{"id":94560,"date":"2026-04-10T10:37:12","date_gmt":"2026-04-10T10:37:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/94560\/"},"modified":"2026-04-10T10:37:12","modified_gmt":"2026-04-10T10:37:12","slug":"zwei-kilometer-langer-erdrutsch-in-italien-regierung-rief-notstand-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/94560\/","title":{"rendered":"Zwei Kilometer langer Erdrutsch in Italien: Regierung rief Notstand aus"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die italienische Regierung hat nach einem schweren Erdrutsch entlang einer zentralen Nord-S\u00fcd-Verkehrsachse den Notstand ausgerufen und Sofortmittel f\u00fcr die Wiederherstellung der Infrastruktur zugesagt. Bei einem Besuch vor Ort k\u00fcndigte Infrastrukturminister Matteo Salvini an, zun\u00e4chst zehn Millionen Euro f\u00fcr erste Eingriffe bereitzustellen. Der Erdrutsch hatte am Dienstag die Verkehrsverbindungen bei Petacciato in der s\u00fcditalienischen Adria-Region Molise unterbrochen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Erdmasse setzte sich langsam in Bewegung und schob sich Richtung Meer. Betroffen waren die Autobahn A14 sowie die Bahnstrecke zwischen Bologna und Tarent entlang der Adriak\u00fcste. Ausgel\u00f6st durch heftige Regenf\u00e4lle in einem geologisch instabilen Gebiet erstreckt sich der Erdrutsch \u00fcber rund zwei Kilometer bis zur K\u00fcste. Etwa 50 Menschen mussten ihre H\u00e4user verlassen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Risse in den Stra\u00dfen, verbogene Gleise und eine abgesunkene Erdfront pr\u00e4gten das Schadensbild. Die Sperrungen zwangen tausende Autofahrer zu weitr\u00e4umigen Umleitungen \u00fcber Landstra\u00dfen, wodurch sich die Fahrzeiten um mehrere Stunden verl\u00e4ngerten. Der K\u00fcstenbahnverkehr wurde ausgesetzt und teilweise \u00fcber Rom umgeleitet. Die Regierung in Rom sprach von einem \u201efaktisch in zwei Teile geteilten\u201c Land.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Inzwischen hat sich die Lage etwas entspannt. Zivilschutzchef Fabio Ciciliano gab zumindest hinsichtlich der Dynamik des Erdrutsches Entwarnung. Nach Einsch\u00e4tzung Cicilianos hat sich der Erdrutsch inzwischen stabilisiert; ein Szenario mit wochen- oder monatelangen Sperrungen gilt als unwahrscheinlich. Eine wichtige Stra\u00dfe bleibt jedoch wegen einer nach Unwettern eingest\u00fcrzten Br\u00fccke gesperrt. Deren Wiederaufbau d\u00fcrfte sechs bis sieben Monate dauern und k\u00f6nnte die Tourismussaison in der betroffenen K\u00fcstenregion beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p><img _ngcontent-tt-com-www-c861555957=\"\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"NaN\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"auto\" decoding=\"auto\" ng-img=\"true\" src=\"https:\/\/processing.tt.com\/image\/assets.tt.com\/im-content\/images\/00032a79-7620-563d-a60e-7b41cc313563?p=eyJyZXNpemUiOnsid2lkdGgiOjYyMCwiZml0IjoiaW5zaWRlIn0sImZvcm1hdCI6ImF2aWYifQ%3D%3D\"\/><\/p>\n<p>Rund 50 Menschen mussen ihre H\u00e4user verlassen. Wann sie zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen, ist unklar.<\/p>\n<p>\u00a9 Vigili del Fuoco<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Italien ist immer wieder von schweren Erdrutschen betroffen. Nach heftigen Unwettern im Februar kam es zu einem Erdrutsch in der sizilianischen Stadt Niscemi. Dieser zerst\u00f6rte mehrere H\u00e4user, andere stehen nun gef\u00e4hrlich nahe am Abgrund, sodass \u00fcber 1500 Menschen evakuiert werden mussten. Laut Experten bewegt sich der H\u00fcgel, auf dem Niscemi liegt, weiterhin langsam in Richtung der Ebene. (APA)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die italienische Regierung hat nach einem schweren Erdrutsch entlang einer zentralen Nord-S\u00fcd-Verkehrsachse den Notstand ausgerufen und Sofortmittel f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":94561,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[25447,21950,1012,73,27584,40,41,9461,39,2098,66,65,64],"class_list":{"0":"post-94560","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-erdrutsch","9":"tag-infrastruktur","10":"tag-italien","11":"tag-katastrophen","12":"tag-matteo-salvini","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-notstand","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-unwetter","18":"tag-welt","19":"tag-world","20":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116379978616591880","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94560","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=94560"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94560\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94561"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=94560"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=94560"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=94560"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}