{"id":96822,"date":"2026-04-11T14:45:08","date_gmt":"2026-04-11T14:45:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/96822\/"},"modified":"2026-04-11T14:45:08","modified_gmt":"2026-04-11T14:45:08","slug":"autonomes-fahren-erste-autopilot-zulassung-in-europa-tesla-ueberholt-mercedes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/96822\/","title":{"rendered":"Autonomes Fahren: Erste Autopilot-Zulassung in Europa \u2013 Tesla \u00fcberholt Mercedes"},"content":{"rendered":"<p>In den Niederlanden hat Tesla erstmals auch in Europa eine Zulassung f\u00fcr seine Autopilot-Software FSD bekommen. Zun\u00e4chst gilt die Erlaubnis nur in Holland. Trotzdem gelingt Elon Musk damit ein Triumph gegen Konkurrenten wie Mercedes.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Wer sich f\u00fcr Autos interessiert und derzeit auf Elon Musks Online-Dienst X unterwegs ist, sieht etliche Videos mit einem Inhalt: Tesla-Lenkr\u00e4der, die sich automatisch drehen. Auch der Tesla-Chef selbst postet immer wieder \u00fcber das automatisierte Fahren. Aktuell richtet sich seine Botschaft vor allem an Europ\u00e4er. Die auf KI basierende Technik sei inzwischen so ausgereift, dass Fahrer, die den Autopiloten nur noch \u00fcberwachen, statt selbst zu fahren, 90 Prozent weniger Unf\u00e4lle machten, t\u00f6nt Musk.<\/p>\n<p>Seitdem der Unternehmer sein politisches Engagement f\u00fcr Donald Trump in den USA und die AfD in Deutschland zur\u00fcckgenommen hat und wieder mehr \u00fcber sein Gesch\u00e4ft spricht, ziehen die Tesla-Verk\u00e4ufe in Europa an. Im M\u00e4rz haben sich die Neuzulassungen in Deutschland gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat auf exakt 9252 St\u00fcck verdreifacht, in Frankreich auf eine \u00e4hnliche Gr\u00f6\u00dfenordnung verdoppelt. 2025 hatte Tesla in Europa noch 27 Prozent bei den Zulassungen verloren.<\/p>\n<p>Es sind nicht nur Preissenkungen, die Tesla jetzt in Europa helfen. Die Marke, deren Innovationskraft im Kerngesch\u00e4ft mit Elektroautos in den vergangenen Jahren nachlie\u00df, vermittelt neuen Technik-Optimismus: Nach Jahren unerf\u00fcllter Versprechen hat das von Tesla \u201eFull Self Driving\u201c (FSD) genannte \u00fcberwachte autonome Fahren eine erste Zulassung in Europa erhalten. <\/p>\n<p>Die niederl\u00e4ndische Kraftfahrzeugbeh\u00f6rde RDW habe den Einsatz des Systems genehmigt, das unter menschlicher Aufsicht die meisten Fahraufgaben auf Autobahnen \u2060und im \u200cStadtverkehr \u00fcbernehme, teilte das Unternehmen sp\u00e4ten Freitagabend mit. Die Entscheidung f\u00fcr die FSD-Software, die in den USA bereits verf\u00fcgbar ist, k\u00f6nnte den Weg f\u00fcr die \u200cZulassung durch \u2060andere europ\u00e4ische Beh\u00f6rden ebnen.<\/p>\n<p>RDW erkl\u00e4rte, \u2060das Assistenzsystem k\u00f6nne die Sicherheit im Stra\u00dfenverkehr erh\u00f6hen, falls es richtig \u200ceingesetzt werde. Zun\u00e4chst wird die Zulassung nur f\u00fcr die Niederlande gelten, sagte Sprecherin Th\u00e9r\u00e8se de Vroomen auf Anfrage dieser Zeitung: \u201eDamit dieses Fahrerassistenzsystem in der gesamten Europ\u00e4ischen Union eingesetzt werden kann, m\u00fcssen noch einige Schritte unternommen werden, und schlie\u00dflich muss eine Abstimmung unter allen Mitgliedstaaten der Europ\u00e4ischen Union stattfinden.\u201c <\/p>\n<p>Bislang ist das System nur in sieben L\u00e4ndern au\u00dferhalb Europas zugelassen, etwa in den USA, Mexiko, Kanada, China und S\u00fcdkorea. In den USA experimentiert Tesla zudem mit Roboter-Taxi-Flotten, die bald durch einen speziell entwickelten Zweisitzer ohne Lenkrad verst\u00e4rkt werden sollen. Tesla verzichtet anders als die meisten anderen Hersteller auf Lidar-Radar und setzt allein auf Kameras.<\/p>\n<p>Tesla k\u00f6nnte auf diese Weise in den Niederlanden europ\u00e4ischen Herstellern wie Mercedes zuvorkommen. Die Stuttgarter hoffen f\u00fcr ihr \u00e4hnliches System \u2013 etwa f\u00fcr die S-Klasse \u2013 auf eine europ\u00e4ische Zulassung Anfang 2027. \u201eOb es zum starken Kaufargument wird, h\u00e4ngt davon ab, wie es im Alltag bewertet wird und welchen Preis Tesla verlangt\u201c, sagt Autoexperte Stefan Bratzel. In den USA kostet die Funktion monatlich 99 Dollar. In Deutschland wird ein potenzielles Update derzeit im Rahmen eines einmalig zu kaufenden Softwarepakets f\u00fcr 7500 Euro angeboten.\u00a0<\/p>\n<p>Dieser Artikel wurde f\u00fcr das Wirtschaftskompetenzcenter von WELT und \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"http:\/\/www.businessinsider.de\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;http:\/\/www.businessinsider.de&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Business Insider Deutschland<\/a>\u201c erstellt.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/christoph-kapalschinski\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/christoph-kapalschinski\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Christoph Kapalschinski<\/a> berichtet als Redakteur \u00fcber die Autoindustrie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In den Niederlanden hat Tesla erstmals auch in Europa eine Zulassung f\u00fcr seine Autopilot-Software FSD bekommen. 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