{"id":84927,"date":"2026-04-05T07:38:09","date_gmt":"2026-04-05T07:38:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/84927\/"},"modified":"2026-04-05T07:38:09","modified_gmt":"2026-04-05T07:38:09","slug":"studie-zeigt-weniger-suesser-geschmack-veraendert-gesundheit-und-vorlieben-kaum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/84927\/","title":{"rendered":"Studie zeigt: Weniger s\u00fc\u00dfer Geschmack ver\u00e4ndert Gesundheit und Vorlieben kaum"},"content":{"rendered":"<p>              5.04.2026 08:00<\/p>\n<p>              (Akt. 5.04.2026 08:00)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/x_Symbolbild-Canva-27-4-3-240014401080-1440x1080.jpg\"   alt=\"Forschung zeigt: Weniger S\u00fc\u00dfes ver\u00e4ndert kaum etwas\" title=\"Forschung zeigt: Weniger S\u00fc\u00dfes ver\u00e4ndert kaum etwas\"\/><\/p>\n<p>                    Forschung zeigt: Weniger S\u00fc\u00dfes ver\u00e4ndert kaum etwas<br \/>\n                     \u00a9Canva<\/p>\n<p>\n        Viele verzichten auf Zucker f\u00fcr die Gesundheit. Doch eine neue Studie zeigt: Weniger s\u00fc\u00dfer Geschmack ver\u00e4ndert weder Vorlieben noch wichtige Gesundheitswerte. Der entscheidende Faktor liegt woanders.\n      <\/p>\n<p>\n            Vorlieben bleiben gleich\n          <\/p>\n<p>Eine internationale Studie stellt g\u00e4ngige Ern\u00e4hrungsempfehlungen infrage. Forschende der Bournemouth University und der Wageningen University untersuchten, ob sich die Vorliebe f\u00fcr S\u00fc\u00dfes langfristig ver\u00e4ndern l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Das zentrale Ergebnis:<br \/>Auch nach Monaten mit deutlich weniger s\u00fc\u00dfen Lebensmitteln bleibt die Vorliebe nahezu unver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Die Studie wurde im American Journal of Clinical Nutrition ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/x_Symbolbild-Canva-28-1.jpg\"   alt=\"Weniger S\u00fc\u00dfes bedeutet nicht automatisch bessere Gesundheitswerte\" title=\"Weniger S\u00fc\u00dfes bedeutet nicht automatisch bessere Gesundheitswerte\"\/><\/p>\n<p>                    Weniger S\u00fc\u00dfes bedeutet nicht automatisch bessere Gesundheitswerte<br \/>\n                     \u00a9Canva<\/p>\n<p>\n            180 Personen, drei Ern\u00e4hrungsformen\n          <\/p>\n<p>An der Untersuchung nahmen 180 gesunde Erwachsene teil. Sie wurden in drei Gruppen eingeteilt:<\/p>\n<p>wenig s\u00fc\u00dfer Geschmack<\/p>\n<p>mittlere S\u00fc\u00dfe<\/p>\n<p>hohe S\u00fc\u00dfe<\/p>\n<p>\u00dcber sechs Monate erhielten die Teilnehmenden teilweise vorgegebene Mahlzeiten. Rund die H\u00e4lfte der t\u00e4glichen Ern\u00e4hrung wurde kontrolliert.<\/p>\n<p>Die S\u00fc\u00dfe kam aus unterschiedlichen Quellen:<\/p>\n<p>Zucker<\/p>\n<p>kalorienarme S\u00fc\u00dfstoffe<\/p>\n<p>nat\u00fcrliche Lebensmittel wie Obst und Milchprodukte<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/x_Symbolbild-Canva-29.jpg\"   alt=\"S\u00fc\u00dfe kann aus Zucker, S\u00fc\u00dfstoffen oder nat\u00fcrlichen Quellen stammen\" title=\"S\u00fc\u00dfe kann aus Zucker, S\u00fc\u00dfstoffen oder nat\u00fcrlichen Quellen stammen\"\/><\/p>\n<p>                    S\u00fc\u00dfe kann aus Zucker, S\u00fc\u00dfstoffen oder nat\u00fcrlichen Quellen stammen<br \/>\n                     \u00a9Canva<\/p>\n<p>Untersucht wurden unter anderem:<\/p>\n<p>Geschmacksvorlieben<\/p>\n<p>Energieaufnahme<\/p>\n<p>K\u00f6rpergewicht<\/p>\n<p>Blut- und Urinwerte<\/p>\n<p>\n            Kein Effekt auf Gewicht und Gesundheit\n          <\/p>\n<p>Trotz klar unterschiedlicher Ern\u00e4hrungsweisen zeigte sich ein \u00fcberraschend klares Bild:<\/p>\n<p>keine signifikanten Unterschiede beim K\u00f6rpergewicht<\/p>\n<p>keine Unterschiede bei Diabetes- oder Herz-Kreislauf-Markern<\/p>\n<p>\u00e4hnliche Kalorienaufnahme in allen Gruppen<\/p>\n<p>Auch die Vorliebe f\u00fcr S\u00fc\u00dfes blieb stabil.