{"id":89860,"date":"2026-04-08T01:43:21","date_gmt":"2026-04-08T01:43:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/89860\/"},"modified":"2026-04-08T01:43:21","modified_gmt":"2026-04-08T01:43:21","slug":"artemis-astronauten-machten-foto-von-erduntergang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/89860\/","title":{"rendered":"Artemis-Astronauten machten Foto von &#8222;Erduntergang&#8220;"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Den Astronauten der Mondmission Artemis 2 ist eine Aufnahme der Erde aus bisher noch nie gesehener Perspektive gegl\u00fcckt. Die NASA ver\u00f6ffentlichte am Dienstag auf X ein Foto der Erde, die hinter dem Mondhorizont versinkt. Das Bild des &#8222;Erduntergangs&#8220; erinnere &#8222;an das ikonische Erdaufgangs-Foto&#8220;, das der US-Astronaut Bill Anders vor mehr als 57 Jahren geschossen habe, hie\u00df es. Anders geh\u00f6rte zum Team der Mission Apollo 8, die im Dezember 1968 erstmals den Mond umrundet hatte.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Das Wei\u00dfe Haus ver\u00f6ffentlichte auf X zudem das Foto einer totalen Sonnenfinsternis, die die Artemis-Astronauten beobachten konnten. Dabei schob sich der Mond vollst\u00e4ndig vor die Sonne. Dies sei &#8222;ein Anblick, den nur wenige in der Geschichte der Menschheit je gesehen haben&#8220;, erkl\u00e4rte das Wei\u00dfe Haus.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die NASA machte unter dem Titel &#8222;Sicherheit geht vor&#8220; dazu ein Foto der vier Astronauten mit Spezialbrillen publik. Die Besatzung trug sie, um Netzhautsch\u00e4den beim Blick Richtung Sonne zu vermeiden. Das Besatzungsmitglied Victor Glover hatte den Anblick der Sonnenfinsternis &#8222;\u00fcberw\u00e4ltigend&#8220; genannt. An Bord der Orion-Kapsel sind daneben die US-Astronauten Christina Koch und Kommandant Reid Wiseman sowie der Kanadier Jeremy Hansen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Fast sieben Stunden lang verfolgten die Raumfahrer von den Fenstern ihrer Raumkapsel aus, wie die Mondlandschaft an ihnen vor\u00fcberzog. Detailliert beschrieben sie den Wissenschaftern in der NASA-Bodenstation Details der Mondoberfl\u00e4che, zudem wurden sie Zeuge mehrerer Lichtblitze durch Meteoriteneinschl\u00e4ge auf dem Erdtrabanten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">&#8222;Ich kann gar nicht genug betonen, wie viele wissenschaftliche Erkenntnisse wir bereits erlangt haben&#8220;, sagte die leitende Wissenschafterin der Artemis-2-Mission, Kelsey Young, \u00fcber Funk zu den Astronauten. &#8222;Ihr habt uns den Mond heute wirklich n\u00e4hergebracht, und wir k\u00f6nnen euch gar nicht genug danken.&#8220; US-Pr\u00e4sident Donald Trump lobte die Raumfahrer als &#8222;Pioniere der Moderne&#8220;, die &#8222;die ganze Welt inspiriert haben&#8220;.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die vier Astronauten Jeremy Hansen, Christina Koch, Reid Wiseman und Victor Glover verbrachten den Tag damit, Details der Struktur der Mondoberfl\u00e4che zu beobachten. Sp\u00e4ter erlebten sie von sich aus gesehen eine Sonnenfinsternis, als der Mond vor der Sonne vorbeizog. Glover \u00e4u\u00dferte sich beeindruckt: &#8222;Es ist wirklich schwer zu beschreiben&#8220;, sagte er. &#8222;Es ist \u00fcberw\u00e4ltigend.&#8220;<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nach ihren wissenschaftlichen Erhebungen war der Tag f\u00fcr die Astronauten jedoch noch nicht vorbei. US-Pr\u00e4sident Trump rief sie an und gratulierte zu der Mission. Sie h\u00e4tten &#8222;ganz Amerika wirklich stolz gemacht, unglaublich stolz&#8220;, sagte er den Raumfahrern und lud sie ins Wei\u00dfe Haus ein.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Zuvor war beim Vorbeiflug auf der von der Erde abgewandten Seite des Mondes der Kontakt der vier Astronauten zur US-Weltraumbeh\u00f6rde NASA wie erwartet f\u00fcr rund 40 Minuten unterbrochen. &#8222;Wir werden uns immer f\u00fcr die Erde entscheiden, wir werden uns immer f\u00fcreinander entscheiden&#8220;, sagte Koch nach der Wiederherstellung der Verbindung.