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Video: Specialized Epic 9 im ersten Test
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Specialized Epic 9 Test: Das Ende von World Cup & Evo?
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Steckbrief: Specialized Epic 9
EinsatzbereichCross-CountryFederweg120 mm/120 mmLaufradgröße29ʺRahmenmaterialCarbonGewicht (o. Pedale)9,7 kgRahmengrößenS, M, L, XL (im Test: XL)Websitewww.specialized.comPreisspanne7.500 – 14.499 Euro
Im Test: Specialized S-WORKS Epic 9
Preis: 14.499 Euro
Das leichteste, effizienteste Epic ever: Mit diesen Worten legt Specialized die Messlatte für das neue Epic 9 sehr hoch. Das neue XC-Bike, dessen Vorgänger bei uns im Test bereits hervorragend abgeschnitten hatte, möchte außerdem eins für alles sein: Statt Epic, Epic World Cup und Epic Evo wird es zukünftig nur noch das Epic 9 geben. Was von welchem Bike übernommen wurde und von was wir uns verabschieden müssen, das seht ihr jetzt. Vorab: Es soll das Beste aller drei Bikes in sich vereinen.
Das Specialized Epic 9 übernimmt einen Großteil seines Vorgängers: Kein Wunder, ist das Specialized Epic 8 doch für meine XC-Kollegen bislang so ziemlich die Benchmark, was moderne Cross-Country-Bikes angeht. Es bleibt bei 120 mm Federweg vorne und hinten, und auch die Geometrie hat sich praktisch nicht geändert: Warum auch, schließlich war man mit dem Vorgänger schon vollends zufrieden. Es bleibt bei einem (fast) identischen Lenkwinkel von 66,3° und einem Sitzwinkel von 76° in High, dank des Flipchips in der Dämpferaufnahme gibt es auch eine Low-Position. Wer das Evo zu sehr vermisst, kann das Bike allerdings auch mit einer 130-mm-Federgabel aufbauen. Wir sind im Test das Topmodell Specialized S-Works Epic 9 mit Flight Attendant-Federung gefahren – das Topmodell der gesamten neuen Reihe.
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Brandneu und pfeilschnell: Das Specialized S-Works Epic 9 – Wir sind das Topmodell in Größe XL gefahren. Preis für das Bike mit Flight Attendant und Co.: 14.499 €.
Im Detail
Specialized hat sich gefragt: Was macht Fahrer langsamer? Extra-Gewicht, störrische Lager, kleine Fehler während des Fahrens. Und so machte man sich Gedanken, wie man das (ohnehin schon sehr schnelle) Epic 8 noch schneller machen kann. Am Gewicht wurde zuerst gefeilt: Mit 1.589 Gramm ist das Epic eines der leichtesten XC-Rahmen, die je in Serienreife gebaut wurden. On top gibt es weniger Reibung und eine angepasste Kinematik: Der Hinterbau verfügt über etwas mehr Anti-Squat und soll etwas straffer agieren, gleichzeitig aber trotzdem satt Federweg freigeben, wenn es mal ruppiger wird.
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Dämpferkennlinien im Vergleich
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Hebelverhältnisse im Vergleich
Leichtester XC-Rahmen überhaupt
Das neue Epic wiegt in Größe M inklusive Dämpfer, Sattelklemme, Achse und sämtlichen Schrauben 1.589 Gramm. Das sind satte 179 Gramm weniger als das bisherige Epic 8 und 129 Gramm weniger als der „leichteste Mitbewerber“, wie Specialized sagt. Möglich geworden ist die starke Reduktion durch zwei Faktoren: FEA-Optimierung (FEA: Finite-Elemente-Analyse, eine Computersimulation, die Materialverhalten vorhersagt) sowie ein neues, gewichtssparendes Design. Dieses Design hat eine große Neuerung, denn es gibt kein Staufach mehr. Klar, so ein Staufach ist praktisch, und auch wir waren davon durchaus angetan, aber mit dem Epic 9 möchte Specialized den Fokus wieder mehr auf reines Racing verschieben, statt sich auf den Allround-Einsatz zu konzentrieren. Ein Staufach kostet vor allem eines: Gewicht.
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Adieu, Staufach: Am Unterrohr wurde der Rotstift angesetzt und die Öffnung wieder geschlossen.
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Als Option lässt sich diese kleine Box unter die Flasche anbringen.
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Hier finden Schlauch, Kartusche und Co. Platz.
