Nicola Wittwer

Der FC Thun vergibt den ersten Matchball, kann aber am Sonntag doch noch Meister werden. Trainer Mauro Lustrinelli outet sich erstmals als YB-Fan.

Mauro Lustrinelli: «Schade, dass wir es den Fans nicht schenken konnten.» – Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

Thun verliert zuhause gegen Lugano und muss die Meisterparty verschieben.

Mauro Lustrinelli hätte kein Problem damit, den Titel vom Sofa aus zu feiern.

Lugano-Coach Croci-Torti lobt die Arbeit der Berner Oberländer.

Der FC Thun muss sich noch etwas gedulden: Nach der Niederlage am Samstag gegen Lugano ist der erste Meistertitel der Klub-Geschichte noch nicht Tatsache.

Trainer Mauro Lustrinelli sagt nach dem 0:1: «Um gegen Lugano zu gewinnt, brauchst du eine Top-Leistung. Wir haben eine gute Leistung gezeigt, aber das reicht nicht.»

Wird der FC Thun am Sonntag zum Sofa-Meister?

1Ja.

2Nein.

Enttäuscht ist er aber doch ein bisschen: «Schade für alle Zuschauer, die gekommen sind. Wir wollten feiern, konnten es ihnen aber nicht schenken.»

Mauro Lustrinelli: «Hoffe für einmal, dass YB gewinnt.» – Nau.ch

Bereits heute könnte im Berner Oberland doch noch gefeiert werden. Verliert der FCSG im Wankdorf, ist der FC Thun Meister. «Heute hoffe ich für einmal, dass YB gewinnt», gibt Lustrinelli schmunzelnd zu.

Mauro Lustrinelli: Heute haben wir keine Top-Leistung gezeigt. – Nau.ch

Die erste Halbzeit sei gut gewesen, man habe es verpasst, in Führung zu gehen. Lustrinelli: «Wir haben mit viel Herz gespielt und wollten gewinnen. Lugano hat es sehr gut verteidigt, uns hat die Qualität in der letzten Zone gefehlt.»

Mattia Croci-Torti gratuliert dem FC Thun. – Nau.ch

Mattia Croci-Torti spricht von einem «sehr schönen Match mit grosser Intensität». Er sei mit dem Sieg zufrieden, so der Lugano-Coach.

Lob gibt es auch für den Gegner: «Unglaubliche Gratulation an Mauro, was sein Team in jedem Spiel macht. Gegen sie zu gewinnen, ist so schwierig.»