Ich habe mir einen kleinen Funksender mit eingebautem Mikrofon – ein DJI Mic Mini – gekauft, um den Ton bei iPhone-Videos zu verbessern. Gekoppelt ist es per Bluetooth. Tatsächlich klingt das aber deutlich dumpfer, als das iPhone-Mikrofon. Geht das nicht besser?

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Schuld ist die Verbindung: Bei Bluetooth-Mikrofonen nutzen Apple-Geräte Audioprofile mit geringer Bandbreite, was sich in schlechterer Qualität niederschlägt.

Statt mit bis zu 48 kHz stehen dann nur 16 kHz zur Verfügung. Das betrifft sowohl Mikrofone, die in Kopfhörer eingebaut sind, als auch Funkmikrofone für Videografen.

Daher bieten die meisten Hersteller auch kleine Empfänger an, die man per USB an ein iPhone, einen Mac oder eine Kamera stecken kann.

Die funken dann in einem eigenen Format mit höherer Bandbreite, sodass die Aufnahmen besser klingen.

Außerdem können damit zwei Sender gleichzeitig verbunden werden, etwa für Interviews.

Ein kleiner USB-C-Empfänger verbessert die Tonqualität von Funkmikrofonen unter iOS deutlich

Ein kleiner USB-C-Empfänger verbessert die Tonqualität von Funkmikrofonen unter iOS deutlich.

(Bild: DJI)

Um die Funkstrecke einzurichten, stecken Sie den Empfänger ins iPhone, schalten das Mic mini ein, drücken auf beiden Geräten eine Kopplungstaste und warten, bis eine Verbindung zustande gekommen ist. Anschließend wählen Sie das Mikrofon als Tonquelle aus.

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Das geht entweder in den Einstellungen Ihrer Aufnahme-App oder über das iOS-Kontrollzentrum unter „Audio & Video > Audio Input“.

Mikrofon und Empfänger lassen sich per Kontrollzentrum auswählen

Mikrofon und Empfänger lassen sich per Kontrollzentrum auswählen.

Meistens liegt den Mikrofonen ein Empfänger bei. DJI verkauft einen kompakten USB-C-Empfänger zum Anstecken für rund 15 Euro.

Nutzer von Lightning-iPhones benötigen einen rund 20 Euro teuren Adapter oder den größeren RX-Empfänger. Letzteren verkauft der Hersteller nicht einzeln, sondern nur im Set mit einem oder zwei Mikrofonen.

(hze)

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