{"id":83946,"date":"2026-04-04T15:09:06","date_gmt":"2026-04-04T15:09:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/83946\/"},"modified":"2026-04-04T15:09:06","modified_gmt":"2026-04-04T15:09:06","slug":"oesterreich-glaube-verbreitet-aber-kirche-verliert-bindung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/83946\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreich: Glaube verbreitet, aber Kirche verliert Bindung"},"content":{"rendered":"<p>In \u00d6sterreich glauben laut einer aktuellen Oster-Umfrage des Linzer \u201eMarket&#8220;-Instituts f\u00fcr die Tageszeitung \u201eDer Standard&#8220; (Ausgabe 4. April) 42 Prozent der Bev\u00f6lkerung an einen allm\u00e4chtigen Gott, doch nur rund 30 Prozent wollen zu Ostern einen Gottesdienst besuchen. <\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-04\/ostern-in-syrien-sorge-um-christen.html\" title=\"Ostern in Syrien: Sorge um Christen - der Weg ist die Einheit\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/02\/24\/641453202_1332045555619715_5837333570682617750_n.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Ostern in Syrien: Sorge um Christen - der Weg ist die Einheit\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Der apostolische Vikar von Aleppo spricht von eingeschr\u00e4nkten Osterfeiern, die ausschlie\u00dflich innerhalb der Gottesh\u00e4user stattfinden, und prangert Angriffe auf Minderheiten, weit &#8230;\n     <\/p>\n<p>Laut Umfrage glaubt rund ein Drittel der unter 30-J\u00e4hrigen an Gott. Generation Z, die Jahrg\u00e4nge 1995 bis 2010, nehme zudem wieder \u00f6fter an Gottesdiensten teil und l\u00e4sst sich taufen, so die Tageszeitung. F\u00fchrend in der Fragestellung sind die Bev\u00f6lkerung am Land (46 Prozent), Personen \u00fcber 50 Jahre (52 Prozent), vor allem die \u00d6VP-W\u00e4hlerschaft (60 Prozent).<\/p>\n<p>Auch bei Taufen und kirchlichem Interesse junger Menschen registrieren Katholische Jugend wie Erzdi\u00f6zese Wien zuletzt eine Zunahme. \u201eTats\u00e4chlich sehen wir auch in \u00d6sterreich ein st\u00e4rkeres Interesse gerade junger Menschen an Glaube und Kirche&#8220;, so der Pressesprecher der Erzdi\u00f6zese Wien, Michael Pr\u00fcller.<\/p>\n<p>Die Distanz zur Institution Kirche bleibe trotzdem gro\u00df, hie\u00df es. \u201eMarket&#8220;-Politikforscher David Pfarrhofer erkl\u00e4rt: \u201eDie Kirchenaustritte oder generell das Fernbleiben von Gottesdiensten haben oft nicht den Glauben selbst als Ursache, sondern das System und die Institution Kirche.&#8220; Die Umfrage mit 800 Teilnehmenden ergab, dass selbst unter Gruppen mit hohem Gottesglauben &#8211; etwa \u00fcber 50-J\u00e4hrige oder \u00d6VP-W\u00e4hler &#8211; keine Mehrheit einen Osterkirchgang plant.<\/p>\n<p>Abseits religi\u00f6ser Praxis bleibt Ostern gesellschaftlich stark verankert: Rund 80 Prozent verbinden das Fest mit Ostereiern und einem Familientreffen. 61 Prozent sprechen Ostern auch eine pers\u00f6nliche religi\u00f6se Bedeutung zu, wenngleich nur ein Viertel an die Auferstehung Jesu glaubt. Ein Drittel plant laut Pfarrhofer einen Kirchenbesuch: \u201eF\u00fcr einige scheint Ostern also doch ein Anlass zu sein, wieder mal in die Kirche zu schauen, auch wenn sie das unter dem Jahr nicht tun w\u00fcrden&#8220;, so der \u201eMarket&#8220;-Politikforscher.<\/p>\n<p>Etwas weniger Zustimmung, aber noch immer eine deutliche Mehrheit (59 Prozent) folgt am Karfreitag, ein strenger Fasttag f\u00fcr Christinnen und Christen, dem christlichen Grundsatz, kein Fleisch zu essen. Bei der \u00d6VP-W\u00e4hlerschaft liegt dieser Wert sogar bei 83 Prozent.<\/p>\n<p>Ostern bleibt bedeutend <\/p>\n<p>Dass Ostern pers\u00f6nlich aber keine religi\u00f6se Bedeutung h\u00e4tte, verneinen laut Umfrage 61 Prozent der Befragten. \u201eOstern ist nun mal das Heiligste vom Heiligen im Christentum. Das holt vielleicht auch einige ab, die nicht unbedingt die Gl\u00e4ubigsten in ihrem Umfeld sind&#8220;, laute dazu die Erkl\u00e4rung von Pfarrhofer. 49 Prozent gaben laut \u201eMarket&#8220; an, dass sie zu Ostern die Auferstehung feiern w\u00fcrden; jedoch w\u00fcrden nur ein Viertel sagen, dass sie pers\u00f6nlich daran glauben, dass Jesus tats\u00e4chlich wiederauferstanden ist; 50 Prozent glauben, dass Jesus Christus gekreuzigt, gestorben und begraben wurde.<\/p>\n<p>Die Tageszeitung \u201eDer Standard&#8220; lie\u00df das Glaubensbekenntnis schon im\u00a0April 2014\u00a0abfragen. Im Langzeitvergleich zeigt sich ein R\u00fcckgang zentraler Glaubensinhalte. Besonders stark gesunken ist laut Umfrage der Glaube an ein ewiges Leben und die Auferstehung der Toten.<\/p>\n<p>(kap \u2013 gs)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In \u00d6sterreich glauben laut einer aktuellen Oster-Umfrage des Linzer \u201eMarket&#8220;-Instituts f\u00fcr die Tageszeitung \u201eDer Standard&#8220; (Ausgabe 4. 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