{"id":92085,"date":"2026-04-09T03:59:09","date_gmt":"2026-04-09T03:59:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/92085\/"},"modified":"2026-04-09T03:59:09","modified_gmt":"2026-04-09T03:59:09","slug":"neue-luftangriffe-israels-im-libanon-mehr-als-180-tote","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/92085\/","title":{"rendered":"Neue Luftangriffe Israels im Libanon &#8211; Mehr als 180 Tote"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Am ersten Tag nach der Vereinbarung einer Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hat die israelische Armee ihre Angriffe im Libanon verst\u00e4rkt. Bei den massiven Angriffen wurden mindestens 182 Menschen get\u00f6tet und 890 weitere verletzt, wie das libanesische Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Israel erkl\u00e4rte, die Waffenruhe gelte nicht f\u00fcr den Libanon. US-Pr\u00e4sident Donald Trump best\u00e4tigte dies.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Hauptstadt Beirut erlebte die heftigsten Angriffe seit dem Beginn des Krieges zwischen Israel und der von Israels Erzfeind Iran unterst\u00fctzten Hisbollah-Miliz. Die Zahl des Todesopfer k\u00f6nne weiter steigen, erkl\u00e4rte das libanesische Gesundheitsministerium.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nach einer Serie von gleichzeitigen Angriffen auf Viertel in Beirut am Nachmittag flog die israelische Armee auch am Mittwochabend Angriffe, darunter auf ein Geb\u00e4ude im Gebiet Tallet Al-Khayat. Dort st\u00fcrzte nach Angaben eines AFP-Fotografen ein Wohngeb\u00e4ude teilweise ein. AFP-Journalisten beobachteten Szenen der Panik, als mehrere Angriffe w\u00e4hrend der Hauptverkehrszeit das Zentrum von Beirut trafen. Staatlichen libanesischen Medien zufolge griff Israel am Abend auch die s\u00fcdlichen Vororte von Beirut an.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der libanesische Ministerpr\u00e4sident Nawaf Salam erkl\u00e4rte den Donnerstag zum Tag der Trauer &#8222;f\u00fcr die M\u00e4rtyrer und Verwundeten der israelischen Angriffe&#8220;, die sich &#8222;gegen Hunderte unschuldiger, wehrloser Zivilisten&#8220; gerichtet h\u00e4tten. \u00d6ffentliche Verwaltungen sollten geschlossen und Flaggen auf Halbmast gesetzt werden. Alle politischen und diplomatischen Ressourcen des Libanon w\u00fcrden mobilisiert, &#8222;um die israelische T\u00f6tungsmaschine zu stoppen&#8220;.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Hisbollah will nun auch weiter Israel angreifen: In Reaktion auf Israels &#8222;Versto\u00df gegen die Waffenruhe&#8220; sei in der Nacht auf Donnerstag der Kibbuz Manara im Norden Israels beschossen worden, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung der Schiiten-Miliz. Die Gegenangriffe auf Israel w\u00fcrden so lange fortgesetzt, bis die israelisch-amerikanische Aggression aufh\u00f6re.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte zuvor erkl\u00e4rt, die israelischen Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten landesweit &#8222;einen \u00dcberraschungsangriff auf hunderte Hisbollah-Mitglieder ausgef\u00fchrt&#8220;. Es sei &#8222;der schwerste Schlag, den die Hisbollah seit der Operation &#8218;Beepers&#8216; erlitten hat&#8220;, sagte Katz. Er bezog sich dabei auf von Israel organisierte Angriffe im Jahr 2024, bei denen Pager und Walkie-Talkies Hunderter Hisbollah-Mitglieder im Libanon explodierten und viele von ihnen t\u00f6teten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nach mehr als f\u00fcnf Wochen Krieg hatten sich die USA und der Iran am Dienstag auf eine zweiw\u00f6chige Waffenruhe geeinigt. US-Pr\u00e4sident Donald Trump verk\u00fcndete die Einigung in der Nacht auf Mittwoch MESZ. Die israelische Regierung erkl\u00e4rte, die Feuerpause zu unterst\u00fctzen, diese gelte aber anders als vom Vermittler Pakistan verk\u00fcndet nicht f\u00fcr den Kampf gegen die Hisbollah im Libanon. Trump best\u00e4tigte dies sp\u00e4ter.