{"id":90687,"date":"2026-04-08T12:02:06","date_gmt":"2026-04-08T12:02:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/90687\/"},"modified":"2026-04-08T12:02:06","modified_gmt":"2026-04-08T12:02:06","slug":"reeder-sehen-chancen-verlangen-klarheit-zur-oeffnung-der-strasse-von-hormus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/90687\/","title":{"rendered":"Reeder sehen Chancen, verlangen Klarheit zur \u00d6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus"},"content":{"rendered":"<p>Berichte \u00fcber eine zweiw\u00f6chige Waffenruhe zwischen den USA und Iran, die die Stra\u00dfe von Hormus nach mehr als einem Monat fast vollst\u00e4ndiger Blockade wieder f\u00fcr Schiffe \u00f6ffnen k\u00f6nnte, bringen Reedereien dazu, ihre Optionen gegen anhaltende Unsicherheiten abzuw\u00e4gen.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Der weltweit zweitgr\u00f6\u00dfte Containerreeder Maersk reagiert dabei besonders schnell auf die neuen Signale.<\/p>\n<p>\u201eDie Waffenruhe k\u00f6nnte Transitm\u00f6glichkeiten schaffen, bietet aber noch keine vollst\u00e4ndige Sicherheit auf See, und wir m\u00fcssen alle m\u00f6glichen Bedingungen genau kennen\u201c, erkl\u00e4rte der d\u00e4nische Konzern.<\/p>\n<p>Maersk betonte zudem, man arbeite mit Hochdruck daran zu kl\u00e4ren, wie Schiffe die Stra\u00dfe von Hormus nach Monaten strenger Beschr\u00e4nkungen konkret passieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u00dcber m\u00f6gliche Durchfahrten entscheide das Unternehmen erst nach laufenden Risikoanalysen, genauer Beobachtung der Sicherheitslage sowie R\u00fccksprache mit Beh\u00f6rden und Partnern.<\/p>\n<p>Die deutsche Reederei Hapag-Lloyd \u00e4u\u00dfert sich \u00e4hnlich zur\u00fcckhaltend.<\/p>\n<p>Vorstandschef Rolf Habben-Jansen sagte Kundinnen und Kunden in einer Telefonkonferenz am Mittwoch, es sei noch zu fr\u00fch, um abzusch\u00e4tzen, wie viel Verkehr tats\u00e4chlich durch die wichtige Wasserstra\u00dfe laufen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Er warnte, Hapag-Lloyd werde mindestens sechs Wochen brauchen, um wieder zu einem vollst\u00e4ndig normalen Liniendienst zur\u00fcckzukehren, selbst wenn einige Schiffe den Golf schon bald verlassen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Das Unternehmen sch\u00e4tzt, dass rund 1.000 Handelsschiffe weiterhin im Persischen Golf festliegen, darunter sechs Schiffe von Hapag-Lloyd.<\/p>\n<p>Der hohe R\u00fcckstau erschwert die Steuerung jeder Wiederaufnahme des Verkehrs in der Stra\u00dfe von Hormus deutlich. Zugleich verursacht der Konflikt f\u00fcr Hapag-Lloyd weiterhin Kosten von rund 55 Millionen Dollar (47,5 Millionen Euro) pro Woche.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump bezeichnete die Wieder\u00f6ffnung als zentrale Bedingung der Waffenruhe. Er forderte die \u201eCOMPLETE, IMMEDIATE, and SAFE OPENING\u201c der Stra\u00dfe von Hormus und sagte US-Unterst\u00fctzung bei der Verkehrslenkung zu.<\/p>\n<p>Irans Au\u00dfenminister Abbas Araghchi erkl\u00e4rte, bei einem Ende der Angriffe auf Iran sei in dem zweiw\u00f6chigen Zeitraum eine sichere Passage m\u00f6glich. Voraussetzung sei die Koordinierung mit den iranischen Streitkr\u00e4ften und die Ber\u00fccksichtigung technischer Grenzen.<\/p>\n<p>Regionale Vertreter gehen davon aus, dass sowohl Iran als auch Oman Transitgeb\u00fchren f\u00fcr Schiffe erheben werden. Damit w\u00fcrde die bisher geb\u00fchrenfreie Engstelle erstmals zur Mautstrecke.<\/p>\n<p>H\u00f6he und Modalit\u00e4ten dieser Geb\u00fchren sind noch nicht \u00f6ffentlich best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Weitere Reedereien verfolgen Lage genau<\/p>\n<p>Auch andere Konzerne wie die japanische Reederei und Logistikgruppe NYK Line erkl\u00e4ren, sie beobachteten die Lage nach der Waffenruhe-Ank\u00fcndigung sehr genau.<\/p>\n<p>Hunderte Schiffe liegen seit Wochen unt\u00e4tig vor Anker. Dadurch steigen die Opportunit\u00e4tskosten: entgangene Erl\u00f6se, h\u00f6here Versicherungspr\u00e4mien und Liegegelder, die f\u00e4llig werden, wenn ein Schiff l\u00e4nger als vereinbart im Hafen bleibt.<\/p>\n<p>Schon begrenzte Durchfahrten in dem kurzen Zeitfenster k\u00f6nnten es einigen Schiffen erm\u00f6glichen, den Golf zu verlassen und andere Routen zu bedienen. So lie\u00dfen sich die aufgelaufenen Verluste etwas mindern.<\/p>\n<p>Die notwendige milit\u00e4rische Koordinierung und neue Geb\u00fchren schaffen jedoch zus\u00e4tzliche Unsicherheit und Komplexit\u00e4t. Reedereien betonen, sie br\u00e4uchten in diesen Punkten Klarheit, bevor sie weitreichende operative Entscheidungen treffen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Lage bleibt in Bewegung. Am Freitag sollen in Islamabad umfassendere Gespr\u00e4che beginnen, bei denen pakistanische Beh\u00f6rden als Vermittler auftreten.<\/p>\n<p>Nach jetzigem Stand zeichnen sich eher streng regulierte Zug\u00e4nge f\u00fcr einen Zeitraum von zwei Wochen ab, nicht aber eine sofortige R\u00fcckkehr zum Betrieb wie vor dem Konflikt.<\/p>\n<p>Reedereien und Energiem\u00e4rkte werden die weitere Entwicklung in den kommenden Tagen aufmerksam verfolgen und auf zus\u00e4tzliche Signale warten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berichte \u00fcber eine zweiw\u00f6chige Waffenruhe zwischen den USA und Iran, die die Stra\u00dfe von Hormus nach mehr als&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":90688,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[575,10181,40,41,18492,4375,39,10200,66,65,64],"class_list":{"0":"post-90687","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-donald-trump","9":"tag-iran-krieg","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-oel","13":"tag-schifffahrt","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-strasse-von-hormus","16":"tag-welt","17":"tag-world","18":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116368988187144082","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90687","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90687"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90687\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/90688"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90687"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=90687"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=90687"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}