{"id":9025,"date":"2026-02-23T19:15:07","date_gmt":"2026-02-23T19:15:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/9025\/"},"modified":"2026-02-23T19:15:07","modified_gmt":"2026-02-23T19:15:07","slug":"us-boersen-nach-trumps-zollankuendigung-leichter-erwartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/9025\/","title":{"rendered":"US-B\u00f6rsen nach Trumps Zollank\u00fcndigung leichter erwartet"},"content":{"rendered":"<p>Der Broker IG taxierte den US-Leitindex Dow Jones Industrial 45 Minuten vor dem Auftakt auf 49.432 Punkte, was ein Minus von 0,4 Prozent bedeutet. Der von Technologiewerten dominierte Nasdaq 100 d\u00fcrfte au\u00dferdem ein halbes Prozent tiefer mit 24.894 Punkten in die neue Woche gehen. Der Dow entfernt sich damit weiter von seiner 50.000-Punkte-Marke, w\u00e4hrend der Nasdaq-Index wieder unter die zuletzt umk\u00e4mpfte Schwelle von 22.500 Z\u00e4hlern f\u00e4llt.<\/p>\n<p>Trump hatte am Freitag zun\u00e4chst einen weltweiten Zollsatz auf Importe in die USA von 10 Prozent angek\u00fcndigt und diesen am Samstag auf 15 Prozent erh\u00f6ht. Die R\u00fcckkehr des Zollthemas erg\u00e4nze die schon l\u00e4nger sp\u00fcrbaren Sorgen um den Einfluss K\u00fcnstlicher Intelligenz und die Spannungen im Nahen Osten mit einem neuen Unsicherheitsfaktor, hie\u00df es. Marktteilnehmer f\u00fcrchten ein neues Machtgehabe: &#8222;Trump ist nicht daf\u00fcr bekannt, einem Kampf aus dem Weg zu gehen oder leicht aufzugeben&#8220;, schrieb der Chef-Anlagestratege Stephan Kemper von BNP Paribas Wealth Management.<\/p>\n<p>Die Verluste zeigen sich am Montag deutlich im Technologiesektor. Die bedeutendsten sieben Branchenvertreter bewegen sich vorb\u00f6rslich mehrheitlich in der Verlustzone, angef\u00fchrt von Amazon und Tesla mit jeweils fast einem Prozent Minus. Nvidia legten hingegen um fast ein halbes Prozent zu. Hier werden die Anleger in diesen Tagen besonders aufmerksam hinschauen, da der KI-Chipkonzern am Mittwoch nach US-B\u00f6rsenschluss seine stets viel beachteten Quartalszahlen vorlegen wird.<\/p>\n<p>Unter den Einzelwerten fielen die Titel von Eli Lilly mit einem Anstieg um 3,3 Prozent positiv auf. Sie profitieren damit von einem erneuten R\u00fcckschlag des d\u00e4nischen Wettbewerbers Novo Nordisk mit einem Abnehmmittel, was die Sorgen vor dessen wieder erstarkter Konkurrenz milderte. Chris Schott von JPMorgan schrieb in einem Kommentar, der Weg sei frei f\u00fcr l\u00e4nger anhaltende Marktanteilsgewinne der Amerikaner &#8211; zu Lasten der Europ\u00e4er.<\/p>\n<p>Verluste von jeweils etwa sechs Prozent verzeichneten die Papierhersteller Smurfit Westrock und International Paper. Hier verwies JPMorgan-Fachmann Detlef Winckelmann auf einen \u00fcberraschenden R\u00fcckgang der Inlandspreise bei Wallpappen-Rohpapier, von dem ein Marktforschungsinstitut am Freitagabend nach B\u00f6rsenschluss berichtet habe.<\/p>\n<p>Titel des relativ frisch an der B\u00f6rse notierten Unternehmens York Space legten um 6,2 Prozent auf 27,54 US-Dollar zu. Die Aktien hatten sich in sich ihren ersten Tagen schwankend zwischen 38 und 22 Dollar pr\u00e4sentiert. Nun \u00e4u\u00dferten sich viele Analysten fast ausschlie\u00dflich mit positiven Empfehlungen. Ein hohes Kursziel wurde dabei mit 55 Dollar von Raymond James genannt.<\/p>\n<p>Arcellx sprangen um fast 80 Prozent auf 114,37 Dollar hoch. Biotech-Riese Gilead will den Krebsspezialisten f\u00fcr 115 Dollar je Aktie plus eine m\u00f6gliche Nachzahlung in H\u00f6he von f\u00fcnf Dollar kaufen. Dabei wird das Unternehmen mit einem Eigenkapitalwert von bis zu 7,8 Milliarden US-Dollar bewertet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Broker IG taxierte den US-Leitindex Dow Jones Industrial 45 Minuten vor dem Auftakt auf 49.432 Punkte, was&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9026,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[874,923,926,1239,538,534,91,927,40,924,548,41,922,2643,39,925,439,66,921,535,65,64],"class_list":{"0":"post-9025","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-aktienmarkt","9":"tag-dj-index-dow-jones-industrial-average-index","10":"tag-dow-jones","11":"tag-economy","12":"tag-horizontal","13":"tag-kurz","14":"tag-markets","15":"tag-marktbericht","16":"tag-nachrichten","17":"tag-nasdaq-100","18":"tag-new-york","19":"tag-news","20":"tag-nord-und-mittelamerika","21":"tag-original","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-su0026p-500-su0026p-500","24":"tag-usa","25":"tag-welt","26":"tag-wirtschaft-boerse","27":"tag-wissen-update-me","28":"tag-world","29":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9025","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9025"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9025\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9026"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9025"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9025"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9025"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}