Die Vox‑Reihe „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ zählt seit 2014 zu den erfolgreichsten Musikformaten im deutschen Fernsehen. Im Mittelpunkt steht nicht der Wettbewerb, sondern der kreative Austausch: Mehrere prominente Künstlerinnen und Künstler interpretieren gegenseitig ihre Songs neu, jede Folge widmet sich üblicherweise einer Person aus der Runde.

Ab Mitte April läuft das Format in seine 13. Staffel, erneut moderiert von Johannes Oerding. Der übernimmt nach seiner eigenen Teilnahme 2019 bereits zum sechsten Mal die Gastgeberrolle. Zu den neuen Sendeterminen reist eine bunte Gruppe nach Südafrika: Giovanni Zarrella, Mark Forster, Ina Bredehorn alias Deine Cousine, Der Graf (Unheilig), Alina Süggeler (Frida Gold) sowie Rapper Tream, der zwischen Pop und Schlager pendelt.

Eine Besonderheit der neuen Staffel ist eine abweichende Spezialfolge: Erstmals besuchen zwei internationale Rockgrößen das Tauschkonzert. Klaus Meine und Rudolf Schenker von den Scorpions reisen für eine einmalige Ausgabe an und bringen einige ihrer bekanntesten Songs mit.

Auf unserem Porträt von Ina Bredehorn aka Deine Cousine ist im Hintergrund der Jadebusen zu sehen. Neugierig? Hier zeichnen wir für Sie das Bild.

„Sing meinen Song“ 2026: Deine Cousine hat in der Band von Udo Lindenberg angefangen

Ina Bredehorn, bekannt unter ihrem Künstlernamen Deine Cousine, begann ihren musikalischen Weg mit dem Ausstieg aus ihrem früheren Beruf als Industriemechaniker‑Meisterin in einer niedersächsischen Kleinstadt und dem anschließenden Umzug nach Hamburg, wo sie sich vollständig der Musik widmete. In einem stark männlich geprägten Rockumfeld arbeitete sie sich kontinuierlich nach oben und etablierte sich durch Beharrlichkeit und Eigenständigkeit in der deutschen Rockszene. Sie wurde fester Bestandteil der Live‑Band von Udo Lindenberg und wirkte am Projekt „MTV Unplugged II“ mit, wodurch sie Erfahrung auf großen Arena‑ und Festivalbühnen sammelte.

Ihr Debütalbum „Attacke“ erschien 2019, gefolgt von „Ich bleib nicht hier“ im Jahr 2022, das Platz 12 der deutschen Albumcharts erreichte. Mit dem Album „Freaks“ veröffentlichte sie 2025 eine stilistisch offenere und erfolgreichere Produktion, die auf Platz 6 der Charts einstieg. Parallel dazu war sie regelmäßig auf großen Festivals wie dem Wacken Open Air, Hurricane, Southside, Deichbrand und Open Flair vertreten und spielte Support‑Shows für „Die Toten Hosen“, „Sondaschule“ und „Fury in the Slaughterhouse“.

Mit der Gründung ihres eigenen Labels „Attacke Records“ sicherte sie sich darüber hinaus kreative Kontrolle und künstlerische Unabhängigkeit. Im Februar 2026 begannen die Dreharbeiten zu „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“. Für Deine Cousine bedeutet die Teilnahme eine neue Sichtbarkeit: Die Sendung zeigt sie in einem persönlicheren, nahbareren Rahmen.

„Sing meinen Song“ 2026: Deine Cousine – Steckbrief

Hier zunächst der Steckbrief von Ina Bredehorn aka Deine Cousine:

Name: Deine Cousine Bürgerlicher Name: Ina Bredehorn Beruf: Sängerin Geburtstag: 23.04.1986 Sternzeichen: Stier Geburtsort: Varel (Niedersachsen) Staatsangehörigkeit: Deutschland Haarfarbe: blond Augenfarbe: braun Links: Instagram, Website

Ina Bredehorn wuchs in einer kleinen niedersächsischen Stadt in der Nähe von Wilhelmshaven auf und begann ihr Erwachsenenleben zunächst außerhalb der Musik. Sie arbeitete als Industriemechaniker‑Meisterin, bevor sie sich entschloss, diesen Weg hinter sich zu lassen. Der Ausstieg aus ihrem erlernten Beruf markierte einen Neuanfang. Mit dem Umzug nach Hamburg verließ sie nicht nur ihr vertrautes Umfeld, sondern auch die Sicherheit eines klassischen Berufswegs, um sich vollständig der Musik zuzuwenden.

Ihr persönliches Empfinden, lange Zeit „nicht ganz reinzupassen“, prägte diesen Schritt ebenso wie ihre Suche nach einem Ort, an dem sie sich ausdrücken konnte. Dieses Gefühl beschreibt sie selbst so: „Es ist doch schräg, so viele Jahre bin ich rumgerannt, mit dem Gefühl, nicht ganz reinzupassen und habe mich oft unverstanden gefühlt.“ Sie sagt, sie habe sich trotz oder gerade wegen dieses Gefühls in die Musik geworfen. Plötzlich hätten all diese Menschen vor der Bühne gestanden und ihr signalisiert, dass es ihnen genauso gehe. „Das ist die schönste Bestätigung, einen Platz in dieser Welt zu haben, die ich mir vorstellen kann.“