{"id":9143,"date":"2026-02-23T20:35:09","date_gmt":"2026-02-23T20:35:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/9143\/"},"modified":"2026-02-23T20:35:09","modified_gmt":"2026-02-23T20:35:09","slug":"wettervorschau-nach-schneechaos-zum-glueck-kein-hochwasser-aber-fruehling-in-sicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/9143\/","title":{"rendered":"Wettervorschau &#8211; Nach Schneechaos: Zum Gl\u00fcck kein Hochwasser, aber Fr\u00fchling in Sicht"},"content":{"rendered":"<p>Neuschneemengen im zweistelligen Bereich haben in der Nacht von Freitag auf Samstag in Nieder\u00f6sterreich f\u00fcr Turbulenzen gesorgt. Zwei Tage sp\u00e4ter, genauer gesagt am Montag, merkt man an vielen Orten in Nieder\u00f6sterreich nichts mehr vom kurzfristigen Schneechaos. \u201eDie Tauphase hat begonnen und in Folge der Schneeschmelze ist der Wasserstand in Nieder\u00f6sterreichs Gew\u00e4ssern zwar zum Teil erh\u00f6ht, aber nicht besorgniserregend\u201c, sagt Franz Higer, Leiter des Hydrographischen Dienstes Nieder\u00f6sterreich, welcher auch f\u00fcr Hochwasserprognosen verantwortlich ist.<\/p>\n<p>Demnach sei in den n\u00e4chsten Tagen nirgends in Nieder\u00f6sterreich mit \u00dcberschwemmungen zu rechnen. \u201eEs ist kein Altschneevorrat vorhanden, der jetzt zus\u00e4tzlich abtaut und auch die Temperaturen, die in den letzten zwei Tagen in den h\u00f6heren Lagen noch niedrig waren, haben dazu beigetragen, dass die Schneeschmelze ged\u00e4mpft abl\u00e4uft\u201c, erkl\u00e4rt Higer. Die Niederschl\u00e4ge, die f\u00fcr Montag und Dienstag vor allem im Mostviertel noch angesagt sind, werden ebenfalls kein Hochwasser ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>An der Donau k\u00f6nne im Bereich Korneuburg in den n\u00e4chsten Tagen ein Wasserh\u00f6chststand von 500 Zentimetern erreicht werden. Grund daf\u00fcr sei die Schneeschmelze im bayrischen Alpenvorland, die eine kleine Welle entlang der Donau ausl\u00f6st. \u201eDieser Wert ist prinzipiell ein Schwellenwert f\u00fcr erste Vorinformationen und Warnungen, er wird aber nicht \u00fcberschritten und somit besteht kein Grund zur Sorge\u201c, sagt Higer und f\u00fcgt hinzu: \u201eWir verfolgen die Situation weiter\u201c.<\/p>\n<p>Ab Mittwoch wird es fr\u00fchlingshaft: Sonnenschein und zweistellige Plusgrade<\/p>\n<p>Was das Wetter betrifft, sei am Montag und Dienstag immer wieder mit Regenschauern zu rechnen. \u201eDen meisten Niederschlag erwarte ich im Mostviertel an der Alpennordseite. Dort ist bis morgen Mittag mit Niederschlagssummen von zehn bis 20 Millimetern zu rechnen, die Schneefallgrenze sinkt auf 900 bis 1.400 Meter ab\u201c, sagt Thomas Turecek, Vorhersagemeteorologe bei Geosphere Austria. Im Bergland komme also noch einmal einiges an Neuschnee dazu. Die Sonne zeige sich am Montag und Dienstag auch manchmal, au\u00dferdem erreichen Windspitzen im \u00f6stlichen Flachland bis zu 70 Kilometer pro Stunde.<\/p>\n<p>\u201eIn der Nacht auf Mittwoch beruhigt sich das Wetter weiter, die Wolken werden weniger und am Mittwoch erwartet uns \u00fcberwiegend sonniges Wetter\u201c, prognostiziert Turecek. Die Temperaturen in Nieder\u00f6sterreich liegen tags\u00fcber zwischen neun und 13 Grad. Auch am Donnerstag und Freitag bleibe es sonnig mit zweistelligen Plusgraden w\u00e4hrend des Tages. \u201eLokaler Nebel in der Fr\u00fch kann nicht ausgeschlossen werden\u201c, sagt Turecek.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Neuschneemengen im zweistelligen Bereich haben in der Nacht von Freitag auf Samstag in Nieder\u00f6sterreich f\u00fcr Turbulenzen gesorgt. 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