Mit dem jetzt wieder vollständigen Unterrohr sowie der integrierten Dämpferaufnahme im Oberrohr, wie man sie vom Epic World Cup kennt, konnten laut den US-Amerikanern alleine 110 Gramm eingespart werden. Auch am Sitzrohr wurde der Rotstift angesetzt. Größenspezifische Carbon-Layups mit variablen Rohrdicken sorgen hier für 17 Gramm weniger Gewicht. Auch der Link aus geschmiedetem Aluminium ist leichter, enthält zudem 10 Gramm leichtere Schrauben, und last but not least hat auch der Hinterbau 37 Gramm abgespeckt. Insgesamt wurden so 179 Gramm eingespart. Natürlich müssen Epic-Fans auch in Zukunft nicht auf ein SWAT-Fach verzichten – eine SWAT-Box mit genug Platz für Schlauch, Tools und CO2-Kartusche lässt sich am Epic 8 optional extern unter dem Flaschenhalter befestigen und je nach Einsatzgebiet nutzen oder eben nicht.
💵 Jobs in der Bikebranche
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Auch am Hinterbau wurde reduziert – links Epic 9, rechts Epic 8.
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Die Sitzrohre wurden größenspezifisch angepasst, auch hier konnte aufgrund neuer Layups Gewicht gespart werden.
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Auch am Link konnte unter anderem …
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… wegen leichteren Schrauben das Gewicht gesenkt werden.
Limited Ultralight Edition: Es geht noch leichter
Wer es noch exklusiver als S-Works möchte, muss schnell sein: Es wird eine Limited Edition von 100 Bikes geben, die das S-Works-Modell gewichtsmäßig noch einmal komplett in den Schatten stellen. Dafür wurde Flight Attendant eliminiert und eine besondere RockShox SID ohne Lack im RAW-Look verbaut. Auch der Rahmen verfügt nur über minimalen Klarlack, sodass dieses minimalistische Bike, das in diesem Fall auf Trickstuff Piccola statt auf SRAM Motive setzt, auf gerade einmal 8,39 kg Gesamtgewicht kommt. Das hat allerdings seinen Preis – die Limited Edition kostet 13.499 €.
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Von der limitierten Variante, die nochmal leichter ist, gibt es genau 300 Stück.
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Eine hauchdünne Schicht Klarlack, kein Flight Attendant …
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… und ein unlackiertes SID-Casting sowie Trickstuff Piccola-Bremsen sollen das Gewicht weiter drücken.
Weniger Reibung, bessere Kinematik
Nicht nur wurde an der Gewichtsschraube gedreht: Neben den weiterhin vorhandenen 120 mm Federweg vorne und hinten wurde im Federungssystem auch die Reibung um 11 % reduziert. Dazu kommt eine laut Specialized optimierte Kinematik. Wie auch beim Specialized Epic 8 gibt es das „dynamische Trio“, wenn man sich die Dämpfung anschaut: Offen, Mitte, Lock. Oh, sorry: Wide Open, Magic Middle und Sprint-on-Lock.
Die drei Stufen kennt man von RockShox: „Wide Open“ ist für lange Abfahrten und technische Sektionen gedacht, dort, wo man maximalen Komfort und Kontrolle benötigt. Die „Magic Middle“-Stufe hat sich im Vergleich zum Epic 8 leicht verändert, ist nun zu Beginn straffer getuned, um effizient pedalieren, im Falle des Falles aber den Federweg trotzdem gut ausnutzen zu können. Der „Sprint-on-Lock“-Modus ist klar: glatte Böden, Starts, Zieleinfahrten, gib ihm. Die „Ride Dynamics developed 3 position“-Federung gibt es bei allen Epic-Modellen – auch bei denen ohne Flight Attendant.
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Den linken AXS-Pod kann man natürlich auch mit einem Flight Attendant-Knopf belegen, um beispielsweise den Override-Modus des Systems zu nutzen.
Das Epic behält den bewährten Federweg von 120 mm vorne und hinten bei, bietet aber dank einer robusten Konstruktion von Link, Drehpunkt und Rahmen, die die Reibung der Federung um 11 % reduziert, ein noch komfortableres und geschmeidigeres Fahrgefühl. Außerdem haben wir die Hebelwirkung im Sag-Bereich verringert, um die Tritteffizienz zu verbessern, während wir die bewährte Hebelkurve des Epic 8 in der Bump-Zone und im End-Stroke beibehalten haben, um die Kontrolle zu bewahren und starke Stöße abzufedern. Das Ergebnis ist mehr Unterstützung beim Treten und eine ruhigere Geschwindigkeit, wenn es ruppig wird.
