{"id":87790,"date":"2026-04-07T01:25:07","date_gmt":"2026-04-07T01:25:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/87790\/"},"modified":"2026-04-07T01:25:07","modified_gmt":"2026-04-07T01:25:07","slug":"gut-11-000-neue-asteroiden-auf-einen-streich-rubin-observatorium-identifiziert-rekordmenge-zuvor-unerkannter-asteroiden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/87790\/","title":{"rendered":"Gut 11.000 neue Asteroiden auf einen Streich &#8211; Rubin-Observatorium identifiziert Rekordmenge zuvor unerkannter Asteroiden"},"content":{"rendered":"<p>33 Neuzug\u00e4nge unter den erdnahen Asteroiden<\/p>\n<p>Unter den neu entdeckten Asteroiden sind auch 33 zuvor unbekannte erdnahe Objekte (NEO), deren Umlaufbahnen die Erdbahn kreuzen oder in ihre N\u00e4he f\u00fchren. Der gr\u00f6\u00dfte dieser erdnahen Asteroiden hat einen Durchmesser von rund 500 Metern, die meisten anderen sind jedoch kleiner. Keiner von ihnen stellt eine unmittelbare Gefahr f\u00fcr die Erde dar, wie die Astronomen betonen. Allerdings sind Sch\u00e4tzungen zufolge erst rund 40 Prozent der mittelgro\u00dfen, mehr als 140 Meter messenden erdnahen Objekte bekannt.<\/p>\n<p>Umso wichtiger sind die scharfen Optiken des Rubin-Observatoriums: Astronomen erwarten, dass dieses Teleskop in den n\u00e4chsten Jahren mehr als 90.000 weitere Asteroiden aufsp\u00fcren wird, darunter viele im mittleren Gr\u00f6\u00dfenbereich. \u201eDiese ersten Funde sind nur die Spitze des Eisbergs und zeigen, dass das Observatorium bereit ist\u201c, sagt Rubin-Chefwissenschaftler Mario Juric von der University of Washington. \u201eWas fr\u00fcher Jahrzehnte ben\u00f6tigte, wird Rubin nun in Monaten aufsp\u00fcren.\u201c\n<\/p>\n<p>Eisreiche Welten jenseits des Neptun<\/p>\n<p>Spannende Neuzug\u00e4nge gibt es auch am Au\u00dfenrand unseres Sonnensystems: Unter den Rubin-Entdeckungen sind auch 380 transneptunische Objekte \u2013 eisreiche Himmelsk\u00f6rper <a href=\"https:\/\/www.scinexx.de\/dossier\/das-geheimnis-des-kuiperguertels\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">im Kuiperg\u00fcrtel<\/a> jenseits des Neptun. \u201eNach solchen transneptunischen Objekte zu suchen, ist wie die Suche nach der sprichw\u00f6rtlichen Nadel im Heuhaufen\u201c, erkl\u00e4rt Matthew Holman vom Harvard &amp; Smithsonian Center for Astrophysics. \u201eUnter Millionen flackernden Lichtquellen am Himmel muss unser Computerprogramm diejenigen identifizieren k\u00f6nnen, die ferne Welten unseres Sonnensystems sind \u2013 das erforderte neue Algorithmen.\u201c\n<\/p>\n<p>Unter den neu entdeckten Eiswelten des \u00e4u\u00dferen Sonnensystems sind zwei gr\u00f6\u00dfere Himmelsk\u00f6rper \u2013 2025 LS2 und 2025 MX348 \u2013 deren exzentrische Umlaufbahnen besonders weit hinausreichen: Die am weitesten entfernten Bereiche ihrer Orbits liegen mehr als 1.000 astronomische Einheiten von der Sonne entfernt. Sie geh\u00f6ren damit zu den 30 fernsten bisher bekannten Kleinplaneten unseres Sonnensystems, wie die Astronomen berichten.\n<\/p>\n<p>\u201eObjekte wie diese liefern uns faszinierende Einblicke in die \u00e4u\u00dfersten Bereiche unseres Sonnensystems\u201c, erkl\u00e4rt Holmans Kollege Kevin Napier. \u201eSie verraten uns, wie sich die Planeten in der Fr\u00fchzeit des Systems bewegten und auch, ob es dort drau\u00dfen noch einen unentdeckten<a href=\"https:\/\/www.scinexx.de\/news\/kosmos\/orbit-von-planet-9-eingegrenzt\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> Planet 9<\/a> gibt.\u201c<\/p>\n<p>Die Bahnen der neu entdeckten Asteroiden im \u00dcberblick.\u00a9 NOIRLab Astro<\/p>\n<p>Erst der Anfang<\/p>\n<p>Nach Ansicht der Astronomen demonstrieren schon diese ersten Entdeckungen den unsch\u00e4tzbaren Wert des Rubin-Observatoriums f\u00fcr die Astronomie. \u201eWir beginn damit, Rubins Versprechen einzul\u00f6sen: Das Teleskop wird unsere Bestandsaufnahme des Sonnensystems grundlegend ver\u00e4ndern und die T\u00fcr zu Entdeckungen \u00f6ffnen, die wir uns zuvor nicht einmal vorstellen konnten\u201c, sagt Juric. Denn das Teleskop kann den S\u00fcdhimmel mit der rund sechsfachen Sensitivit\u00e4t der bisherigen Asteroidenfahndungen durchsuchen.\n<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter in diesem Jahr wird das Rubin-Observatorium mit seiner rund zehn Jahre dauernden Himmelsdurchmusterung Legacy Survey of Space and Time (LSST) beginnen. Die Astronomen erwarten, dass das Teleskop neben unz\u00e4hligen fernen Himmelsobjekten auch zehntausende neuer Asteroiden im Sonnensystem aufsp\u00fcren wird. Dies k\u00f6nnte die Zahl der bekannten Asteroiden mehr als Verdreifachen.\n<\/p>\n<p>Quelle: NOIRLab<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;\n\t<\/p>\n<p>7. April 2026\t&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n\t &#8211; Nadja Podbregar<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"33 Neuzug\u00e4nge unter den erdnahen Asteroiden Unter den neu entdeckten Asteroiden sind auch 33 zuvor unbekannte erdnahe Objekte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":87791,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[17401,46,42,33370,33371,44,33372,97,96,17671,101,98,33373,100,99],"class_list":{"0":"post-87790","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-asteroiden","9":"tag-at","10":"tag-austria","11":"tag-erdnahe-asteroiden","12":"tag-kleinplanet","13":"tag-oesterreich","14":"tag-rubin-observatorium","15":"tag-science","16":"tag-science-technology","17":"tag-sonnensystem","18":"tag-technik","19":"tag-technology","20":"tag-transneptunisch","21":"tag-wissenschaft","22":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116360821036796494","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87790","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=87790"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87790\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/87791"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=87790"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=87790"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=87790"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}