<\/p>\n<p>\n            R\u00fcckkehr zu alten Gewohnheiten\n          <\/p>\n<p>Nach der sechsmonatigen Phase n\u00e4herten sich die Gruppen wieder an. Viele Teilnehmende kehrten zu ihrem urspr\u00fcnglichen Konsum zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Studie deutet darauf hin, dass sich Ern\u00e4hrungsgewohnheiten beim Thema S\u00fc\u00dfe nur schwer dauerhaft ver\u00e4ndern lassen.<\/p>\n<p>\n            Was wirklich entscheidend ist\n          <\/p>\n<p>Laut Studienautorin Katherine Appleton zielen viele Ern\u00e4hrungsempfehlungen darauf ab, die S\u00fc\u00dfe generell zu reduzieren.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse liefern daf\u00fcr jedoch keine klare Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Stattdessen r\u00fcckt ein anderer Punkt in den Fokus:<\/p>\n<p>Entscheidend ist die Menge an Zucker<\/p>\n<p>nicht der s\u00fc\u00dfe Geschmack an sich<\/p>\n<p>Auch nicht s\u00fc\u00df schmeckende Produkte k\u00f6nnen viel Zucker enthalten<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich s\u00fc\u00dfe Lebensmittel k\u00f6nnen gesundheitliche Vorteile haben<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/x_Symbolbild-Canva-30.jpg\"   alt=\"S\u00fc\u00dfer Geschmack allein sagt wenig \u00fcber die gesundheitliche Wirkung aus\" title=\"S\u00fc\u00dfer Geschmack allein sagt wenig \u00fcber die gesundheitliche Wirkung aus\"\/><\/p>\n<p>                    S\u00fc\u00dfer Geschmack allein sagt wenig \u00fcber die gesundheitliche Wirkung aus<br \/>\n                     \u00a9Canva<\/p>\n<p>\n            Fokus verschiebt sich\n          <\/p>\n<p>Die Forschenden empfehlen, Ern\u00e4hrungsempfehlungen st\u00e4rker auf den tats\u00e4chlichen Zuckerkonsum auszurichten.<\/p>\n<p>Der reine Verzicht auf s\u00fc\u00dfen Geschmack allein zeigt laut Studie keinen messbaren Nutzen.<\/p>\n<p>    Info<\/p>\n<p>  Die Studie untersuchte gesunde Erwachsene. Sie analysiert den Einfluss von s\u00fc\u00dfem Geschmack, nicht gezielt den Verzicht auf Zucker im Alltag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"5.04.2026 08:00 (Akt. 5.04.2026 08:00) Forschung zeigt: Weniger S\u00fc\u00dfes ver\u00e4ndert kaum etwas \u00a9Canva Viele verzichten auf Zucker f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":84928,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[46,42,8120,137,610,124,123,1940,44,1490,32376,100,7233],"class_list":{"0":"post-84927","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-diaet","11":"tag-ernaehrung","12":"tag-forschung","13":"tag-gesundheit","14":"tag-health","15":"tag-lebensmittel","16":"tag-oesterreich","17":"tag-studie","18":"tag-suessstoffe","19":"tag-wissenschaft","20":"tag-zucker"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116350963146201190","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84927","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=84927"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84927\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/84928"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=84927"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=84927"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=84927"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}