{"id":84147,"date":"2026-04-04T17:41:11","date_gmt":"2026-04-04T17:41:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/84147\/"},"modified":"2026-04-04T17:41:11","modified_gmt":"2026-04-04T17:41:11","slug":"handball-kleine-europa-chance-und-unruhe-bei-den-rhein-neckar-loewen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/84147\/","title":{"rendered":"Handball: Kleine Europa-Chance und Unruhe bei den Rhein-Neckar L\u00f6wen"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/swr-uwe-gensheimer-ist-nicht-mehr-sportschef-der-rhein-neckar-loewen-100.jpg\" alt=\"Uwe Gensheimer ist nicht mehr Sportschef der Rhein-Neckar L\u00f6wen.\" title=\"Uwe Gensheimer ist nicht mehr Sportschef der Rhein-Neckar L\u00f6wen. | IMAGO, IMAGO \/ Kadir Caliskan\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 03.04.2026 \u2022 13:12 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Die Rhein-Neckar L\u00f6wen h\u00e4ngen im sportlichen Mittelma\u00df fest. Zudem belasteten Konflikte zwischen Trainer Maik Machulla und Sportchef Uwe Gensheimer die Situation im Club. Der hat nun Konsequenzen gezogen.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Rhein-Neckar L\u00f6wen geben die Hoffnung nicht auf. Den noch hat das Team von Trainer Maik Machulla, Kapit\u00e4n Patrick Groetzki und Co. in der Handball-Bundesliga tats\u00e4chlich eine kleine Chance auf eine Europapokal-Teilnahme. &#8222;Wir wollen uns am Ende nichts vorwerfen lassen und irgendwie dranbleiben&#8220;, sagte Groetzki. Als Tabellensiebter liegt der Club momentan vier Punkte hinter dem TBV Lemgo Lippe auf Platz sechs. Zuletzt gab es jedoch allerhand Unruhe im Verein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Immerhin konnten die Rhein-Neckar L\u00f6wen ein Damokles-Schwert \u00fcber den eigenen Europapokal-Ambitionen abh\u00e4ngen: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/sport\/mehr-sport\/handball-rhein-neckar-loewen-bundesliga-punktabzug-100.html\" title=\"Wegen eines Formfehlers bei einer Anti-Doping-Schiedsvereinbarung drohte den L\u00f6wen ein Punkt-Abzug aus der eigentlich gewonnenen Partie gegen Lemgo\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Wegen eines Formfehlers bei einer Anti-Doping-Schiedsvereinbarung drohte den L\u00f6wen ein Punkt-Abzug aus der eigentlich gewonnenen Partie gegen Lemgo<\/a>. Die L\u00f6wen hatten einen Spieler eingesetzt, von dem kein unterschriebenes Dokument vorlag. Damit h\u00e4tten die L\u00f6wen den internationalen Wettbewerb geradezu abhaken k\u00f6nnen. Doch an Gr\u00fcndonnerstag kam die erl\u00f6sende Mitteilung vom DHB-Bundessportgericht: Dessen zweite Kammer hat dem Einspruch der Rhein-Neckar L\u00f6wen stattgegeben. Gegen das Urteil kann aber noch binnen zwei Wochen Revision eingelegt werden.<\/p>\n<p>    Machulla und Gensheimer bei den Rhein-Neckar L\u00f6wen im Fokus<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Doch auch mit diesen Punkten haben die Rhein-Neckar L\u00f6wen ein Problem: Sie h\u00e4ngen weiterhin im Mittelma\u00df fest. In jenem Mittelma\u00df, aus dem Maik Machulla die L\u00f6wen eigentlich herausf\u00fchren soll. <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/sport\/mehr-sport\/rhein-neckar-loewen-und-trainer-maik-machulla-vor-neuer-handball-saison-100.html\" title=\"Der Trainer war im Sommer 2025 angetreten, um die L\u00f6wen wieder zu einem Topclub zu machen\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Der Trainer war im Sommer 2025 angetreten, um die L\u00f6wen wieder zu einem Topclub zu machen<\/a>. Und zwar gemeinsam mit Sportchef und Club-Ikone Uwe Gensheimer. Zwei gro\u00dfe Namen. Und zwei starke Pers\u00f6nlichkeiten, zwischen denen es nach \u00fcbereinstimmenden Medienberichten allerdings kriselt. Von einem &#8222;belasteten Verh\u00e4ltnis&#8220; schreiben die &#8222;Rhein-Neckar-Zeitung&#8220; und der &#8222;Mannheimer Morgen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Maik Machulla soll die Rhein-Neckar L\u00f6wen wieder zu einem Topclub zu machen.\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Ex-Flensburger Machulla bezeichnete die Beziehung zuletzt zwar als &#8222;gut&#8220;. Der Coach r\u00e4umte aber ebenso ein, dass es hin und wieder im Sinne der Sache auch &#8222;hitzige&#8220; Diskussionen gebe. Sogar von einer Trennung war die Rede. Doch entgegen der Ger\u00fcchte der vergangenen Wochen wird Sportchef und Club-Ikone Uwe Gensheimer die Rhein-Neckar L\u00f6wen nicht verlassen. Wie die Rhein-Neckar L\u00f6wen an Karfreitag mitteilten, soll der langj\u00e4hrige Kapit\u00e4n der deutschen Nationalmannschaft im Zuge einer Neuausrichtung ein Scouting-Netzwerk aufbauen und die Internationalisierung des Clubs vorantreiben.