Jason McDonald, Lead Engineer
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Ein Unterrohrschutz ist natürlich ebenso verbaut wie …
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… eine Abdeckung am Hinterbau, damit herumfliegende Steine im knappen Bauraum das Carbon nicht delaminieren.
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Die Geometrie stammt vom Epic 8, das Federungsdesign vom Epic World Cup.
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Die spezielle Lackierung, die bis zur SID reicht …
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… gefällt uns wirklich sehr gut!
Geometrie
Musste man zwingend etwas an der Geometrie des Epic 8 verändern? Jein: Das Rad war für viele Fahrerinnen und Fahrer schon ziemlich perfekt, daher wurden nur Nuancen der Geometrie angepasst. Die Tretlagerhöhe ist minimal höher (gleichwohl immer noch niedriger als bei den meisten anderen XC-Bikes), zusammen mit dem flachen Lenkwinkel soll das Bike so gerade auf ruppigen Abfahrten ideal ausbalanciert sein.
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Die Tretlagerhöhe ist minimal erhöht worden, der Lenkwinkel ist etwas flacher.
Die Größe S wurde modernisiert und mit einem kürzeren Stack-Wert versehen, um S- und XS-Fahrer (eine XS gibt es nicht mehr) gleichwertig zufriedenzustellen. Zwei Flaschen passen weiterhin in das Rahmendreieck. Bei L und XL ist es, was den Stack angeht, andersherum: Auf Basis der hauseigenen Body-Geometry-Daten und Fahrer-Feedback wurden die Stack-Werte leicht angehoben, um den Reach-Wert größenabhängig anzupassen. Da uns das sportlich-tiefe Cockpit im vergangenen Test durchaus aufgefallen war („Die Tiefe des Cockpits erlaubt zudem eine sehr aerodynamische Haltung auf dem Rad“, Tester Gabriel zum Epic 8), waren wir umso gespannter, wie sich das Bike mit höherem Stack fahren würde.
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Der Stack-Wert ist bei Größe XL um 17 mm angewachsen.
Der Flip Chip sorgt für zwei unterschiedlich hohe Optionen. Dabei ist das klassische „High“-Setting etwas höher als beim Epic 8, mit mehr Pedalfreiheit, um sich stärker von der Low-Position abzugrenzen. Eines der für uns auffälligsten Merkmale wurde gar nicht so auffällig eingeführt: Endlich gibt es beim Epic unterschiedlich lange Kettenstreben. Die Größen S und M kommen mit den klassischen, vom Epic 8 bekannten 435 mm, L verfügt über 438 mm und XL mit satten 442 mm. Dass sich das spürbar auf die Trail-Performance auswirkt, lest ihr in unserem Eindruck weiter unten.
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Mitwachsende Kettenstreben? Lieben wir!
Rahmengröße
S
High
Low
M
High
Low
L
High
Low
XL
High
Low
Laufradgröße
29″
29″
29″
29″
Reach
425 mm420 mm
455 mm450 mm
485 mm480 mm
510 mm505 mm
Stack
594 mm
604 mm
618 mm
645 mm
STR
1,401,41
1,331,34
1,271,29
1,261,28
Lenkwinkel
66,3°65,9°
66,3°65,9°
66,3°65,9°
66,3°65,9°
Sitzwinkel, effektiv
76°
76°
76°
76°
Oberrohr (horiz.)
568 mm
601 mm
634 mm
666 mm
Steuerrohr
92 mm
105 mm
120 mm
150 mm
Sitzrohr
390 mm
410 mm
455 mm
505 mm
Überstandshöhe
749 mm
755 mm
757 mm
764 mm
Kettenstreben
435 mm
435 mm
438 mm
442 mm
Radstand
1.148 mm
1.184 mm
1.223 mm
1.264 mm
Tretlagerabsenkung
37 mm42 mm
35 mm40 mm
35 mm40 mm
35 mm40 mm
Tretlagerhöhe
333 mm
335 mm
335 mm
335 mm
Einbauhöhe Gabel
531 mm
531 mm
531 mm
531 mm
Gabel-Offset
44 mm
44 mm
44 mm
44 mm
Federweg (hinten)
120 mm
120 mm
120 mm
120 mm
Federweg (vorn)
120 mm
120 mm
120 mm
120 mm
Geometrics:
Specialized Epic 9 (2027) Geometrie
Ausstattung
Federgabel RockShox SID Ultimate Flight Attendant (120 mm)
Dämpfer RockShox SIDLuxe Ultimate Flight Attendant (120 mm)
Antrieb SRAM XX SL Eagle Transmission
Bremsen SRAM Motive Ultimate
Laufräder Roval Control World Cup
Reifen Specialized Fast Trak/Air Trak, 29×2,35\“
Cockpit Roval Control SL (760 mm, 60/70 mm)
Sattelstütze RockShox Reverb AXS (175 mm)
Gewicht 9,66 kg (M)
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Beim Epic S-Works gibt es logischerweise alles aus dem ganz obersten Regal.
