{"id":98363,"date":"2026-04-12T13:28:07","date_gmt":"2026-04-12T13:28:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/98363\/"},"modified":"2026-04-12T13:28:07","modified_gmt":"2026-04-12T13:28:07","slug":"marken-modellranking-1-quartal-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/98363\/","title":{"rendered":"Marken- &#038; Modellranking 1. Quartal 2026"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t|\u00a0Tobias Seifried\u00a0\n\t\t<\/p>\n<p>\n\t\t|<br \/>\n\t\t\t\t\t12.04.2026\t\t\t<\/p>\n<p>\u00d6sterreichs Pkw-Neuwagenmarkt ist mit kr\u00e4ftigem R\u00fcckenwind ins Jahr 2026 gestartet. Im ersten Quartal waren vor allem alternative Antriebe die Treiber, w\u00e4hrend Verbrenner stagnierten. Im M\u00e4rz schaffte es sogar ein reines E-Auto auf Platz 1.<\/p>\n<p>Nach dem selbst f\u00fcr Branchenprofis \u00fcberraschend gro\u00dfen Plus im Vorjahr (<a href=\"https:\/\/www.leadersnet.at\/news\/96292,diese-marken-und-modelle-hatten-bei-den-autokaeufern-2025-die.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">LEADERSNET\u00a0berichtete<\/a>) konnte der heimische Pkw-Neuwagenmarkt im ersten Quartal 2026 noch einmal deutlich zulegen. Laut den aktuellen Daten von Statistik Austria wurden von J\u00e4nner bis M\u00e4rz 77.235 Pkw neu zugelassen \u2013 ein Anstieg um 17 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum.<\/p>\n<p>Ma\u00dfgeblich f\u00fcr diese Entwicklung ist vor allem die dynamische Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. Insgesamt entfielen bereits 63,5 Prozent aller Neuzulassungen auf entsprechende Antriebssysteme \u2013 nach 57,4 Prozent im Vergleichszeitraum 2025.<\/p>\n<p>Alternative Antriebe treiben Wachstum<\/p>\n<p>Den st\u00e4rksten Zuwachs verzeichneten Benzin-Hybrid-Pkw mit 28.460 Neuzulassungen (+42,0 %), gefolgt von rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen mit 17.347 Einheiten (+22,4 %). R\u00fcckl\u00e4ufig entwickelten sich hingegen Diesel-Hybride (\u221210,7 %). Konventionelle Antriebe stagnierten insgesamt auf Vorjahresniveau (+0,1 %). W\u00e4hrend Benzin-Pkw leicht zulegten (+4,3 %), gingen Diesel-Neuzulassungen deutlich zur\u00fcck (\u22129,5 %).<\/p>\n<p>Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria, betont: &#8222;Der Zuwachs geht vor allem auf die starke Nachfrage von Benzin-Hybriden und Elektro-Autos zur\u00fcck, w\u00e4hrend die Neuzulassungen von konventionell angetriebenen Pkw stagnieren.&#8220; Besonders dynamisch entwickelte sich der Einzelmonat M\u00e4rz (siehe unten).<\/p>\n<p>Firmen dominieren Nachfrage<\/p>\n<p>Die Nachfrage wird weiterhin klar von Unternehmen getragen: 65,8 Prozent der Neuzulassungen entfielen auf juristische Personen, Firmen oder Gebietsk\u00f6rperschaften. Private Fahrzeughalter:innen machten 34,2 Prozent aus. Am h\u00f6chsten zeigte sich der Privatanteil bei Benzin-Hybriden (38,8 %), w\u00e4hrend Diesel-Pkw mit lediglich 20,1 Prozent besonders selten von privaten K\u00e4ufer:innen nachgefragt wurden.<\/p>\n<p>Markenranking Q1 2026<\/p>\n<p>Im Markenranking lagen im ersten Quartal 2026 Volkswagen (14,9 % Marktanteil), Skoda (11,1 %) und Audi (7,1 %) an der Spitze, gefolgt von BMW (6 %) und Seat (4,8 %). Die hierzulande traditionell starken VW-Konzernmarken erzielten sogar einen neuen Rekordmarktanteil.<\/p>\n<p>VW (11.525 Neuzulassungen; 14,9 Prozent)<br \/>\nSkoda (8.538; 11,1 Prozent)<br \/>\nAudi (5.466; 7,1 Prozent)<br \/>\nBMW (4.626; 6,0 Prozent)<br \/>\nSeat (3.732; 4,8 Prozent)<br \/>\nMercedes (3.426; 4,4 Prozent)<br \/>\nDacia (3.086; 4,0 Prozent)<br \/>\nCupra (2.885; 3,7 Prozent)<br \/>\nPeugeot (2.537; 3,3 Prozent)<br \/>\nToyota (2.530; 3,3 Prozent)<\/p>\n<p>Modellranking Q1 2026<\/p>\n<p>Im Modellranking lag der VW Golf auf Platz eins. Dahinter folgten unter anderem das Tesla Model Y sowie der Skoda Octavia. Insgesamt dominieren etablierte Fahrzeuge den Markt. Im ersten Quartal 2026 ergibt sich folgendes Bild:<\/p>\n<p>VW Golf (2.661 Neuzulassungen; 3,4 Prozent)<br \/>\nTesla Model Y (1.826; 2,4 Prozent)<br \/>\nSkoda Octavia (1.710; 2,2 Prozent)<br \/>\nVW