<\/p>\n<p>    Gensheimer nicht mehr Sportchef der L\u00f6wen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Nicht jede Konstellation funktioniert so, wie man es sich vorstellt \u2013 das ist auch nichts Ungew\u00f6hnliches. Was z\u00e4hlt, ist, wie man damit umgeht. Wir haben das gemeinsam besprochen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir uns neu aufstellen wollen&#8220;, wird Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Holger Bachert in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert. &#8222;Uwe ist das Gesicht der L\u00f6wen und seine Verbundenheit mit diesem Verein ist keine Frage der Funktion &#8211; die war und ist immer da.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Gensheimer bezeichnete die vergangenen Wochen als schwierig. &#8222;Ich bin aber froh, dass wir offen miteinander geredet haben und zu dem Ergebnis gekommen sind, dass es f\u00fcr mich in einer anderen Funktion bei den L\u00f6wen weitergeht. Die L\u00f6wen sind ein Teil von mir. Das stand nie in Frage&#8220;, stellte der ehemalige Nationalspieler klar. Kommt nun Ruhe in den Verein?<\/p>\n<p>    Rhein-Neckar L\u00f6wen brauchen eine Siegesserie<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Klar ist: Um sich noch die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb zu sichern, brauchen die L\u00f6wen nun eine Siegesserie und auch ein wenig Gl\u00fcck. &#8222;Da m\u00fcssen andere Mannschaften mitspielen&#8220;, sagte Groetzki. Allerdings war den Mannheimern schon vor der Saison klar, dass es mit acht Neuzug\u00e4ngen schwer mit einer Topplatzierung werden w\u00fcrde. &#8222;Wir wussten von Anfang an, dass wir noch nicht so weit sind&#8220;, meinte Machulla, bei dem der Blick schon vorausgeht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Trainer setzt zum Gro\u00dfteil auf die Spieler, die auch in der kommenden Saison noch da sind. Edwin Aspenb\u00e4ck erh\u00e4lt beispielsweise mehr Einsatzzeit als Lukas Sandell, der den Verein verl\u00e4sst. &#8222;Jede Minute, die Eddie in dieser Saison mehr spielt als Lukas, ist eine Minute, die wir in die Zukunft investieren&#8220;, sagte Machulla, der f\u00fcr diesen Kurs bislang belohnt wurde. Aspenb\u00e4ck ist der Senkrechtstarter im Trikot der Mannheimer.<\/p>\n<p>    Spagat mit Club-Ikone Groetzki<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Patrick Groetzki wird seine Karriere im Sommer bei den Rhein-Neckar L\u00f6wen beenden.\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Etwas schwieriger ist die Lage auf der Rechtsau\u00dfenposition. Der 20-j\u00e4hrige Gino Steenaerts dr\u00e4ngt ins Team und soll sich entwickeln. Gleichzeitig gibt es aber auch noch Vereinslegende Groetzki, der seit 2007 bei den Rhein-Neckar L\u00f6wen ist und <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/sport\/mehr-sport\/groetzki-rhein-neckar-loewen-karriereende-100.html\" title=\"im Sommer eine Aufgabe im L\u00f6wen-Management \u00fcbernimmt\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">im Sommer eine Aufgabe im L\u00f6wen-Management \u00fcbernimmt<\/a>. Steenaerts bekommt zwar mehr und mehr Spiel-Anteile, doch Machulla will ebenso einen Spagat meistern: &#8222;Patrick soll seine Karriere nicht als Spieler beenden, der von der Bank kommt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Groetzki verlieren die Mannheimer im Sommer einen weiteren fr\u00fcheren Meisterhelden, ein anderer kommt daf\u00fcr zur\u00fcck. Marius Steinhauser wechselt von der TSV Hannover-Burgdorf zu den L\u00f6wen, die schon sehr fr\u00fch ihre Personalplanungen abgeschlossen haben. Klar sind ebenfalls die Transfers von Jacob Lassen (HSV Hamburg), Aron Seesing (Bergischer HC) und Niclas Mierzwa (Pfadi Winterthur), was Machulla optimistisch in die Zukunft blicken l\u00e4sst: &#8222;Mit diesem Kader k\u00f6nnen wir sehr, sehr happy sein&#8220;, sagt er.<\/p>\n<p>                                        <a class=\"backlink__link\" href=\"https:\/\/www.swr.de\/sport\/mehr-sport\/rhein-neckar-loewen-umbruch-bilanz-handball-102.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                                                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.sportschau.de\/image\/d14251d0-d158-4797-a47c-e97e1e58a56b\/AAABlap_vas\/AAABnR8VW9w\/original\/lra-swr-logo-100.svg\" alt=\"S\u00fcdwestrundfunk\"\/><\/p>\n<p>                                        <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 03.04.2026 \u2022 13:12 Uhr Die Rhein-Neckar L\u00f6wen h\u00e4ngen im sportlichen Mittelma\u00df fest. 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