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Die RockShox SID ist im perfekten S-Works-Dekor gestaltet.
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Unter dem Oberrohr versteckt sorgt der SIDluxe für die Heckfederung.
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Für die perfekte elektronische Federung sorgt natürlich Flight Attendant.
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Geschaltet wird mit der SRAM XX Transmission, der elektronischen Top-Gruppe der US-Amerikaner.
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Eine Kettenführung ist ebenfalls an Bord …
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… ebenso wie zwei Flaschenhalter (in allen Rahmengrößen).
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Hauseigene Roval Control World Cup Carbon-Laufräder werden mit einem Reifenmix aus Air Trak und Fast Trak kombiniert.
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Brandneu ist das Roval Control SL-Cockpit mit 760 mm Breite.
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Als Sattel kommt der S-Works Power Mirror zum Einsatz.
Komplette Ausstattung zum Ausklappen
S-Works Epic 9Epic 9 ProEpic 9 ExpertS-Works Epic 9 LTD ULS-Works Epic 9 Frameset
RahmenS-Works FACT 12m Carbon, Progressive XC Race Geometry, Rider-First Engineered™, threaded BB, 12x148mm UDH compatible rear dropout, internal cable routing, 120mm of travel, Optimized for wireless drivetrainFACT 11m Carbon, Progressive XC Race Geometry, Rider-First Engineered™, threaded BB, 12x148mm UDH compatible rear dropout, internal cable routing, 120mm of travel, Optimized for wireless drivetrainFACT 11m Carbon, Progressive XC Race Geometry, Rider-First Engineered™, threaded BB, 12x148mm UDH compatible rear dropout, internal cable routing, 120mm of travel, Optimized for wireless drivetrainS-Works FACT 12m Carbon, Progressive XC Race Geometry, Rider-First Engineered™, threaded BB, 12x148mm UDH compatible rear dropout, internal cable routing, 120mm of travel, Optimized for wireless drivetrainS-Works FACT 12m Carbon, Progressive XC Race Geometry, Rider-First Engineered™, threaded BB, 12x148mm UDH compatible rear dropout, internal cable routing, 120mm of travel, Optimized for wireless drivetrain
GabelRockShox SID Ultimate Flight Attendant, Ride Dynamics developed 3 position, Debon Air, 15x110mm, 44mm offset, 120mm TravelRockShox SID Ultimate Flight Attendant, Ride Dynamics developed 3 position, Debon Air, 15x110mm, 44mm offset, 120mm TravelRockShox SID Select+, Ride Dynamics developed 3 position, Debon Air, 15x110mm, 44mm offset, 120mm TravelRockShox SID SL Ultimate, Ride Dynamics developed 3 position, Debon Air, 15x110mm, 44mm offset, 110mm TravelRockShox SID Ultimate Flight Attendant, Ride Dynamics developed 3 position, Debon Air, 15x110mm, 44mm offset, 120mm Travel
DämpferRockShox SIDLuxe Ultimate Flight Attendant, Ride Dynamics developed 3 position, Solo Air, 190x45mmRockShox SIDLuxe Ultimate Flight Attendant, Ride Dynamics developed 3 position, Solo Air, 190x45mmRockShox SIDLuxe Select+, Ride Dynamics developed 3 position, TwistLoc remote adjust, Solo Air, 190x45mmRockShox SIDLuxe Ultimate, Ride Dynamics developed 3 position, TwistLoc remote adjust, Solo Air, 190x45mmRockShox SIDLuxe Ultimate Flight Attendant, Ride Dynamics developed 3 position, Solo Air, 190x45mm
