{"id":92925,"date":"2026-04-09T14:03:08","date_gmt":"2026-04-09T14:03:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/92925\/"},"modified":"2026-04-09T14:03:08","modified_gmt":"2026-04-09T14:03:08","slug":"protest-gegen-wiener-event-arena-fuehrt-zu-sechs-festnahmen-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/92925\/","title":{"rendered":"Protest gegen Wiener Event-Arena f\u00fchrt zu sechs Festnahmen \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Die geplante Arena soll k\u00fcnftig als Austragungsort f\u00fcr Shows und Veranstaltungen dienen.<\/p>\n<p>Bei einem Protest gegen die geplante Event-Arena am Freigel\u00e4nde in St. Marx in Wien-Landstra\u00dfe sind am Donnerstag sechs Aktivistinnen und Aktivisten von der Polizei nach verwaltungsstrafrechtlichen Bestimmungen vorl\u00e4ufig festgenommen worden. Zuvor war eine nicht ordnungsgem\u00e4\u00df angezeigte Versammlung von der Wiener Polizei aufgel\u00f6st worden, wie es seitens der Exekutive hie\u00df.<\/p>\n<p>Die anwesenden rund 20 Personen wurden demnach mehrfach aufgefordert, die Baustelle freiwillig zu verlassen. Es wurde ihnen auch Zeit gegeben, \u201eihre Habseligkeiten mitzunehmen\u201c. Einige Personen kamen dieser Anordnung aber nicht nach bzw. kehrten zum Platz zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Gegen das Bauprojekt gibt es erbitterten Widerstand. \u201eDer Abriss der jahrelangen friedlichen und selbstverwalteten Kulturorte in St. Marx untergr\u00e4bt die Initiative von selbstorganisierten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern Wiens. Die dort entstandenen Selbstverwaltungen belebten die Freifl\u00e4che als einzigartige kulturelle Landschaft dieser Stadt. Es entwickelten sich niederschwellige Orte des Zusammenkommens und der Begegnung, die vielen Menschen in Wien mittlerweile als gelebte Utopien bekannt sind &#8211; kurz gesagt, die Freifl\u00e4che in St. Marx war ein belebter magischer Ort\u201c, hie\u00df es etwa in einem Statement der Demonstrierenden.<\/p>\n<p>\u201eSt. Marx ist Treffpunkt und Bewegungsraum inmitten eines stark bebauten Stadtteils. Doch statt diese graue W\u00fcste zu entsiegeln und in einen Wohlf\u00fchlort f\u00fcr Mensch und Natur zu verwandeln, wird nun gegen den Willen der Bev\u00f6lkerung die n\u00e4chste Event-Halle gebaut\u201c, kritisierte auch die Umwelt-NGO Greenpeace.<\/p>\n<p>Der Betreiber, die WSE Wiener Standortentwicklung GmbH, hielt dem entgegen, dass die anstehende Vorbereitung der Fl\u00e4che bereits 2024 \u00f6ffentlich angek\u00fcndigt und im November 2025 nochmals konkretisiert wurde. \u201eSeit 2024 f\u00fchrte die Stadt einen engen, strukturierten Dialog mit allen organisierten Nutzerinnen und Nutzern des Areals. F\u00fcr den \u00fcberwiegenden Teil jener, mit denen vertragliche Vereinbarungen bestanden, konnten Alternativen gefunden werden\u201c, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Die Event-Arena soll Austragungsort f\u00fcr s\u00e4mtliche Arten von Shows und Events werden, also etwa f\u00fcr gro\u00dfe Rock- und Popkonzerte oder auch f\u00fcr Sportbewerbe und Messen. Knapp 150 Veranstaltungen pro Jahr soll das Geb\u00e4ude beherbergen k\u00f6nnen. Der Gro\u00dfbau entsteht auf einer Fl\u00e4che neben der bestehenden Rinderhalle (jetzt Marx-Halle). Das Areal liegt seit Jahren brach und wird offiziell nur tempor\u00e4r benutzt &#8211; etwa als Zirkus-Standplatz. (APA)<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die geplante Arena soll k\u00fcnftig als Austragungsort f\u00fcr Shows und Veranstaltungen dienen. 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