{"id":98966,"date":"2026-04-12T20:56:30","date_gmt":"2026-04-12T20:56:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/98966\/"},"modified":"2026-04-12T20:56:30","modified_gmt":"2026-04-12T20:56:30","slug":"zweiter-linz-titel-verpasst-potapova-scheitert-im-finale-an-andreeva","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/98966\/","title":{"rendered":"Zweiter Linz-Titel verpasst: Potapova scheitert im Finale an Andreeva"},"content":{"rendered":"<p>Die Siegerin des Upper Austria Ladies in Linz hei\u00dft Mirra Andreeva.<\/p>\n<p>Die 18-j\u00e4hrige Russin verwehrte der 25-j\u00e4hrigen Neo-\u00d6sterreicherin Anastasia Potapova am Sonntag ihren bisher gr\u00f6\u00dften Triumph. Die topgesetzte Weltranglisten-10. lie\u00df sich von einem R\u00fcckstand nicht aus der Fassung bringen und bezwang Potapova nach 1:54 Stunden 1:6,6:4,6:3. Damit bleibt \u00d6sterreichs Frauentennis auch nach 4.648 Tagen ohne WTA-Titel, zuletzt hatte Yvonne Meusburger 2013 in Bad Gastein gewonnen.<\/p>\n<p>Vor neuerlich ausverkauftem Haus bei dem erstmals als Hallen-Sandplatzturnier ausgetragenen WTA500-Turnier in Ober\u00f6sterreich war Potapova von Beginn weg \u00fcberraschend dominant. Immerhin stand der Lokalmatadorin mit Andreeva die Nummer zehn der Weltrangliste gegen\u00fcber. Potapova, die u.a. im Viertelfinale auch \u00d6sterreichs Jungstar Lilli Tagger ausgeschaltet hat, schaffte gleich im Auftaktgame ein Break und stellte mit einem weiteren zum 4:1 rasch die Weichen zum Satzgewinn. Dieser war nach nur 29 Minuten mit dem ersten Satzball zum 6:1 fixiert.<\/p>\n<p>Andreeva ab Montag Nummer 9 der Welt<\/p>\n<p>Im zweiten Durchgang kippte das Match allerdings zugunsten der Favoritin. Nach Break und Rebreak gelang es Andrejewa ihrer Gegnerin zum 3:2 den Aufschlag neuerlich abzunehmen und diesmal best\u00e4tigte sie das Break zum 4:2. Der Teenager nutzte die erste M\u00f6glichkeit zum 6:4-Satzausgleich. Im dritten Satz war es \u00e4hnlich: Andreeva breakte zum 3:2, Potapova schaffte das sofortige Rebreak, doch die Wahl-Wienerin musste in der emotionsgeladenen Entscheidungsphase neuerlich ihren Aufschlag zum 3:4 abgeben. Andreeva verteidigte immer wieder gegen die aggressiv spielende Potapova und zwang die \u00d6sterreicherin dann doch zu Fehlern. Am Ende nutzte Andreeva ihren zweiten Matchball zum zweiten Titel dieses Jahres nach Adelaide. Sie wird damit im WTA-Ranking auf Platz neun vorr\u00fccken.<\/p>\n<p>Potapova, die u.a. 2016 auch Juniorinnen-Wimbledonsiegerin war, ist dennoch auf dem besten Weg zur\u00fcck zu alten Bestmarken. Die Neo-\u00d6sterreicherin war im WTA-Ranking schon einmal auf Position 21 gelegen und als nur 97. ins Linzer Turnier gestartet. Nun katapultiert sie sich zur\u00fcck auf Platz 54.<\/p>\n<p>Potapova spielt wie auch Viertelfinalistin Lilli Tagger kommende Woche beim WTA250-Turnier in Rouen. Potapova trifft auf die Russin Anna Blinkova, Tagger bekommt es mit der Ukrainerin Oleksandra Olijnykova (WTA-Nr. 68) zu tun.<\/p>\n<p>Sandra Reichel und Co. \u00fcber Resonanz erfreut<\/p>\n<p>Die Organisatoren jubeln in Linz jedenfalls nach einer nicht nur aus \u00f6sterreichischer Sicht sehr erfolgreichen 35. Auflage. Gleich f\u00fcnf Mal war das 2.500 Fans fassende Design Center ausverkauft, rund 24.000 Zuschauer kamen in der Turnierwoche zum Event. \u201eSo eine Atmosph\u00e4re wie in diesem Jahr habe ich im Design Center noch nie erlebt. Ich hatte wirklich G\u00e4nsehaut und es war traumhaft zu sehen, wie sehr unsere \u00f6sterreichischen Spielerinnen mit Anastasia, Lilli, Julia und Sinja, aber auch die internationalen Stars wie Mirra Andrejewa die Tennisfans begeistern. Durch den Belagswechsel auf Sand ist das Tennis aus meiner Sicht f\u00fcr die Fans nochmals attraktiver geworden. Das Turnier ist f\u00fcr die Spielerinnen ein perfekter Start in die Sandplatzsaison\u201c, meinte Turnierdirektorin Sandra Reichel in einer Bilanz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Siegerin des Upper Austria Ladies in Linz hei\u00dft Mirra Andreeva. 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