{"id":92222,"date":"2026-04-09T05:56:18","date_gmt":"2026-04-09T05:56:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/92222\/"},"modified":"2026-04-09T05:56:18","modified_gmt":"2026-04-09T05:56:18","slug":"neue-visionen-fuer-eine-goettliche-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/92222\/","title":{"rendered":"Neue Visionen f\u00fcr eine g\u00f6ttliche Welt"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c2774165546=\"\" data-cy=\"preamble\">Mit Pietro Antonio Cestis \u201eIl pomo d\u2018oro\u201d erklingt im Sommer eine Oper, in der sich ein g\u00f6ttliches Spiel um Macht und Eitelkeit mit dem grauen Leben der Menschen vermischt. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Geschaffen f\u00fcr den Wiener Hof im Jahr 1668, schien \u201eIl pomo d\u2019oro\u201c, die gr\u00f6\u00dfte aller Barockopern, \u00fcber Jahrhunderte hinweg unauff\u00fchrbar. Zu gro\u00df war der Aufwand mit Balletten, Chor, 47 Rollen, zu gro\u00df der Mythos, der sich um die Oper rankte. Zum Jubil\u00e4um der Innsbrucker Festwochen hat Ottavio Dantone fehlende Teile der Musik rekonstruiert und erm\u00f6glicht so die erste Wiederauff\u00fchrung in der Moderne.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">An je zwei Abenden entfaltet sich bei diesem Spektakel aus Pracht und Prunk jener Mythos, der das Schicksal der antiken Welt besiegelte: Ein goldener Apfel mit der Aufschrift \u201eDer Sch\u00f6nsten\u201c l\u00f6st den g\u00f6ttlichen Wettstreit zwischen Juno, Venus und Pallas Athene aus \u2013 und f\u00fchrt \u00fcber Intrigen, Verf\u00fchrungen und Machtspiele geradewegs in den Trojanischen Krieg.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Geist des Staunens<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Barocke \u00dcberf\u00fclle trifft in der Oper auf menschliche Schw\u00e4chen: Die Olympier zeigen sich eitel, eifers\u00fcchtig und hinrei\u00dfend komisch, die Menschen finden sich in einer grauen Welt wieder. Nur durch die Einmischungen der G\u00f6tter wird sie farbig und prunkvoll. Sichtbar wird dies bereits durch die Kost\u00fcme Giuseppe Palellas. Durch seine Kreationen, Fabio Ceresas Inszenierung und die B\u00fchnenbilder des Grazers Nikolaus Webern wird \u201eIl pomo d\u2019oro\u201c zum Fest f\u00fcrs Auge.<\/p>\n<p><img _ngcontent-tt-com-www-c861555957=\"\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"NaN\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"auto\" decoding=\"auto\" ng-img=\"true\" src=\"https:\/\/processing.tt.com\/image\/assets.tt.com\/im-content\/images\/1306c114-aa79-5603-9409-2dd675913889?p=eyJyZXNpemUiOnsid2lkdGgiOjYyMCwiZml0IjoiaW5zaWRlIn0sImZvcm1hdCI6ImF2aWYifQ%3D%3D\"\/><\/p>\n<p>Das Kost\u00fcm des Nettuno k\u00fcndigt bereits die Pracht der \u201eunauff\u00fchrbaren\u201c Oper an.<\/p>\n<p>\u00a9 Innsbrucker Festwochen<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">\u201eEinerseits wollen wir der Mechanik und dem Einfallsreichtum der barocken B\u00fchnentechnik Tribut zollen, andererseits wollen wir mit der Klarheit, der Pr\u00e4gnanz und der symbolischen Kraft des modernen Regietheaters sprechen. Das Ergebnis soll das Original nicht imitieren, sondern neu erfinden, um denselben Geist des Staunens zu evozieren\u201c, so der Regisseur des Mammutprojekts, Fabio Ceresa.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Musikalisch vereinen sich Dutzende Musiker*innen und S\u00e4nger*innen unter der Leitung Ottavio Dantones: Aus dem Graben erklingt das Orchester in Residence, die Accademia Bizantina, auf der B\u00fchne singen 20 Solist*innen und der Tiroler Chor NovoCanto.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">So divers wie die hunderten Menschen, die das Projekt auf die B\u00fchne bringen werden, ist laut Dantone das gesamte Werk: \u201eDie Oper vereint eine Vielfalt an Figuren, Instrumenten, Farben, Charakteren und Emotionen.