{"id":92491,"date":"2026-04-09T09:24:11","date_gmt":"2026-04-09T09:24:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/92491\/"},"modified":"2026-04-09T09:24:11","modified_gmt":"2026-04-09T09:24:11","slug":"veracrypt-und-wireguard-trubel-bezueglich-treibersignierung-loesung-in-sicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/92491\/","title":{"rendered":"VeraCrypt und WireGuard: Trubel bez\u00fcglich Treibersignierung, L\u00f6sung in Sicht"},"content":{"rendered":"<p>Die Entwickler des Laufwerksverschl\u00fcsselers VeraCrypt und der VPN-Software WireGuard waren in den letzten Tagen mit dem Umstand konfrontiert, dass <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Microsoft\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Microsoft<\/a> ihre Entwickler-Konten gesperrt hat. Dadurch war eine Signierung der Windows-Treiber nicht mehr m\u00f6glich, was am Ende Softwareupdates unm\u00f6glich macht. Aktuelles Windows akzeptiert nur signierte Treiber.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Der VeraCrypt-Entwickler Mounir Idrassi hat das Ende M\u00e4rz bereits <a href=\"https:\/\/sourceforge.net\/p\/veracrypt\/discussion\/general\/thread\/9620d7a4b3\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">im VeraCrypt-Forum thematisiert<\/a>. Dort beschwerte er sich, dass er keine Benachrichtigung oder Erkl\u00e4rung dazu erhalten hat, dass sein Microsoft-Konto gesperrt wird, mit dem er Bootloader und Windows-Treiber signiere. Idrassi beklagt weiter, dass er versucht hat, Microsoft \u00fcber diverse Kan\u00e4le zu erreichen. Aber stets stie\u00df er auf Bots und automatische Antworten, Kontakt zu Menschen sei unm\u00f6glich. <\/p>\n<p>Die aufkommenden Berichte haben den WireGuard-Entwickler dazu veranlasst, seine <a href=\"https:\/\/x.com\/EdgeSecurity\/status\/2041872931576299888\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">\u00e4hnliche Erfahrung auf X<\/a> zu posten. WireGuard hat nach vier Jahren gr\u00f6\u00dfere Updates f\u00fcr die Windows-Fassung geplant \u2013 Modernisierungen und Verbesserungen, Fehlerkorrekturen, neue Funktionen und mehr. Das Release ist jedoch durch die Kontosperrung seitens Microsoft blockiert, der WireGuardNT-Treiber l\u00e4sst sich nicht signieren. \u201eAnscheinend haben sie eine Richtlinie zur Identit\u00e4tspr\u00fcfung eingef\u00fchrt, mich aber nicht dar\u00fcber informiert und dann wohl Konten gesperrt, deren Nutzer die Verifizierung nicht durchgef\u00fchrt haben\u201c, schreibt er dort.<\/p>\n<p>Langwieriger Berufungsprozess<\/p>\n<p>Der Programmierer f\u00fchrt aus, dass er die Verifikation mittels Personalausweis (ID Card) unmittelbar nachgeholt habe, daf\u00fcr jedoch ein Berufungsverfahren (Appeal) n\u00f6tig sei. Daf\u00fcr muss ein Support-Ticket ausgef\u00fcllt werden \u2013 was nur mit einem nicht gesperrten Konto geht. \u00dcber einen Umweg in Azure und die Weiterleitung an die richtige Abteilung war das in diesem Fall aber l\u00f6sbar. Das sei nun zwei Wochen her. Microsoft hat ihn informiert, dass der Berufungsprozess 60 Tage dauern kann.<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte im Falle von kritischen Zero-Day-Codeschmuggel-L\u00fccken zumindest problematisch sein, gibt er zu bedenken: \u201eSorry, du musst 60 Tage warten\u201c. Er glaube jedoch, dass das lediglich ein Fall von \u00fcberbordender B\u00fcrokratie sei, was mal passieren k\u00f6nne. <\/p>\n<p>Microsoft reagiert, Entwickler bald wieder einsatzf\u00e4hig<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Auf Anfrage von heise online dazu antwortete Microsoft mit einem <a href=\"https:\/\/x.com\/pavandavuluri\/status\/2042018254680682625\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Link auf eine Stellungnahme auf X<\/a>. Das Unternehmen schreibt dort, dass es diese Berichte gesehen hat und die Probleme so schnell wie m\u00f6glich l\u00f6sen m\u00f6chte. Der Pr\u00e4sident der Sparte Windows und Ger\u00e4te von Microsoft, Pavan Davuluri, erkl\u00e4rt, dass sie den VeraCrypt-Entwickler kontaktiert und mit einem Entwickler namens Jason von WireGuard gesprochen h\u00e4tten. Die sollten bald wieder einsatzbereit sein. Mounir Idrassi hat das im VeraCrypt-Forum in den fr\u00fchen Morgenstunden des Donnerstags best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Als Hintergrundinformation verweist Microsoft auf einen <a href=\"https:\/\/techcommunity.microsoft.com\/blog\/hardware-dev-center\/action-required-account-verification-for-windows-hardware-program-begins-october\/4455452\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Blog-Beitrag aus dem Oktober 2025<\/a>. Dort erkl\u00e4rt das Unternehmen, dass die Konto-Verifikation f\u00fcr das Windows-Hardware-Programm am 16. Oktober 2025 startet und insbesondere von den Partnern Ma\u00dfnahmen erfordert, die keine Verifikation seit dem April 2024 vorgenommen h\u00e4tten. Pavan Davuluri f\u00fchrt aus, dass Microsoft E-Mails dazu versendet habe, Banner geschaltet und Erinnerungen angezeigt hat. Microsoft wolle jedoch daran arbeiten, die Kommunikation zu verbessern.<\/p>\n<p>Ein Problem k\u00f6nnte vielleicht sein, dass reine <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Softwareentwicklung\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Software-Entwickler<\/a> sich nicht unbedingt als Teil des Windows-Hardware-Programms f\u00fchlen und entsprechende E-Mails wom\u00f6glich als fehlgeleitet angesehen haben.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:dmk@heise.de\" title=\"Dirk Knop\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dmk<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Entwickler des Laufwerksverschl\u00fcsselers VeraCrypt und der VPN-Software WireGuard waren in den letzten Tagen mit dem Umstand konfrontiert,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":92492,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[46,42,3598,103,34667,104,44,97,96,2165,101,98,34668,34669,100,99],"class_list":{"0":"post-92491","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-entwickler","11":"tag-it","12":"tag-kontosperrung","13":"tag-microsoft","14":"tag-oesterreich","15":"tag-science","16":"tag-science-technology","17":"tag-security","18":"tag-technik","19":"tag-technology","20":"tag-treibersignierung","21":"tag-verifikation","22":"tag-wissenschaft","23":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116374030253015238","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92491","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=92491"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92491\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/92492"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=92491"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=92491"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=92491"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}