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Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge denkwürdiger Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Donnerstag, dem 30. April 2026, versteigert werden.
Das ist das Highlight der heutigen Folge
Manuela aus Berlin stellte bei Horst Lichter ein außergewöhnliches Glaskunstobjekt des weltbekannten Künstlers Victor Vasarely vor. Das Werk mit dem Titel „Erebus“ stammt aus einer limitierten Rosenthal‑Edition aus dem Jahr 1982. Vasarely, französischer Künstler ungarischer Herkunft, gilt als Begründer der Op‑Art und ist bekannt für seine faszinierenden optischen Täuschungen. Ein Stil, der sich auch in diesem durchscheinenden Kunstobjekt widerspiegelt. Durch Licht und Schatten wird der griechische Gott der Finsternis eindrucksvoll visualisiert. Besonders bemerkenswert ist die Limitierung: Das Glasobjekt ist die Nummer 146 von insgesamt 2.000 Exemplaren und trägt eine Gravur des Künstlers.

Nummeriertes Sammlerstück: Das Kunstwerk ist die Nr. 146 von 2.000 Exemplaren
Foto: ZDF
Emotional berichtete Manuela, dass das Kunstwerk ihrem verstorbenen Schwiegervater gehörte. Er hatte es einst als Wertanlage für den Ruhestand erworben und später seiner Enkelin zur Hochzeit geschenkt. Nun entschied sich die Familie für den Verkauf, um sich einen gemeinsamen Urlaub zu ermöglichen. Kunstexpertin Dr. Bianca Berding (49) bestätigte einen insgesamt sehr guten Zustand, lediglich kleinere Kratzer an der Oberfläche minderten den Wert leicht.
Im Händlerraum entwickelte sich anschließend eine rege Bietrunde. Schritt für Schritt steigerten sich die Gebote bis auf 700 Euro. Damit wurde die Expertenschätzung von 500 bis 700 Euro exakt getroffen. Händler Jos (59) erhielt schließlich den Zuschlag und erfüllte Manuela damit ihren Wunschpreis. Die Verkäuferin zeigte sich überglücklich über das Ergebnis – ein erfolgreicher Abschluss für alle Beteiligten.
Alle weiteren Raritäten vom 30. April 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu ist:
Schiffchenring mit Altschliffdiamanten und Smaragden: Uli und Johannes aus Wien präsentierten ein elegantes Schmuckstück aus den 1920er‑Jahren mit drei Altschliffdiamanten und Smaragdbesatz. Der Ring stammt aus dem Nachlass von Ulis Mutter, die eine große Leidenschaft für hochwertigen Schmuck hatte. Die Expertenschätzung lag bei 950 bis 1.000 Euro.Reise‑Mokka‑Kaffeemaschine „Perkolator“ von Bing: Uschi aus Trier brachte eine über 100 Jahre alte Reise‑Kaffeemaschine der Firma Bing mit, die sie auf einem Flohmarkt entdeckt hatte. Der Perkolator stammt aus Nürnberg, die originale Ledertasche von der Firma Knipp aus Stuttgart und lässt sich zeitlich zwischen 1902 und 1918 einordnen. Die Expertenschätzung lag bei 130 bis 180 Euro.Ölgemälde „Blühende Heide“ von Arnold Lyongrün: Tina und Sascha stellten ein Gemälde aus dem Jahr 1909 vor, das sich über Generationen im Besitz ihrer Großmutter befand. Das dekorative Landschaftsbild wurde von Dr. Bianca Berding auf 400 bis 600 Euro geschätzt, da Dekorationsmalerei heute weniger gefragt ist. Jugendstil‑Brosche mit Fliegenmotiv: Johannes und Uli präsentierten eine aufwendig gearbeitete Brosche aus Gold mit Diamantrosen, Rubin und Opal‑Cabochon. Das Schmuckstück vereint Elemente aus zwei Epochen – um 1900 sowie aus der Zeit zwischen 1939 und 1944. Wiener Stempel belegten die Herkunft. Die Expertenschätzung lag bei 750 bis 800 Euro.
Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gehen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.