{"id":98876,"date":"2026-04-12T19:52:30","date_gmt":"2026-04-12T19:52:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/98876\/"},"modified":"2026-04-12T19:52:30","modified_gmt":"2026-04-12T19:52:30","slug":"europa-will-astronauten-zum-mond-senden-und-hat-mehr-plaene-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/98876\/","title":{"rendered":"Europa will Astronauten zum Mond senden und hat mehr Pl\u00e4ne"},"content":{"rendered":"<p>Europa war ma\u00dfgeblich an der j\u00fcngsten Mondmission \u201eArtemis 2\u201c beteiligt und hat zudem eigene Pl\u00e4ne zur Erforschung des Erdtrabanten. Bei der \u201eArtemis 2\u201c-Mission der US-Weltraumagentur Nasa waren vier Astronauten um den Mond geflogen und am Samstag <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Artemis-2-Crew-nach-Flug-um-den-Mond-zurueck-auf-der-Erde-11253181.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wieder auf der Erde eingetroffen<\/a>.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>\u201eWir sind zur\u00fcck im Spiel\u201c, sagt Daniel Neuenschwander, Direktor f\u00fcr astronautische und robotergest\u00fctzte Raumfahrt bei der europ\u00e4ischen Raumfahrtagentur Esa mit Blick auf Mondfl\u00fcge der Menschheit. Seit 1972 war kein Mensch mehr in der N\u00e4he des Mondes.<\/p>\n<p>\u201eDer aktuelle Flug zum Mond w\u00e4re ohne das Antriebssystem der Esa gar nicht m\u00f6glich gewesen\u201c, sagt Neuenschwander der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Esa hatte f\u00fcr die Mission das sogenannte European Service Module (ESM) geliefert. Es versorgte die Astronauten unter anderem mit Sauerstoff, Wasser und Strom. Zudem stellte es den Antrieb f\u00fcr die \u201eOrion\u201c-Kapsel, in der sie zum Mond flogen.<\/p>\n<p>Plan f\u00fcr deutschen Astronauten auf dem Mond<\/p>\n<p>Schon bald sollen auch europ\u00e4ische Astronauten bei einer \u201eArtemis\u201c-Mission dabei sein. Mit \u201eArtemis 3\u201c sollen entgegen ersten Planungen Astronauten noch nicht auf dem Mond landen. Das soll jedoch 2028 mit \u201eArtemis 4\u201c geschehen. Esa-Chef Josef Aschbacher hatte vor Kurzem verk\u00fcndet, Deutschland sei als erstes Land an der Reihe, wenn es um Esa-Astronauten f\u00fcr Mondmissionen gehe. Ihm steht f\u00fcr die kommenden drei Jahre ein Rekordetat <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/ESA-bekommt-Rekordetat-von-22-Milliarden-Euro-11095891.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">von 22,1 Milliarden Euro zur Verf\u00fcgung<\/a>.<\/p>\n<p>Die Esa selbst m\u00f6chte 2030 mit dem unbemannten Mondlander Argonaut selbst Ger\u00e4te zum Mond senden. Mitgebrachte Vehikel sollten sich dann \u00fcber die Mondoberfl\u00e4che bewegen, sagt Neuenschwander. Der erste Flug sei an Bord einer Ariane-6-Rakete vorgesehen. Der Argonaut soll dabei bis zu 1,5 Tonnen Fracht <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Erster-Mondrover-aus-rein-europaeischer-Produktion-vorgestellt-10454556.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wie einen Rover<\/a> oder wissenschaftliche Ger\u00e4te auf die Mondoberfl\u00e4che bringen.<\/p>\n<p>\u201eZiel ist es, unser Verst\u00e4ndnis vom Mond zu erh\u00f6hen\u201c, sagt Neuenschwander. \u201eWir wollen zum S\u00fcdpol.\u201c Dort sollen Ressourcen erkundet werden. Zudem sei die Sonnenbelichtung dort optimal f\u00fcr die Energiegewinnung.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>\u201eWir wollen dorthin, um zu bleiben\u201c, sagt Neuenschwander. \u201eZiel ist langfristig eine europ\u00e4ische Forschungsstation mit Astronauten.\u201c Der Plan f\u00fcr den Weg zum Mond: \u201eBis 2030 zeigen, dass wir es k\u00f6nnen. Ab 2031 bauen wir Kapazit\u00e4ten auf und vor 2040 eine permanente europ\u00e4ische Pr\u00e4senz auf dem Mond\u201c, sagt Neuenschwander. Die USA seien als Partner weiter wichtig. \u201eWir brauchen die USA beim bemannten Transport zum Mond.\u201c<\/p>\n<p>Noch Arbeit bis zum Leben von Menschen auf dem Mond<\/p>\n<p>\u201eUm auf dem Mond zu bleiben, m\u00fcssen wir weiter an den Lebenserhaltungssystemen arbeiten\u201c, sagt der Raumfahrtexperte. \u201eWie kann man Wasser aus dem Mond rausziehen, wie Sauerstoff generieren, wie die Crew vor Strahlen sch\u00fctzen? Wie kann man die Mondnacht \u00fcberstehen, die eine L\u00e4nge von 14 Erdtagen hat?\u201c Insbesondere Erkenntnisse zum Strahlenschutz seien auch f\u00fcr einen m\u00f6glichen Flug zum Mars n\u00fctzlich.<\/p>\n<p>Mondprojekte haben laut Neuenschwander einen gro\u00dfen wissenschaftlichen Nutzen: \u201eWir verstehen auch die Erde besser und das Zusammenwirken von Mond und Erde beim Klima. Es geht auch um Ressourcen, wenn wir da sind.\u201c Daneben biete die Raumfahrt technologische Innovation, die auch in anderen Bereichen genutzt werden k\u00f6nne, etwa Roboter, die bei Katastrophen helfen.<\/p>\n<p>Zudem gehe es um die Zusammenarbeit innerhalb Europas und um die mit den USA, Japan, Kanada und anderen L\u00e4ndern. \u201eWichtig ist, es braucht Leuchtturmprojekte, die junge Menschen quer durch Europa inspirieren\u201c, sagt Neuenschwander und hebt die bereits bestehende internationale Zusammenarbeit hervor: Bei \u201eArtemis 2\u201c h\u00e4tten allein aus Europa rund 100 Firmen aus 13 L\u00e4ndern mitgemacht.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:nen@heise.de\" title=\"Niklas Jan Engelking\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nen<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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