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nur Stunden zuvor hatten die vier Astronauten der Mondmission einen Rekord aufgestellt: Mit 406.778 Kilometern entfernten sie sich so weit von der Erde wie noch nie ein Mensch zuvor. Den bisherigen Rekord von 400.171 Kilometern Entfernung zur Erde hatte die Apollo-13-Mission im Jahr 1970 aufgestellt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Einen emotionalen Moment gab es im Laufe der Mondumrundung ebenfalls: Die vier Astronauten benannten einen Mondkrater nach Carroll Taylor Wiseman, der verstorbenen Ehefrau von Missions-Kommandant Wiseman. &#8222;Es ist ein heller Punkt auf dem Mond&#8220;, sagte der kanadische Astronaut Hansen mit brechender Stimme bei der Live-\u00dcbertragung. &#8222;Und wir w\u00fcrden ihn gerne Carroll nennen.&#8220; Zu bestimmten Zeitpunkten des Mondtransits sei der Krater von der Erde aus zu sehen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Dem NASA-Astronauten Wiseman kamen die Tr\u00e4nen, wie auch seinen Mitreisenden. Alle vier Astronauten umarmten sich, w\u00e4hrend im Kontrollzentrum in Houston eine Schweigeminute abgehalten wurde. Carroll Taylor Wiseman war 2020 an Krebs gestorben, ihr Witwer zieht die beiden T\u00f6chter seitdem allein gro\u00df.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der etwa viert\u00e4gige R\u00fcckflug der Orion-Kapsel zur Erde erfolgt \u00fcber eine sogenannte freie R\u00fcckkehrbahn. Dabei wird das Raumschiff allein durch die Mondschwerkraft und ohne zus\u00e4tzlichen Antrieb wieder auf Kurs zur Erde gebracht.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Vom NASA-Kontrollzentrum aus verfolgte die kanadische Astronautin Jenni Gibbons die Mission, die gemeinsam mit den vier Artemis-2-Astronauten f\u00fcr den Einsatz trainiert hatte, um im Notfall einspringen zu k\u00f6nnen. Die Aufregung im Kontrollraum w\u00e4hrend des siebenst\u00fcndigen Mond-Vorbeiflugs sei &#8222;enorm&#8220; gewesen. &#8222;Die Leute hatten Tr\u00e4nen in den Augen, sie waren dankbar, sie haben gelacht, sich umarmt &#8211; es war einfach einer der sch\u00f6nsten Augenblicke meiner Karriere.&#8220;<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Artemis-2-Crew habe Beschreibungen von noch nie beobachtetem Mondgel\u00e4nde geliefert, sagte Gibbons. Manche dieser Regionen seien zwar schon aus der Ferne gesichtet worden, &#8222;aber dies war das erste Mal, dass die empfindlichsten Kameras der Welt &#8211; menschliche Augen &#8211; diese je betrachten konnten&#8220;.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die vier Astronauten waren am Mittwoch vom Weltraumbahnhof Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida zu ihrer historischen Reise gestartet. Artemis 2 ist die erste bemannte Mission in Richtung Mond seit mehr als 50 Jahren.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">F\u00fcr das Jahr 2028 strebt die NASA erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder eine Mondlandung an. Zuletzt waren US-Astronauten 1972 mit Apollo 17 auf dem Mond gelandet, danach wurde das kostspielige Programm eingestellt. China plant f\u00fcr 2030 eine Mondlandung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Den Astronauten der Mondmission Artemis 2 ist eine Aufnahme der Erde aus bisher noch nie gesehener Perspektive gegl\u00fcckt.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":89861,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[1622,40,41,1434,1770,11396,39,439,1236,66,65,64],"class_list":{"0":"post-89860","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-luftfahrt","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-newsticker","12":"tag-raketentechnik","13":"tag-raumfahrt","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-usa","16":"tag-washington","17":"tag-welt","18":"tag-world","19":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116366554096401781","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89860","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=89860"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89860\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/89861"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=89860"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=89860"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=89860"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}