SchalthebelSRAM AXS POD Ultimate ControllerSRAM AXS POD ControllerSRAM AXS POD ControllerSRAM AXS Pod Ultimate with DISCRETE CLAMP
SchaltwerkSRAM XX SL Eagle AXSSRAM X0 Eagle TransmissionSRAM GX Eagle AXS TransmissionSRAM XX SL Eagle AXS
KassetteSRAM CS-1299, 12 speed, 10-52tSRAM XS 1295, 12 speed, 10-52SRAM XG-1275 Transmission 12-Speed 10-52tSRAM CS-1299, 12 speed, 10-52t
KetteSRAM XX SL Eagle Transmission 12-Speed Flattop ChainSRAM X0 Eagle Transmission 12-Speed Flattop ChainSRAM GX Eagle Transmission 12-Speed Flattop ChainSRAM XX SL Eagle Transmission 12-Speed Flattop Chain
KurbelsatzSRAM / Quarq XX SL Eagle Power Meter Crankset, DUB, SM:165mm, M-XL:170mm, 34TSRAM / Quarq XO Eagle Power Meter Crankset, DUB, SM:165mm, M-XL:170mm, 34TSRAM GX Eagle, DUB, SM:165mm, M-XL:170mm, 34TSRAM / Quarq XX SL Eagle Power Meter Crankset, DUB, SM:165mm, M-XL:170mm, 34T
VorderradbremseSRAM Motive Ultimate, 4-piston caliper, hydraulic disc, 180mm rotorSRAM Motive Silver, 4-piston caliper, hydraulic disc, 180mm rotorSRAM Motive Bronze, 4-piston caliper, hydraulic disc, 180mm rotorTrickstuff Piccola, 2-piston, Carbon lever blade, Ti hardware, 160mm rotor
HinterradbremseSRAM Motive Ultimate, 4-piston caliper, hydraulic disc, 160mm rotorSRAM Motive Silver, 4-piston caliper, hydraulic disc, 160mm rotorSRAM Motive Bronze, 4-piston caliper, hydraulic disc, 160mm rotorTrickstuff Piccola, 2-piston, Carbon lever blade, Ti hardware, 160mm rotor
InnenlagerCeramicSpeed Alpha, DUBSRAM DUB Threaded WideSRAM DUB Threaded WideCeramicSpeed Alpha, DUB
SattelklemmeSpecialized Alloy 34.9, Ti BoltSpecialized Alloy 34.9, Steel BoltSpecialized Alloy 34.9, Steel BoltSpecialized Alloy 34.9, Ti BoltSpecialized Alloy 34.9, Ti Bolt
SWATSWAT BOX 2.0 ASSYSWAT BOX 2.0 ASSYSWAT BOX 2.0 ASSYSWAT BOX 2.0 ASSYSWAT BOX 2.0 ASSY
VorderreifenSpecialized Fast Trak, Flex Lite Casing, T5/T7 Compound, 29×2.35Specialized Fast Trak, Flex Lite Casing, T5/T7 Compound, 29×2.35Specialized Fast Trak, Flex Lite Casing, T5/T7 Compound, 29×2.35Specialized Air Trak, Flex Lite Casing, T5/T7 Compound, 29×2.35
HinterreifenSpecialized Air Trak, Flex Lite Casing, T5/T7 Compound, 29×2.35Specialized Air Trak, Flex Lite Casing, T5/T7 Compound, 29×2.35Specialized Air Trak, Flex Lite Casing, T5/T7 Compound, 29×2.35Specialized Air Trak, Flex Lite Casing, T5/T7 Compound, 29×2.35
VorderradRoval Control World Cup, Mini hooked carbon, 28.5mm inner width, tubeless ready, Roval Control World Cup hub, DT Swiss ceramic bearings, Roval Carbon spokes w/ Ti end piecesRoval Control SL VI, Hookless carbon, 29mm inner width, tubeless ready, DT Swiss 350 hub, DT Revolution Straight PullRoval Control SL V, Hookless carbon, 29mm inner width, tubeless ready, DT Swiss 370 hub, Sapim D-Light Straight PullRoval Control World Cup, Mini hooked carbon, 28.5mm inner width, tubeless ready, Roval Control World Cup hub, 6-bolt, DT Swiss ceramic bearings, Roval Carbon spokes w/ Ti end pieces
