{"id":96008,"date":"2026-04-11T04:03:09","date_gmt":"2026-04-11T04:03:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/96008\/"},"modified":"2026-04-11T04:03:09","modified_gmt":"2026-04-11T04:03:09","slug":"tadej-pogacar-vor-kroenung-bei-paris-roubaix-schon-jetzt-der-beste-aller-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/96008\/","title":{"rendered":"Tadej Pogacar vor Kr\u00f6nung bei Paris-Roubaix: Schon jetzt \u201eder Beste aller Zeiten\u201c?"},"content":{"rendered":"<p>\n\t10.04.2026 um 10:58 Uhr |\t<\/p>\n<p>Lesedauer: 3 min<\/p>\n<p>Tadej Pogacar steht mal wieder davor, Radsport-Geschichte zu schreiben. Paris-Roubaix aber wird seine schwerste Pr\u00fcfung in dieser Klassikersaison.<\/p>\n<p>Dass Tadej Pogacar wirklich alles gelingen kann, auch der hei\u00df ersehnte Sieg in der \u201eH\u00f6lle des Nordens\u201c, da ist sich inzwischen auch Eddy Merckx sicher. \u201eEs ist absolut klar, dass er keine Limits hat\u201c, sagte der Mann, der jahrzehntelang einstimmig als bester Radprofi der Geschichte galt &#8211; ehe dieses slowenische Wunderkind daherrollte, seinen Triumphzug startete und die \u201eGOAT\u201c-Diskussion neu entfachte.<\/p>\n<p> Merckx: Pogacar seit mehreren Saisons der beste Fahrer der Welt.<\/p>\n<p>Am Sonntag (ab 10.50 Uhr) kann Pogacar mal wieder Historisches erreichen &#8211; undbei der 123. Ausgabe von Paris-Roubaix in einer weiteren Kategorie mit Merckx (80) gleichziehen. Alle f\u00fcnf Monumente zu gewinnen, diese wichtigsten Eintagesrennen im Radsport, das ist bislang nur drei Fahrern gelungen. Merckx ist einer von ihnen, Pogacar m\u00f6chte als erster \u201eNicht-Belgier\u201c nachziehen.<\/p>\n<p>M\u00f6glich scheint dies allemal. Der 27-J\u00e4hrige, f\u00fchrte Pogacar-Bewunderer Merckx im Gespr\u00e4ch mit der \u201eGazzetta dello Sport\u201c aus, sei schlie\u00dflich der beste Fahrer der Welt, und das schon \u201eseit mehreren Saisons\u201c. <\/p>\n<p>Doch die \u201eK\u00f6nigin der Klassiker\u201c ist Pogacars schwerste verbliebene Pr\u00fcfung. 258,3 km Strecke, 54,8 km ruppiges bis ruppigstes Kopfsteinpflaster und in Mathieu van der Poel ein Rivale, der schwer zu knacken sein wird. Bei der Flandern-Rundfahrt am vergangenen Wochenende konnte der Ex-Weltmeister Pogacar an den giftigen H\u00fcgeln irgendwann nicht mehr folgen, doch die Hetzjagd nach Roubaix ist brettflach. Die Schwierigkeit ergibt sich fast ausschlie\u00dflich aus den teils katastrophalen Stra\u00dfenverh\u00e4ltnissen, womit der kr\u00e4ftigere Cross-Weltmeister van der Poel bestens umgehen kann. Im vergangenen Jahr duellierten sich die beiden bereits im direkten Duell, ehe Pogacar st\u00fcrzte und van der Poel im Solo zum dritten Erfolg in Folge raste. Nach seinem Flandern-Triumph stapelte der Herausforderer deswegen auch tief. Er wolle das Rennen in erster Linie \u201egenie\u00dfen\u201c, sagte Pogacar, und auch: \u201eSelbst wenn du den besten Tag und die besten Beine hast, muss alles passen.\u201c<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" data-copyright=\"Foto: belga\" class=\"media-object img-responsive\" typeof=\"foaf:Image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/B9738337340Z.1_20260410105814_000+GTOS9BPVG.1-0.jpg\" data-width=\"\" data-height=\"\" alt=\"\"\/>Foto: belga <\/p>\n<p>Sollte es ihm aber gelingen, den Niederl\u00e4nder diesmal zu knacken &#8211; sollte er es zudem schaffen, andere Mitfavoriten wie Jasper Philipsen oder Wout van Aert in Schach zu halten und als Erster die Ziellinie im Velodrome von Roubaix zu erreichen, dann ist in diesem Jahr sogar ein Meilenstein m\u00f6glich, den selbst Merckx nie erreichte: alle f\u00fcnf Monumente in einer Saison zu gewinnen.<\/p>\n<p>\u201eEs stehen jetzt zwei von f\u00fcnf, wir sollten nicht zu weit vorgreifen\u201c, mahnte Pogacar, dem anschlie\u00dfend noch Siege bei L\u00fcttich-Bastogne-L\u00fcttich und der Lombardei-Rundfahrt fehlen w\u00fcrden. Doch das Narrativ rund um die Jagd auf das Quintuple kann der Slowene nicht mehr einfangen. Genauso wie die Diskussion dar\u00fcber, wer denn nun eigentlich der Gr\u00f6\u00dfte der Radsport-Geschichte ist. <\/p>\n<p>F\u00fcr einen prominenten Anti-Helden eben jener Historie steht das bereits vor dem Roubaix-Ritt fest. \u201eMeiner Meinung nach ist das Thema abgeschlossen\u201c, sagte Lance Armstrong im Podcast \u201eThe Move\u201c: \u201eDieser Junge ist einfach so gut. Er ist mit Abstand der Beste aller Zeiten.\u201c Dass der kaum gel\u00e4utert wirkende Armstrong, dem wegen Dopings einst alle sieben Siege bei der Tour de France aberkannt wurden, sich nicht selbst mit in die Diskussion einbrachte? Fast ein wenig \u00fcberraschend. Oder aber: ein weiteres untr\u00fcgliches Zeichen f\u00fcr die Ausnahmestellung des Tadej Pogacar. (mn\/sid)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"10.04.2026 um 10:58 Uhr | Lesedauer: 3 min Tadej Pogacar steht mal wieder davor, Radsport-Geschichte zu schreiben. 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