{"id":93081,"date":"2026-04-09T15:32:28","date_gmt":"2026-04-09T15:32:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/93081\/"},"modified":"2026-04-09T15:32:28","modified_gmt":"2026-04-09T15:32:28","slug":"miniwaelder-sollen-staedte-klimafitter-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/93081\/","title":{"rendered":"Miniw\u00e4lder sollen St\u00e4dte klimafitter machen"},"content":{"rendered":"<p>            Von<\/p>\n<p>              .<\/p>\n<p>            &#8211;<\/p>\n<p>              9.04.2026 05:00<\/p>\n<p>              (Akt. 9.04.2026 05:00)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Artikel-Bilder-Julia2427-vodl-10096583-4-3-1440x1080.jpg\"   alt=\"Klimatag: Miniw\u00e4lder sollen St\u00e4dte klimafitter machen.\" title=\"Klimatag: Miniw\u00e4lder sollen St\u00e4dte klimafitter machen.\"\/><\/p>\n<p>                    Klimatag: Miniw\u00e4lder sollen St\u00e4dte klimafitter machen.<br \/>\n                     \u00a9Canva (Symbolbild)<\/p>\n<p>\n        &#8222;Miniw\u00e4lder&#8220; in der kompakten Gr\u00f6\u00dfe von Einfamilienhaus-Grundst\u00fccken sollten Wien und andere \u00f6sterreichische St\u00e4dte ein wenig Klimakrisen-fitter machen, erkl\u00e4rte die Bodenkundlerin Cecilie Foldal im Gespr\u00e4ch mit der APA.\n      <\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnten kleine Artenvielfalts-Inseln inmitten der H\u00e4userlandschaften werden, zur K\u00fchlung beitragen sowie Wasser und Kohlenstoff speichern, sagte sie am Rande des &#8222;26. \u00d6sterreichischen Klimatages&#8220;, der von 8. bis 10. April in Wien stattfindet.<\/p>\n<p>Die Expertin vom Bundesforschungszentrum f\u00fcr Wald (BFW) pflanzte mit Kolleginnen und Kollegen kleine B\u00e4umchen und B\u00fcsche auf 500 bis 1.000 Quadratmeter gro\u00dfen Arealen, auf denen zuvor etwa blo\u00df ein karger Rasen wuchs. &#8222;Zum Beispiel Silberlinden, Purpurweiden, Ahornb\u00e4ume und Hopfenbuchen, aber auch Eschen-Varianten, von denen wir glauben, dass sie gegen den derzeit grassierenden Pilzbefall resistent sind&#8220;, berichtete sie: &#8222;Dazu viele Straucharten wie Wei\u00dfdorn, Mehlbeere, Kornelkirsche und Quitte.&#8220; Als Unterwuchs dienen etwa verschiedenste Rosenarten.<\/p>\n<p>\n            Akzeptanz f\u00fcr solche &#8222;Gstettn&#8220; gefragt\n          <\/p>\n<p>Die B\u00e4ume und B\u00fcsche werden als Kleinpflanzen eingesetzt, die nicht allzuviel Geld kosten. Nach wenigen Jahren Aufzuchtspflege sind sie auf sich alleine gestellt. &#8222;Das spart ebenfalls Kosten f\u00fcr die Gemeinden und St\u00e4dte&#8220;, so Foldal. Allerdings br\u00e4uchte dies ein gewisses Ma\u00df an Akzeptanz vonseiten der Bev\u00f6lkerung: &#8222;Denn nach einiger Zeit sieht so ein artenreicher Miniwald aus wie eine &#8218;Gstettn&#8216;, also eben ein ungepflegtes Areal, wo die Pflanzen vor sich hin wuchern.&#8220;<\/p>\n<p>In Wien, Schwechat und Wiener Neustadt verfolgen die Forscherinnen und Forscher genau, wie sich in Miniw\u00e4ldern die Artenvielfalt etwa der Pflanzen, V\u00f6gel, Nager, Insekten und Mikroorganismen entwickelt, welche Mengen an Kohlenstoff dort gespeichert werden und wie sich das Mikroklima ver\u00e4ndert. &#8222;Dazu gibt es noch sehr wenige Daten, darum wollen wir quantifizieren, wie viel solch ein Miniwald tats\u00e4chlich bringt&#8220;, sagte Foldal, die das Projekt beim Klimatag pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>\n            Laufk\u00e4fer, Bienen und viele M\u00e4use\n          <\/p>\n<p>So wurden unter anderem verschiedenste Laufk\u00e4fer beobachtet und das Vorkommen von Bienen exakt dokumentiert. V\u00f6gel h\u00e4tten dort viele Versteckm\u00f6glichkeiten, vor allem aber gedeihen in solch einem Miniwald auf einmal viel mehr unterschiedliche Pflanzen als auf der gem\u00e4hten Wiese zuvor, berichtete die Expertin: &#8222;An einem Standort haben wir etwa auch irrsinnig viele M\u00e4use, die vorher kein Habitat (keinen geeigneten Lebensraum, Anm.) dort hatten, und den neuen Wald dort offensichtlich super finden.&#8220; Sie w\u00fcrden zwar die B\u00e4ume teils aus dem Boden w\u00fchlen, aber &#8222;das ist ein Teil des nat\u00fcrlichen Prozesses.&#8220;<\/p>\n<p>Der \u00d6sterreichische Klimatag steht heuer unter dem Motto &#8222;Br\u00fccken bauen&#8220;. Die Veranstalter (Climate Change Centre Austria und Environment and Climate Research Hub der Uni Wien) erwarten rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Wissenschaft, von NGOs, Unternehmen sowie interessierte Privatpersonen. Sie k\u00f6nnen dort einen \u00dcberblick zu den aktuellen \u00f6sterreichischen Forschungsaktivit\u00e4ten \u00fcber den Klimawandel bekommen und dar\u00fcber diskutieren, hei\u00dft es.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von . &#8211; 9.04.2026 05:00 (Akt. 9.04.2026 05:00) Klimatag: Miniw\u00e4lder sollen St\u00e4dte klimafitter machen. \u00a9Canva (Symbolbild) &#8222;Miniw\u00e4lder&#8220; in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":93082,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[46,42,11999,34838,44,43,45,33745],"class_list":{"0":"post-93081","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-oesterreich","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-klimafit","11":"tag-miniwaelter","12":"tag-oesterreich","13":"tag-republic-of-austria","14":"tag-republik-oesterreich","15":"tag-staedte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116375476217334496","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/93081","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=93081"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/93081\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/93082"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=93081"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=93081"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=93081"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}