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Alexandra (Neuseeland) – Fünf Jahre Kampf – jetzt die Erlösung! „Jurassic Park“-Star Sam Neill (78) ist krebsfrei. Der Schauspieler, weltbekannt als Paläontologe Alan Grant aus der „Jurassic Park“-Reihe, hat nach fast fünf Jahren im Kampf gegen Blutkrebs Entwarnung gegeben.
Neill lebt hauptsächlich in Alexandra auf der Südinsel Neuseelands, wo er auch ein Weingut betreibt.
„Das hielt mich am Leben“
„Ich leide seit etwa fünf Jahren unter einer bestimmten Art von Lymphom und war in Chemotherapie“, sagte er dem australischen Sender 7News über seine Erkrankung. „Eine ziemlich miserable Angelegenheit, aber sie hielt mich am Leben.“

Kultrolle: Neill als Paläontologe Alan Grant in „Jurassic Park… Works“ neben Kollegin Laura Dern (heute 59)
Foto: JLPPA/Bestimage
Die Diagnose lautete auf ein Lymphom im dritten Stadium. Zwischenzeitlich schien die Situation dramatisch. „Irgendwann, als die Chemotherapie nicht mehr wirkte, war ich ratlos und es sah so aus, als wäre mein Leben zu Ende – was offensichtlich nicht ideal war.“
Moderne Therapie bringt Durchbruch
Doch dann folgte die Wende: Nach einer innovativen Behandlung, bei der seine eigenen Immunzellen genetisch verändert wurden, ist der Krebs verschwunden. „Ich hatte gerade erst einen Scan, und es gibt keinen Krebs mehr in meinem Körper – das ist etwas Außergewöhnliches“, sagte Neill. „Ich bin sehr, sehr aufgeregt, dass so etwas möglich ist.“
Und der Hollywood-Star denkt bereits an neue Projekte. „Es ist Zeit, dass ich wieder einen Film mache.“ Neill setzt sich nun dafür ein, dass die sogenannte CAR-T-Zelltherapie auch in seiner Heimat breiter verfügbar wird. Derzeit wird sie dort nur im Rahmen klinischer Studien eingesetzt.
Öffentlich machte Neill seine Erkrankung 2023. Diagnostiziert worden war er bereits ein Jahr zuvor während der Promotion für „Jurassic World Dominion“, nachdem er zunächst geschwollene Lymphknoten bemerkt hatte. In dem 2022 erschienenen Film kehrte er gemeinsam mit Laura Dern (59) und Jeff Goldblum (73) in seine ikonische Rolle zurück.
Keine Angst vor dem Tod
Schon damals sprach Neill offen über seine Gedanken: „Ich habe keine Angst zu sterben, aber es würde mich ärgern. Weil ich wirklich gern noch ein oder zwei Jahrzehnte hätte, wissen Sie? Wir haben all diese schönen Terrassen gebaut, wir haben diese Olivenbäume und Zypressen. Ich möchte noch da sein, um zu sehen, wie alles heranwächst. Und ich habe meine wundervollen kleinen Enkelkinder. Ich möchte sehen, wie sie groß werden. Aber was das Sterben betrifft? Das ist mir ziemlich egal.“
Jetzt aber blickt Sam Neill nach vorn – und feiert sein ganz persönliches Happy End.