{"id":97155,"date":"2026-04-11T18:36:07","date_gmt":"2026-04-11T18:36:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/97155\/"},"modified":"2026-04-11T18:36:07","modified_gmt":"2026-04-11T18:36:07","slug":"papstappell-an-die-schweigende-mehrheit-die-frieden-will","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/97155\/","title":{"rendered":"Papstappell an die schweigende Mehrheit, die Frieden will"},"content":{"rendered":"<p>Leo XIV. ruft die Milliarden von Menschen in der Welt, die sich in dieser dramatischen Stunde der Geschichte nicht der \u201eVerr\u00fccktheit des Krieges\u201c und dem G\u00f6tzendienst an Geld und Macht ergeben, zu einem gemeinsamen Einsatz auf.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2026-04\/leo-xiv-betrachtung-gebetsvigil-frieden-welt-appell-petersdom.html\" title=\"Leo XIV.: Wer seine Macht zum G\u00f6tzen macht, dient dem Tod\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/srv\/2026\/04\/11\/2026-04-11-preghiera-del-santo-rosario-per-invocare-il-dono-dell\/1775928698495.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Leo XIV.: Wer seine Macht zum G\u00f6tzen macht, dient dem Tod\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Die Regierenden der Nationen sollten sich \u201ean den Tisch des Dialogs und der Vermittlung\u201c setzen, nicht an die Tische, \u201ean denen Aufr\u00fcstung geplant und t\u00f6dliche Ma\u00dfnahmen &#8230;\n     <\/p>\n<p>Andrea Tornielli &#8211; Vatikanstadt<\/p>\n<p>Angesichts der Massaker und Kriege, die durch die Verg\u00f6tzung der Macht verursacht werden \u2013 von jenen, die sogar versuchen, Gott auf ihre Seite zu \u201erekrutieren\u201c, indem sie das T\u00f6ten Unschuldiger religi\u00f6s rechtfertigen \u2013, hat sich Papst Leo an die \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Menschen gewandt, die weltweit den Frieden wollen, an ihn glauben, f\u00fcr ihn beten und ihn Tag f\u00fcr Tag aufbauen. <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2026-04\/papst-leo-xiv-wortlaut-betrachtung-gebet-vigil-petersdom-frieden.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Sein Appell<\/a> kam am Abend des Samstags, 11. April 2026, w\u00e4hrend der von ihm einberufenen Gebetsvigil, um ein Ende der aktuellen Kriege zu erflehen.<\/p>\n<p>Bereits am Dienstag, dem 7. April, hatte sich etwas \u00c4hnliches in Castel Gandolfo ereignet: Angesichts der Drohung des Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten, die iranische Zivilisation zu vernichten, hatte der Nachfolger Petri die B\u00fcrger seines Heimatlandes aufgefordert, sich an die Kongressmitglieder zu wenden, um Frieden zu fordern und einen massiven Angriff auf die Infrastruktur Irans zu stoppen. Nun, am 63. Jahrestag der Enzyklika Pacem in terris von Johannes XXIII., ist dieser Aufruf universell geworden und richtet sich an die \u201eMillionen, Milliarden von M\u00e4nnern und Frauen, Alte und Junge, die heute an den Frieden glauben\u201c und die \u201edie Wunden heilen und die Sch\u00e4den reparieren, die der Wahnsinn des Krieges hinterl\u00e4sst\u201c. Leo bittet besonders darum, auf die Stimmen der Kinder zu h\u00f6ren, die mit ansehen mussten, wie Gleichaltrige in Gaza, im Iran, in der Ukraine und in vielen anderen Teilen der Welt unter Bomben sterben.<\/p>\n<p>Weniger als eine Woche vor Ostern und am Vorabend des Osterfestes der Ostkirchen \u2013 dem Gedenken an den wehrlosen Sieg des Friedensf\u00fcrsten \u2013 setzt der Bischof von Rom auf die Hoffnung und das Gebet einer schweigenden Mehrheit, um die dramatische Stunde zu bew\u00e4ltigen, die die Menschheit durchlebt. Er ruft dazu auf, die Bitten vieler mit den \u201eunendlichen M\u00f6glichkeiten Gottes\u201c zu vereinen, um das zu durchbrechen, was er eine \u201eteuflische Fessel des B\u00f6sen\u201c nennt.<\/p>\n<p>Die Worte des Papstes, der den Frieden zum zentralen Merkmal seines Lehramtes gemacht hat, sind klar: Er benennt die letztlich diabolische Wurzel des Krieges und weist jede Neuauflage des Gedankens \u201eGott ist mit uns\u201c entschieden zur\u00fcck. Nein, Gott kann nicht mit denen sein, die Zivilisten massakrieren. Gott steht an der Seite der Leidenden, derer, die unter den Tr\u00fcmmern sterben.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig sind einige Formulierungen von Leo XIV.: Das Gebet sei \u201eDamm gegen jene Allmachtsphantasien, die um uns herum immer unberechenbarer und aggressiver werden\u201c, denn wer bete, sei sich seiner Grenzen bewusst, t\u00f6te und droh nicht. Genau das Gegenteil von denen, die \u201esich selbst\u201d und die \u201eeigene Macht zum stummen, blinden und tauben G\u00f6tzen (\u2026) machen, dem alle Werte geopfert werden und der verlangt, dass die ganze Welt vor ihm die Knie beugt\u201c.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re jedoch ein Fehler, diesen eindringlichen Aufruf zum Gebet als Flucht in einen blo\u00dfen Spiritualismus zu verstehen. Das zeigt ein weiterer Abschnitt der \u00dcberlegungen des Papstes: Nachdem er die Verantwortung jedes Einzelnen betont hat, \u00fcberall Frieden, Begegnung und Freundschaft aufzubauen, l\u00e4dt Leo XIV. dazu ein, \u201ean die Liebe, an Ma\u00dfhaltung und an eine gute Politik zu glauben\u201c. Eine Politik, die die Worte \u201eDialog\u201c und \u201eVerhandlung\u201c nicht als unangebracht betrachtet, sondern endlich einen Waffenstillstand und dauerhafte Friedensabkommen anstrebt.<\/p>\n<p>(vatican news &#8211; cs)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Leo XIV. ruft die Milliarden von Menschen in der Welt, die sich in dieser dramatischen Stunde der Geschichte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":97156,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[4618,1711,9500,3381,40,41,2859,39,66,65,64],"class_list":{"0":"post-97155","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-appell","9":"tag-frieden","10":"tag-gebet","11":"tag-leitartikel","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-papst-leo-xiv","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-welt","17":"tag-world","18":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116387524462499619","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97155","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=97155"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97155\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/97156"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=97155"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=97155"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=97155"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}