Noch immer gibt das unprofessionelle Vorgehen des Schweizer Radios und Fernsehens im Fall Patrick Fischer zu reden – und schon liefert der Gebührensender den nächsten Fauxpas. Diesmal geht es um die Alternative für Deutschland (AfD).
«Im ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt hat das Parlament einen Schutzschirm über die Demokratie gespannt. Denn bald könnte die AfD stärkste Kraft werden», berichtet SRF.

SRF bezeichnet Anti-AfD-Machenschaften als «Schutzschirm für Demokratie». Chefredaktor Tristan Brenn, wann stoppen Sie diesen Unsinn?
Man reibt sich die Augen. Auf diese tendenziöse Weise werden Vorgänge im Landtag von Sachsen-Anhalt beschrieben. Dort haben die übrigen Parteien, die sich vor dem Wähler und der Demokratie fürchten, eine «Lex AfD» beschlossen. Hintergrund: Im Herbst stehen Wahlen an, und Umfragen deuten auf starke Gewinne der AfD.
Mit einer Parlamentsreform wollen die Altparteien, die um ihre Pfründen fürchten, jetzt während des Spiels die Spielregeln ändern. «Das Gesetz dient dazu, dass Notmechanismen zur Besetzung der Ämter greifen, falls sich die anderen Parteien nicht einigen können», zitiert SRF freimütig einen deutschen Politologen, ohne dass dieser oder SRF-Journalistin Simone Fatzer, die ihn interviewt, rot anliefe.
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Und die SRF-Korrespondentin haut noch einen drauf: «Die Demokratie vor ihren Feinden zu schützen – das ist in Deutschland vermehrt Thema, seit diese Feinde Zulauf haben», sagt sie. Dabei sollte «die deutsche Demokratie besonders stabil sein, ist sie doch geprägt von der Weimarer Republik und der Naziherrschaft».
Vorkehrungen gegen Ergebnisse demokratischer Wahlen zu treffen, verkauft SRF allen Ernstes als «Schutz der Demokratie». Klar, Krieg ist ja auch Friede und Lüge ist Wahrheit, wie schon George Orwell wusste.
Tristan Brenn ist erneut gefordert. Wann stoppen Sie diesen ideologischen Unsinn, Herr Chefredaktor?