Polo (1.463; 1,9 Prozent)<br \/>\nSeat Ibiza (1.328; 1,7 Prozent)<br \/>\nBMW X1 (1.320; 1,7 Prozent)<br \/>\nSkoda Fabia (1.293; 1,7 Prozent)<br \/>\nToyota Yaris (1.217; 1,6 Prozent)<br \/>\nAudi Q3 (1.189; 1,5 Prozent)<br \/>\nSkoda Karoq (1.183; 1,5 Prozent)<\/p>\n<p data-start=\"3422\" data-end=\"3497\">Damit stellen Modelle des Volkswagen-Konzerns mit sieben Vertretern einen Gro\u00dfteil der Top Ten. Hans Peter Sch\u00fctzinger, Sprecher der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Porsche Holding Salzburg, zieht daher eine positive Zwischenbilanz: Das Quartalsergebnis stelle &#8222;eine gute Basis&#8220; dar, auch wenn der Markt stark von Aktionen gepr\u00e4gt sei. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr k\u00f6nnte &#8222;erstmals seit Corona wieder die 300.000er-H\u00fcrde&#8220; \u00fcberschritten werden.<\/p>\n<p data-start=\"3806\" data-end=\"3975\">Zugleich verweist er darauf, dass die weitere Entwicklung von externen Faktoren abh\u00e4nge und gr\u00f6\u00dfere Investitionen \u2013 zu denen ein Autokauf z\u00e4hlt \u2013 in unsicheren Zeiten tendenziell aufgeschoben w\u00fcrden.<\/p>\n<p data-start=\"3977\" data-end=\"4008\">E-Autos legen deutlich zu<\/p>\n<p data-start=\"4010\" data-end=\"4153\">Im Segment der reinen Elektrofahrzeuge wurden im ersten Quartal 17.347 Pkw neu zugelassen, was einem Marktanteil von 22,5 Prozent entspricht. Im Modellranking der Elektroautos liegt das Tesla Model Y, das im Vorjahr auch der meistverkaufte Stromer der Welt war (<a href=\"https:\/\/www.leadersnet.at\/news\/98940,das-sind-die-meistverkauften-elektroautos-der-welt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">LEADERSNET berichtete<\/a>), auf Platz eins. Dahinter folgen mit Elroq und Enyaq zwei E-Autos von Skoda.\u00a0<\/p>\n<p>Vom E-Auto-Boom profitiert auch der chinesische Hersteller BYD, der mittlerweile auch Plug-in-Hybride verkauft. Im M\u00e4rz konnte die Marke erstmals vierstellige Neuzulassungen erreichen (1.112 Fahrzeuge; 3,4 % Marktanteil). Im ersten Quartal liegt das Unternehmen mit 2.484 Neuzulassungen bei 3,2 Prozent Marktanteil auf Rang elf im Gesamtmarkt. Im Segment der Elektrofahrzeuge belegt BYD mit 9,5 Prozent Marktanteil aktuell Platz vier. BYD-\u00d6sterreich-Chef Danijel Dzihic sagt dazu: &#8222;Das ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg zur Volumensmarke.&#8220; Man wolle in \u00d6sterreich &#8222;nachhaltig und konstant wachsen&#8220;, die Entwicklung im ersten Quartal zeige, dass &#8222;die Richtung stimmt&#8220;.<\/p>\n<p>Starker M\u00e4rz als Wachstumstreiber<\/p>\n<p>Besonders dynamisch entwickelte sich der Einzelmonat M\u00e4rz: Mit 33.018 Neuzulassungen wurde ein Plus von 27,2 Prozent erzielt \u2013 zugleich der h\u00f6chste M\u00e4rz-Wert seit 2018.\u00a0&#8222;Im M\u00e4rz 2026 hat der Neuwagenmarkt in \u00d6sterreich stark zugelegt&#8220;, so Manuela Lenk. Die Neuzulassungen h\u00e4tten &#8222;um mehr als ein Viertel \u00fcber dem Niveau vom M\u00e4rz 2025&#8220; gelegen.<\/p>\n<p>Im Detail entfielen im M\u00e4rz 37,2 Prozent auf Benzin-Hybride, rund ein Viertel auf Elektro-Pkw (24,9 %) sowie Benzin-Pkw (24,8 %). Diesel-Fahrzeuge kamen lediglich auf 8,9 Prozent Marktanteil. Blickt man aufs Modellranking, findet sich mit dem Tesla Model Y ein Elektroauto auf Platz 1.<\/p>\n<p>Tesla Model Y (1.057 Neuzulassungen; 3,2 Prozent)<br \/>\nSkoda Octavia (783; 2,4 Prozent)<br \/>\nVW Golf (650; 2,0 Prozent)<br \/>\nBMW X1 (617; 1,9 Prozent)<br \/>\nSeat Ibiza (529; 1,6 Prozent)<br \/>\nSkoda Karoq (524; 1,6 Prozent)<br \/>\nHyundai Tucson (522; 1,6 Prozent)<br \/>\nSkoda Fabia (501; 1,5 Prozent)<br \/>\nAudi Q3 (491; 1,5 Prozent)<br \/>\nToyota Yaris (474; 1,4 Prozent)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.statistik.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.statistik.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"|\u00a0Tobias Seifried\u00a0 | 12.04.2026 \u00d6sterreichs Pkw-Neuwagenmarkt ist mit kr\u00e4ftigem R\u00fcckenwind ins Jahr 2026 gestartet. 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