{"id":94208,"date":"2026-04-10T07:02:07","date_gmt":"2026-04-10T07:02:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/94208\/"},"modified":"2026-04-10T07:02:07","modified_gmt":"2026-04-10T07:02:07","slug":"eurovision-song-contest-wien-will-bei-inklusion-first-mover-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/94208\/","title":{"rendered":"Eurovision Song Contest: Wien will bei Inklusion &#8222;First-Mover&#8220; sein"},"content":{"rendered":"<p>            Von<\/p>\n<p>              .<\/p>\n<p>            &#8211;<\/p>\n<p>              10.04.2026 05:00<\/p>\n<p>              (Akt. 10.04.2026 05:00)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/ABD0053-20260319-vodl-10099055-4-3-1668x1251.jpg\"   alt=\"Der ESC steigt kommendes Monat.\" title=\"Der ESC steigt kommendes Monat.\"\/><\/p>\n<p>                    Der ESC steigt kommendes Monat.<br \/>\n                     \u00a9APA\/GEORG HOCHMUTH (Symbolbild)<\/p>\n<p>\n        Rund ein Monat vor dem ESC wurden Ma\u00dfnahmen vorgestellt, die diesen zu einem Erlebnis f\u00fcr alle machen sollen.\n      <\/p>\n<p>Wien will Vorreiter in Sachen Inklusion werden &#8211; nun wurden Ma\u00dfnahmen pr\u00e4sentiert, die den nahenden Eurovision Song Contest zu einem Erlebnis f\u00fcr alle machen sollen. Man wolle zum &#8222;First-Mover&#8220; in Sachen Inklusion werden und Standards f\u00fcr die n\u00e4chsten <a href=\"https:\/\/www.vienna.at\/specials\/eurovision-song-contest\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">ESC<\/a>-St\u00e4dten setzen, unterstrich Vizeb\u00fcrgermeisterin Barbara Novak (SP\u00d6) vor Medien: &#8222;Vor zehn Jahren haben wir Standards gesetzt, was Side-Events und Partizipation der Bev\u00f6lkerung angeht, jetzt liegt der Fokus auf Inklusion.&#8220;<\/p>\n<p>\n            &#8222;Gl\u00fcck und Hoffnungen sollen f\u00fcr alle da sein!&#8220;\n          <\/p>\n<p>Nachdem der ESC weiterziehe, sollen die gesetzten Standards bei allen zuk\u00fcnftigen Gro\u00dfevents in Wien &#8222;normal&#8220; sein. Durch eine Awareness-Kampagne will die Stadt dem Thema Inklusion mehr Aufmerksamkeit geben. &#8222;Ich habe gelernt, es geht um Barriere-Armut&#8220;, beschrieb Novak. Dies betreffe nicht nur die Stadthalle als Hauptveranstaltungsort, sondern auch alle Locations der Side-Events und Public-Viewing-Zonen. Als offizieller Eventpartner schildert der Generaldirektor der \u00d6sterreichischen Lotterien, Erwin van Lambaart, klar die Aufgabe des Unternehmens: &#8222;Wir bringen Gl\u00fcck und Hoffnung. Aber Gl\u00fcck und Hoffnungen sollen f\u00fcr alle da sein!&#8220; Er werde von Journalisten und Journalistinnen oft gefragt: &#8222;Wie viel denn das koste?&#8220; Seine Antwort darauf sei: &#8222;Die Kosten sind wurscht!&#8220;<\/p>\n<p>Am Rathausplatz wird es ein Areal f\u00fcr Menschen mit Behinderung geben, mit einer zweigeteilten Rollstuhl-Plattform und einem Ruhebereich, der vor allem f\u00fcr ESC-Fans mit Autismus oder ADHS als R\u00fcckzugsort dienen soll. Auch f\u00fcr treue Begleiter wird gesorgt: &#8222;Es wird auch Gr\u00fcnfleckerl unter den historischen B\u00e4umen geben, wo sich Assistenzhunde entspannen k\u00f6nnen&#8220;, sagt Riedler. Pins, die sich Menschen mit unsichtbaren Beeintr\u00e4chtigungen anstecken k\u00f6nnen, sind auf Gro\u00dfevents international schon etabliert und kommen jetzt auch nach Wien. Die Pins erm\u00f6glichen dem Personal, sofort zu erkennen, welche Unterst\u00fctzung n\u00f6tig ist. Voraussichtlich Ende April oder Anfang Mai werden sogenannte &#8222;Touch Tours&#8220; angeboten, sie sollen Menschen mit Sehbehinderungen die Welt des ESC durch sensorische Erfahrungen n\u00e4herbringen. W\u00e4hrend der Veranstaltungen k\u00f6nnen ESC-Fans ihre Smartphones nutzen, um den Liveton der Veranstaltung an ihre eigenen H\u00f6rger\u00e4te zu senden oder das Livebild der Geb\u00e4rden\u00fcbersetzung dazu zu schalten.<\/p>\n<p>\n            &#8222;Informationen sind das A und O&#8220;\n          <\/p>\n<p>Eingebunden in die Ma\u00dfnahmen ist das Wiener Start-up Full Access, das schon seit 2017 mit der Stadt arbeitet, um Veranstaltungen wie das Donauinselfest barrierearm zu gestalten. Events m\u00fcssen nicht nur f\u00fcr Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer angepasst werden, in der Planung m\u00fcssen die Bed\u00fcrfnisse von Menschen mit verschiedensten Beeintr\u00e4chtigungen ber\u00fccksichtig werden. Der erste Schritt, um Events besser zug\u00e4nglich zu machen, seien klare Informationen \u00fcber die Locations. Christina Riedler von Full Access betont: &#8222;Informationen sind das A und O.&#8220; Besucherinnen und Besucher sollen sich im Voraus ein Bild von jedem Veranstaltungsort machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Laut Riedler gibt es die ersten Anlaufstellen f\u00fcr ESC-Fans mit Behinderungen schon am Flughafen, Besucherinnen und Besucher k\u00f6nnen sich aber auch an die Info-Points vor Ort melden oder alle Informationen zu den Locations auf der offiziellen ESC-Website nachlesen. Das Personal sowie die freiwilligen Helfer vor Ort werden geschult, um Menschen mit Behinderungen angemessen zu unterst\u00fctzen. Es haben sich rund 600 Personen gemeldet, wie viele Volunteers davon eine Beeintr\u00e4chtigung haben, sei nicht bekannt, aber laut Martina Gollner von Full Access sei die ganze Bandbreite von Menschen mit k\u00f6rperlichen oder sensorischen Behinderungen bis hin zu Menschen mit psychischen Beeintr\u00e4chtigungen vertreten. &#8222;Richtig sch\u00f6n durchgemischt&#8220;, so Gollner.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von . &#8211; 10.04.2026 05:00 (Akt. 10.04.2026 05:00) Der ESC steigt kommendes Monat. \u00a9APA\/GEORG HOCHMUTH (Symbolbild) Rund ein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":94209,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[2262,317,46,42,147,992,178,44,148,182],"class_list":{"0":"post-94208","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unterhaltung","8":"tag-inklusion","9":"tag-317","10":"tag-at","11":"tag-austria","12":"tag-entertainment","13":"tag-esc","14":"tag-eurovision-song-contest","15":"tag-oesterreich","16":"tag-unterhaltung","17":"tag-wien"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116379133365430349","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94208","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=94208"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94208\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94209"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=94208"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=94208"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=94208"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}