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel telefonierte mit dem libanesischen Pr\u00e4sidenten und dem Ministerpr\u00e4sidenten. Er verurteile die israelischen Angriffe auf den Libanon &#8222;auf das Sch\u00e4rfste&#8220;. Die territoriale Integrit\u00e4t des Libanon m\u00fcsse gewahrt bleiben. Macron dr\u00e4ngte au\u00dferdem Trump und den iranischen Pr\u00e4sidenten Masoud Pezeshkian in Telefonaten dazu, die Waffenruhe auf den Libanon auszuweiten. Dies sei aus seiner Sicht eine &#8222;notwendige Voraussetzung&#8220; daf\u00fcr, dass sie &#8222;glaubw\u00fcrdig und dauerhaft&#8220; sei, erkl\u00e4rte Macron im Onlinedienst X. Er betonte zudem, dass Frankreich &#8222;seinen vollen Beitrag&#8220; zur Schaffung eines &#8222;stabilen und dauerhaften Friedens&#8220; im Nahen Osten leisten werde.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der UNO-Menschenrechtskommissar Volker T\u00fcrk zeigte sich angesichts der Angriffe im Libanon entsetzt. &#8222;Das Ausma\u00df der T\u00f6tungen und der Zerst\u00f6rung heute im Libanon ist schlichtweg grauenhaft&#8220;, erkl\u00e4rte der \u00d6sterreicher. &#8222;Ein solches Blutbad, nur wenige Stunden nach der Vereinbarung eines Waffenstillstands mit dem Iran, ist kaum zu fassen&#8220;, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz erkl\u00e4rte, es sei &#8222;emp\u00f6rt \u00fcber den verheerenden Tod und die Zerst\u00f6rung&#8220; in dicht besiedelten Gebieten im Libanon. Der Notfallkoordinator der Hilfsorganisation \u00c4rzte ohne Grenzen im Libanon, Christopher Stokes, erkl\u00e4rte, &#8222;diese wahllosen Angriffe auf dicht besiedelte Gebiete sind v\u00f6llig inakzeptabel&#8220;. Er forderte, die &#8222;unabl\u00e4ssigen Angriffe auf Zivilisten&#8220; sowie die &#8222;wiederholten Vertreibungen von Menschen&#8220; m\u00fcssten aufh\u00f6ren.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die radikal-islamische Hisbollah erkl\u00e4rte, sie habe das &#8222;Recht&#8220;, auf die israelische Angriffswelle zu reagieren. &#8222;Wir versichern, dass das Blut der M\u00e4rtyrer und der Verletzten nicht umsonst vergossen worden sein wird&#8220;, erkl\u00e4rte die vom Iran unterst\u00fctzte Miliz. &#8222;Die heutigen Massaker, wie alle Aggressionen und brutalen Verbrechen&#8220;, best\u00e4tigten &#8222;unser nat\u00fcrliches Recht, Widerstand gegen die Besatzer zu leisten und auf ihre Aggression zu antworten&#8220;, hie\u00df es in einer Mitteilung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am ersten Tag nach der Vereinbarung einer Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hat die israelische Armee&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":92086,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[1769,5942,75,1519,532,34527,1008,34528,1010,750,679,4761,10897,34529,40,2097,41,1434,4266,952,4375,39,1520,439,1334,66,65,64],"class_list":{"0":"post-92085","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-atompolitik","9":"tag-beirut","10":"tag-europa","11":"tag-extremismus","12":"tag-frankreich","13":"tag-friedensplan","14":"tag-genf","15":"tag-guerilla","16":"tag-iran","17":"tag-israel","18":"tag-konflikte","19":"tag-kriegsverbrechen","20":"tag-libanon","21":"tag-massaker","22":"tag-nachrichten","23":"tag-nahost-konflikt","24":"tag-news","25":"tag-newsticker","26":"tag-pakistan","27":"tag-paris","28":"tag-schifffahrt","29":"tag-schlagzeilen","30":"tag-terrorismus","31":"tag-usa","32":"tag-verteidigung","33":"tag-welt","34":"tag-world","35":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116372751243922139","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92085","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=92085"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92085\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/92086"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=92085"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=92085"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=92085"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}