{"id":95835,"date":"2026-04-11T00:54:08","date_gmt":"2026-04-11T00:54:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/95835\/"},"modified":"2026-04-11T00:54:08","modified_gmt":"2026-04-11T00:54:08","slug":"mondlandung-wird-nicht-ohne-europa-klappen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/95835\/","title":{"rendered":"Mondlandung wird nicht ohne Europa klappen"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Doch: Die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/usa\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> sind dabei auf Deutschland und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/europa\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europa<\/a> angewiesen. Ein absolutes Herzst\u00fcck der Artemis-Missionen stammt von Airbus in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/bremen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bremen<\/a>. Konkret geht es um das ESM, das \u201eEuropean Service Module\u201c. Es bildet die Grundlage f\u00fcr das \u00dcberleben der Astronauten, nicht nur auf der jetzt zu Ende gegangenen Artemis-II-Mission, sondern auch f\u00fcr die geplanten Mondlandungen. Wasser, Atemluft, Temperaturregelung und auch die Steuerung der \u201eOrion\u201c-Kapsel: F\u00fcr all das sorgte auf dem Weg zum Mond und zur\u00fcck das ESM. Technik made in Europe war also die Lebensversicherung f\u00fcr die Crew.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Es geht auch heute um Geopolitik. Wer in den 60ern als erster auf dem Mond landete, war vor allem eine Frage der technologischen und damit der milit\u00e4rischen St\u00e4rke. Deshalb investierten Sowjetunion und USA jeweils Milliarden in ihre Raumfahrtprogramme.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Heute ist die Lage komplexer: Zu Russen und Amerikanern sind die Europ\u00e4er und die Chinesen hinzugekommen. W\u00e4hrend das russische Mondprogramm in einer Krise steckt, will <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/china\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">China<\/a> bis 2030 selbst Menschen zum Mond schicken. Es geht dabei darum, wer im All die Vormachtstellung einnimmt und wer dabei die Regeln definiert.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/raumfahrt\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Raumfahrt<\/a> der Zukunft ist der Mond zentral: als Ort dauerhafter menschlicher Pr\u00e4senz und damit als Ausgangspunkt f\u00fcr weitere Missionen. So wird am S\u00fcdpol des Mondes etwa Wasser vermutet. Diese Ressourcen zu sichern, gilt als entscheidend.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Trump poltert und droht auch gegen\u00fcber Verb\u00fcndeten. Den Mond erreicht er aber eben doch nicht allein. Und so tut die Esa gut daran, die eigene St\u00e4rke voranzutreiben und gleichzeitig kluge Allianzen einzugehen, wie beim Artemis-Programm mit der Nasa. Der gemeinsame Flug zum Mond ist ein Sinnbild daf\u00fcr, wie transatlantische Zusammenarbeit auch in Zukunft funktionieren kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Doch: Die USA sind dabei auf Deutschland und Europa angewiesen. 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