HinterradRoval Control World Cup, Mini hooked carbon, 28.5mm inner width, tubeless ready, Roval Control World Cup hub, DT Swiss 180 internals, Roval Carbon spokes w/ Ti end piecesRoval Control SL VI, Hookless carbon, 29mm inner width, tubeless ready, DT Swiss 350 hub, DT Revolution Straight PullRoval Control SL V, Hookless carbon, 29mm inner width, tubeless ready, DT Swiss 370 hub, Sapim D-Light Straight PullRoval Control World Cup, Mini hooked carbon, 28.5mm inner width, tubeless ready, Roval Control World Cup hub, 6-bolt, DT Swiss 180 internals, Roval Carbon spokes w/ Ti end pieces
SchläucheSpecialized TPU inner tubeSpecialized TPU inner tubeSpecialized Turbo Tube 48MM Presta valve, 29×1.75/2.4Specialized TPU inner tube
VorbauRoval Control SL Integrated cockpit, 60mm/70mm X- 6 degree integrated stemRoval Alloy XC 2-bolt stem, 60mm/70mmRoval Alloy XC 2-bolt stem, 60mm/70mmRoval Control SL Integrated cockpit, 60mm/70mm X- 6 degree integrated stem
LenkerRoval Control SL Integrated cockpit, 8-degree backsweep, 2 degree upsweep, 760mm wideRoval Control SL Flat, 6-degree upsweep, 8-degree backsweep, 10mm rise, 760mm, 35mmSpecialized Alloy Minirise, 10mm rise, 750mm, 35mm clampRoval Control SL Integrated cockpit, 8-degree backsweep, 2 degree upsweep, 760mm wide
GriffeSpecialized Trail GripsSpecialized Trail GripsSRAM Slip on with Twist-LocSupacaz Supalite foam grip, closed end
SattelSpecialized S-Works Power EVO Mirror, Carbon Rails, SM: 155mm, M-XL: 143mmSpecialized Power Expert, Ti Rails, SM: 155mm, M-XL: 143mmBody Geometry Power Sport, steel railsS-Works Power with Mirror
SattelstützeRockShox Reverb AXS, 30.9mm, S: 125, M/L:150, XL: 175mmBike Yoke Divine SL, SM:100mm, M-XL:125mm travel, 30.9X-Fusion Manic, 30.9, SM: 125mm, M: 150mm, L-XL: 170mm Travel, 0mm offsetBike Yoke Divine SL, SM:100mm, M-XL:125mm travel, 30.9
FarbenGloss Metallic Obsidian Multi Color Dry Impasto / Metallic White Silver; Gloss Red Tint Over Red Reflex Pearl Edge Fade / Metallic White SilverGloss Carbon / Chaos Glitter Pearl / ChromeGloss Agave Grey / Metallic White Silver; Gloss Carbon / WhiteSatin Carbon / Silver FoilGloss Agave Grey / Violet Pearl / Desert Metallic; Gloss Amethyst Frost Multi Color Dry Impasto / Black; Gloss Bordeaux Metallic / Blue Pearl Edge Fade / Metallic White Silver; Satin Carbon / Metallic White Silver
Preis14.499 €9.499 €6.999 €13.999 €6.999 €
Gewicht (Größe M)9,66 kg
10,39 kg10,95 kg8,66 kg3,49 kg
Specialized S-Works Epic 9 – weitere Farbvarianten
Neben der Farbe mit dem kompakten Namen „gloss metallic obsidian multi color dry impasto / metallic white silver“ kommt auch eine metallic-rote Variante namens „gloss red tint over red reflex pearl edge fade / metallic white silver“ zum Einsatz.
S-Works Epic 9 LTD Ultralight
Leicht, leichter, LTD UL: Das ganz besondere Bike kommt mit 12m Carbon-Rahmen, SIDLuxe Ultimate und SID SL-Federgabel. Dazu gesellen sich edle Trickstuff Piccola-Bremsen und die leichteste XX Transmission-Schaltung. Ceramicspeed sorgt für das Tretlager und auch an der Variostütze wird es maximal leicht: Statt der elektronischen AXS-Stütze von RockShox wird eine Bike Yoke Divine SL mit 100/125 mm Hub verbaut. Das Gewicht: leichte 8,66 kg in Größe M – wohlgemerkt inklusive Variostütze. Preis: 13.999 €.
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Das leichteste Epic 9 – Die S-Works Epic 9 LTD UL Modelle kommen nur in Schwarz und sind auf 300 Stück limitiert.
