{"id":9939,"date":"2026-02-24T08:04:07","date_gmt":"2026-02-24T08:04:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/9939\/"},"modified":"2026-02-24T08:04:07","modified_gmt":"2026-02-24T08:04:07","slug":"wienerberger-kauft-keramikproduzenten-italcer-group-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/9939\/","title":{"rendered":"Wienerberger kauft Keramikproduzenten Italcer-Group \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Der Kauf der Gruppe soll mittelfristig \u00fcber 100 Millionen Euro zum EBITDA beisteuern. Wienerberger erwartet f\u00fcr 2026 ein leicht verbessertes operatives Ergebnis vor Abschreibungen.<\/p>\n<p>Der \u00f6sterreichische Baustoffkonzern Wienerberger baut sein Renovierungsgesch\u00e4ft aus und \u00fcbernimmt die Italcer-Gruppe, einen Erzeuger von Keramikprodukten mit Standorten in Italien und Spanien. Eine diesbez\u00fcgliche Vereinbarung sei unterschrieben worden, gab das Unternehmen am Dienstag bekannt. Italcer habe 2025 einen Umsatz von rund 350 Mio. Euro erwirtschaftet. Abgeschlossen werden soll die Transaktion im zweiten Quartal 2026.<\/p>\n<p>Genaue Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Mittelfristig werde das Unternehmen \u00fcber 100 Mio. Euro zum operativen Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) beitragen, erwartet Wienerberger. Im ersten Schritt kauft der Bauriese eine Mehrheit von 50 Prozent plus eine Aktie an dem Unternehmen. 2027 k\u00f6nne dann eine Kaufoption f\u00fcr den Rest der Anteile ausge\u00fcbt werden. Die \u00dcbernahme werde mit Barmitteln und Bankkrediten finanziert und stehe noch unter dem Vorbehalt beh\u00f6rdlicher Genehmigungen.<\/p>\n<p>Die Italcer Group stellt keramische Produkte f\u00fcr den Innen- und Au\u00dfenbereich her und besch\u00e4ftigt rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Stark ist das Unternehmen laut Wienerberger vor allem im Segment der kleinen und sehr kleinen Fliesen sowie im Bereich gro\u00dfformatiger Keramikplatten. Der CEO Graziano Verdi werde im Unternehmen bleiben und die Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit weiter ausf\u00fchren.<\/p>\n<p>F\u00fcr 2026 erwartet Wienerberger ein nur leicht verbessertes EBITDA von rund 760 Mio. Euro, nach 754 Mio. Euro im Gesch\u00e4ftsjahr 2025. Die geopolitische und makro\u00f6konomische Volatilit\u00e4t d\u00fcrften auch heuer anhalten. \u201eEine strukturelle Erholung im Wohnungsneubau ist ebenso wenig absehbar wie eine breite Marktbelebung\u201c, so das Unternehmen. Vor allem das erste Halbjahr sei von einem langen Winter in allen M\u00e4rkten beeinflusst gewesen. Ab dem Sommer 2026 rechnet Wienerberger aber mit einer Erholung.<\/p>\n<p>2025 erzielte der Konzern einen Umsatz von rund 4,6 Mrd. Euro. Das Ergebnis nach Steuern lag bei 168 Mio. Euro, nach 84 Mio. Euro im Jahr davor. Je Aktie lag der Gewinn bei 1,52 Euro (2024: 0,72 Euro je Aktie). (APA)<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Kauf der Gruppe soll mittelfristig \u00fcber 100 Millionen Euro zum EBITDA beisteuern. Wienerberger erwartet f\u00fcr 2026 ein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9940,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[46,42,6300,95,90,89,91,94,44,93,92],"class_list":{"0":"post-9939","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-baustoffe","11":"tag-business","12":"tag-companies","13":"tag-companies-markets","14":"tag-markets","15":"tag-maerkte","16":"tag-oesterreich","17":"tag-unternehmen","18":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9939","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9939"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9939\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9940"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9939"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9939"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9939"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}