{"id":92434,"date":"2026-04-09T08:49:06","date_gmt":"2026-04-09T08:49:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/92434\/"},"modified":"2026-04-09T08:49:06","modified_gmt":"2026-04-09T08:49:06","slug":"neffe-von-hisbollah-chef-naim-qassem-getoetet-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/92434\/","title":{"rendered":"Neffe von Hisbollah-Chef Naim Qassem get\u00f6tet \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Israels Milit\u00e4r gibt bekannt, den Neffen des Hisbollah-Chefs get\u00f6tet zu haben. Zun\u00e4chst hie\u00df es, Naim Qassem selbst sei get\u00f6tet worden.<\/p>\n<p>Israels Milit\u00e4r gibt bekannt, den Neffen des F\u00fchrers der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon get\u00f6tet zu haben. Ali Yusuf Harshi, Sekret\u00e4r von Hisbollah-Chef Naim Qassem, sei bei einem Angriff auf die libanesische Hauptstadt Beirut in der Nacht get\u00f6tet worden.<\/p>\n<p>Der Libanon war Anfang M\u00e4rz in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Damals feuerte die vom Iran finanzierte Hisbollah-Miliz als Reaktion auf die T\u00f6tung des obersten iranischen F\u00fchrers Ayatollah Ali Khamenei Raketen auf das Nachbarland ab. In der Folge griff Israel zahlreiche Ziele im Libanon an und schickte Bodentruppen \u00fcber die Grenze.<\/p>\n<p>Seit Beginn des Gazakriegs im Oktober 2023 hat Israel die Hisbollah durch eine Reihe von gezielten T\u00f6tungen stark geschw\u00e4cht. Trotz einer 2024 mit Unterst\u00fctzung der USA vereinbarten Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah setzte Israel regelm\u00e4\u00dfige Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon fort. Die Terrormiliz weigerte sich gegen eine v\u00f6llige Entwaffnung. Qassem hatte Israel direkt mit Vergeltung gedroht, sollte es seinen Krieg gegen Libanon fortsetzen. <\/p>\n<p>Israel sieht den Libanon von einer zwischen den USA und dem Iran vereinbarten zweiw\u00f6chigen Waffenruhe ausgenommen.  In einem \u00fcberraschenden Gro\u00dfangriff am Mittwoch hatte Israel zahlreiche Ziele im Libanon bombardiert, darunter auch in der Hauptstadt Beirut. Nach j\u00fcngsten Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden mindestens 182 Menschen get\u00f6tet, darunter viele Zivilisten, und rund 900 Menschen verletzt.<\/p>\n<p>Die Angriffe trafen nicht nur die s\u00fcdlichen Vororte Beiruts, die als Hochburg der Schiitenmiliz Hisbollah gelten, sondern auch Wohn- und Gesch\u00e4ftsviertel im Zentrum Beiruts, viele davon ohne Vorwarnung. Israels Milit\u00e4r begr\u00fcndete das Vorgehen damit, Kommandanten und milit\u00e4rische Infrastruktur der Hisbollah ins Visier genommen zu haben.<\/p>\n<p>Am Donnerstag hielt das Land einen nationalen Trauertag ab. Alle \u00f6ffentlichen Einrichtungen im Libanon waren am Donnerstag in der Fr\u00fch geschlossen. Die sonst pulsierende Hauptstadt wirkte menschenleer, Bewohner blieben in ihren H\u00e4usern. In den getroffenen Vierteln r\u00e4umten Kr\u00e4ne und schwere Maschinen den Schutt weg, eine Rauchwolke hing noch \u00fcber Teilen der Stadt.<\/p>\n<p>Die Menschen stehen teils unter Schock. \u201eIch habe mein Haus und mein Auto verloren, aber meinen Kindern geht es gut\u201c, sagte Hiba, deren zehnst\u00f6ckiges Wohnhaus im Zentrum Beiruts getroffen wurde, der Nachrichtenagentur dpa. (APA\/dpa\/red.)<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Israels Milit\u00e4r gibt bekannt, den Neffen des Hisbollah-Chefs get\u00f6tet zu haben. 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