Specialized Epic 9 Pro
Das Epic 9 Pro kostet 9.499 € und basiert, wie alle anderen nicht S-Works-Rahmen, auf dem ca. 120 Gramm schwereren FACT 11m Carbon-Rahmen. Es ist ebenfalls mit Flight Attendant-Federelementen von RockShox ausgestattet. Geschaltet wird mit der SRAM X0 Eagle Transmission, gerollt wird auf Roval Control SL Laufrädern. Als Bremsen kommen SRAM Motive Silver zum Einsatz. Auf einen 3D-Sattel muss man im Vergleich zum S-Works verzichten: Man sitzt auf einem Specialized Power Expert.
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Das Specialized Epic 9 Pro.
Specialized Epic 9 Expert
Das 6.999 € teure Specialized Epic 9 Expert verzichtet auf Flight Attendant und setzt auf SIDLuxe Select+ und SID Select+ Federelemente. Gebremst wird mit SRAM Motive Bronze, geschaltet mit einer SRAM GX AXS Transmission.
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Das Specialized Epic 9 Expert.
Specialized Epic 9 Frameset
Das S-Works Epic 9 Frameset kostet 6.999 € und beinhaltet neben dem FACT 12m Carbon-Rahmen auch die Flight Attendant Federelemente RockShox SIDluxe Ultimate und RockShox SID Ultimate. Auch die SWAT Box 2.0 ASSY ist dabei. Das Gewicht beträgt 3,49 kg in Größe M.
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Farbe gloss amethyst frost multi color dry impasto / black
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Farbe gloss agave grey / violet pearl / desert metallic
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Farbe gloss bordeaux metallic / blue pearl edge fade / metallic white silver
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Farbe satin carbon / metallic white silver
Auf dem Trail
Für den ersten Test des Epic 9 lud uns Specialized nach Santa Cruz/Kalifornien ein – absichtlich direkt dem Sea Otter Classic Festival vorgelagert war der Termin ideal, da wir zum Festival wie in jedem Jahr vor Ort waren. Zwei Testtage lang nahmen wir die Trails von Santa Cruz und Fort Ord unter die Stollen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können: Aus Wettergründen (Hagelstürme und Dauerregen in Santa Cruz, so etwas gibt es dort tatsächlich) wichen wir am ersten Tag auf die schnellen und trockenen Trails nahe Monterey aus, der zweite Tag bestand aus mehrheitlich recht glitschigen Trails rund um Santa Cruz.
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Trocken statt Hagelschauer – Fort Ord nahe Monterey.
Das Epic 9 steht dem Vorgänger (Specialized Epic 8 Test) in nichts nach: Das komplett auf das Flight Attendant System angepasste Bike ist pfeilschnell. Wie wir schon beim Epic 8 feststellten, ergibt das elektronisch gesteuerte Federungssystem hier absolut Sinn: Es erkennt innerhalb kürzester Zeit, welcher Modus wo am besten funktioniert und sorgt so einerseits für viel Traktion, aber andererseits auch für Vortriebskraft und einen offenen Modus, wenn es hier oder da mal ruppiger zur Sache geht. Unterschiede in der Herangehensweise ließen sich je nach Trail gut herausarbeiten: Während auf den verhältnismäßig flachen, aber sauschnellen Trails um Monterey oftmals der Lockout aktiviert war, während wir über feste, leicht sandige Trails sprinteten, öffnete sich das Fahrwerk auf den trailigen Uphills im wurzeligeren Santa Cruz deutlich öfter.
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Das Bike ist wirklich enorm flott unterwegs.
Wie wir schon beim letzten Epic-Test über das Flight Attendant-Fahrwerk schrieben, funktioniert das System besonders im XC-Segment sehr stimmig: Es schätzt nahezu perfekt ein, in welchem Modus man unterwegs sein sollte. Lediglich auf wurzeligen Uphill-Trails war die Standardeinstellung bei größeren Wurzeln und Stufen manchmal etwas zu behäbig – stieß das Vorderrad gegen eine Wurzel, öffnete die Gabel manchmal etwas zu langsam, sodass man minimal Geschwindigkeit verlor – das war manchmal der Fall bei den teilweise heftig steilen und gleichzeitig glitschigen Trails in Santa Cruz, bei denen selbst die etwas leichteren Kollegen der hiesigen Redakteursbranche durchaus in Schwitzen kamen – und mich mit den steilen Stichen netterweise nicht ganz alleine ließen. Dieses Feintuning der Flight-Attendant-Technik lässt sich allerdings über die Bias-Einstellung entsprechend anpassen. Abgesehen davon gab es zu keinem Zeitpunkt den Wunsch, das Fahrwerk früher oder später selbst sperren oder öffnen zu wollen: Flight Attendant funktioniert sehr gut.