\u201c<\/p>\n<p>Termine<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Fr., 7., &amp; Sa., 8. August, 18.30 Uhr<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Di., 11., &amp; Mi., 12. August, 18.30 Uhr<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Sa., 15., &amp; So., 16. August, 16 Uhr<\/p>\n<p>Kl\u00e4nge einer anderen Zeit<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c2774165546=\"\" data-cy=\"preamble\">Die Ambraser Schlosskonzerte er\u00f6ffnen den Jubil\u00e4umssommer der Innsbrucker Festwochen \u2013 vier Abende, viele Geschichten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Es ist jedes Jahr ein eindr\u00fccklicher Augenblick bei den Innsbrucker Festwochen: Das Licht wird gedimmt, die T\u00fcren zum Spanischen Saal schlie\u00dfen sich, und der erste Ton erklingt. Schon vor Jahrhunderten wurde er auf \u00e4hnliche Weise gespielt. Diesen Sommer jedoch bekommt er einen besonderen Klang: Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik feiern ihre 50. Ausgabe. Und die Ambraser Schlosskonzerte \u2013 die \u00e4lteste Reihe f\u00fcr Alte Musik weltweit \u2013 bilden, wie immer, den feierlichen Auftakt in Juli und August.<\/p>\n<p><img _ngcontent-tt-com-www-c861555957=\"\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"465\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"auto\" decoding=\"auto\" ng-img=\"true\" src=\"https:\/\/processing.tt.com\/image\/assets.tt.com\/im-content\/images\/bdcab7a6-fcc6-5899-b386-5c4fca911a2d?p=eyJyZXNpemUiOnsid2lkdGgiOjYyMCwiaGVpZ2h0Ijo0NjUsImZpdCI6ImNvdmVyIn0sImNyb3AiOnsidHlwZSI6InBlcmNlbnQiLCJsZWZ0IjowLjA1NjI1LCJ0b3AiOjAsIndpZHRoIjowLjg4ODc1LCJoZWlnaHQiOjF9LCJmb3JtYXQiOiJhdmlmIn0%3D\"\/><\/p>\n<p>Die Ambraser Schlosskonzerte f\u00fcllen den Spanischen Saal mit Musik vergangener Jahrhunderte.<\/p>\n<p>\u00a9  Amir Kaufmann\/Innsbrucker Festwochen<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Er\u00f6ffnen wird das Ensemble La Cetra mit der gleichnamigen Sammlung des venezianischen Komponisten Giovanni Legrenzi. Vier Violinen und obligater Bass: Festlich, farbenreich, voller Leben.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Verf\u00fchrerisch, fast traumwandlerisch geht es in den zweiten Abend, wenn Dorothea Seel an der eleganten Traversfl\u00f6te \u2013 Vorl\u00e4uferin der heutigen Querfl\u00f6te \u2013 und Dorothee Oberlinger an verschiedenen Blockfl\u00f6ten den Spanischen Saal mit einem Klang f\u00fcllen, der zart und zugleich kraftvoll ist.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">R\u00fcck- und Vorausschau<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Sigiswald Kuijken kehrt zur\u00fcck \u2013 ein Mann, der von den allerersten Jahren der Festwochen erz\u00e4hlen kann. Mit Le Petite Bande stellt er das Violoncello da spalla in den Mittelpunkt eines Abends mit Werken von Johann Sebastian Bach.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Den Abschluss macht mit \u201eDafne\u201c die wahrscheinlich \u00e4lteste Oper der Musikgeschichte. Das Ensemble Il Gusto Barocco erweckt Fragmente zum Leben \u2013 gemeinsam mit drei Solist*innen, die direkt aus der Talentschmiede der Festwochen, dem Cesti-Wettbewerb, kommen. Ein sch\u00f6nes Bild f\u00fcr das, was die Festwochen seit einem halben Jahrhundert tun: Verborgenes ans Licht holen. Und Talenten eine B\u00fchne geben.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Weitere Infos:<a href=\"https:\/\/www.altemusik.at\/de\" id=\"link-cdca4117187f32d0e123522a19675852\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> altemusik.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit Pietro Antonio Cestis \u201eIl pomo d\u2018oro\u201d erklingt im Sommer eine Oper, in der sich ein g\u00f6ttliches Spiel&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":92223,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[32],"tags":[46,42,193,34602,34603,44,2624,2625],"class_list":{"0":"post-92222","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-innsbruck","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-innsbruck","11":"tag-innsbrucker-festwochen","12":"tag-innsbrucker-festwochen-der-alten-musik","13":"tag-oesterreich","14":"tag-veranstaltungen-innsbruck","15":"tag-werbung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116373211393244554","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=92222"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92222\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/92223"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=92222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=92222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=92222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}