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Geht es in den Sprint bergauf, macht das Fahrwerk sofort zu.
Der ebenfalls neu vorgestellte Roval Control SL Cockpit mit 760 mm Lenkerbreite überzeugt mit Unauffälligkeit: Dank der kurzen 60 mm Länge des Cockpits lässt sich das Bike auch in technischen Passagen entspannt dirigieren. Ansonsten funktioniert es einfach. Für schnelle Böden, wie wir sie hier auf den Teststrecken vorgefunden haben, eignet sich die Kombination aus Air Trak und Fast Trak-Bereifung sinnvoll: viel Traktion bei gleichzeitig geringem Rollwiderstand. Funktioniert die Kombi auch auf nassen Trails gut, ist man insbesondere auf Hardpack herausragend zügig unterwegs.
Die minimalen Geometrie-Änderungen in den größeren Größen sind sinnvoll: Beurteilten wir im Test des Epic 8 die Front noch als sportlich-tief, wurde bei L und XL der Stack leicht erhöht. Grundsätzlich bin ich als XL-Fahrer mit viel Sattelüberhöhung ohnehin Fan eines etwas höheren Stacks, sodass mir die Veränderung entgegenkommt: In Kombination mit einer minimalen Verlagerung Richtung Front in aktiver Fahrposition im Stehen funktionierte das Bike für mich auf den vorhandenen Trails optimal: Aktiv im Downhill nicht zu tief, im Uphill dennoch nicht so hoch, dass ich auf den teilweise wirklich steil ansteigenden technischen Rampen mit ansteigendem Vorderrad zu kämpfen gehabt hätte. Zu hoch sollte die Stack-Veränderung auch nicht ausfallen – trotzdem ist das Bike auch im Sitzen extrem sportlich gebaut, womit man sehr schnellen Vortrieb generiert. Und Vortrieb generierten wir: Insbesondere auf den beiden Loops rund um Fort Ort, die jeweils 1:15 Stunden lang mit 400 Höhenmetern trotzdem eine Pace von über 20 km/h zauberten. Das Bike will definitiv nach vorne!
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Ist es etwas wurzeliger, entscheidet das Fahrwerk je nach Situation, ob es offen bleibt – so generiert man mehr Grip.
Während man als mittelgroße Person keine Veränderungen wahrnimmt, ist für mich die Neuheit der mitwachsenden Kettenstreben natürlich in Größe XL spürbar. War man bisher klassisch 435 mm gewöhnt, sind nun 13 mm längere Streben beim großen Bike verbaut. Dies bringt Vorteile, aber auch etwas Gewöhnungsbedürftiges mit sich: Man sitzt und steht sehr zentral über dem Rad, was in einer ausgeglichenen Lastverteilung resultiert und dem dadurch entstehenden Grip-Vorteil sehr zugute kommt. Gleichwohl muss man sich bei Stufen und langsamen, kleinen Drops etwas umgewöhnen: Das Hinterrad rollt logischerweise etwas länger, sodass man hier das Timing anpassen muss.
In den Abwärtspassagen zeigt das Epic 9, dass es trotz der relativ straff abgestimmten 120 mm ordentliche Reserven hat. Zwar waren unsere Trails insgesamt nicht die ruppigsten Strecken, aber wenn es mal knallte, war das Epic zur Stelle: Offener Modus und der satte Hinterbau sorgten in Kombination für Ruhe und Kontrolle, auch wenn von unten viele schnelle Schläge kamen – um im Anschluss direkt wieder losspurten zu können. Zum Abschluss noch kurz etwas zum Thema Steifigkeit: Weder fällt eine zu krasse Steifigkeit auf, noch verwindet sich irgendetwas – gerade wenn ein Bike auf der weichen Seite liegt, fällt mir dies mit 100 kg Körpergewicht in Kurven oder im Uphill sehr schnell auf. Hier trifft das Epic 9, so wie ich es in den kurzen zwei Testtagen beurteilen kann, meiner Meinung nach eine gute goldene Mitte aus Flex und Steifigkeit, wenn man sie benötigt.
Fazit
Mit dem S-Works Epic 9 hat Specialized ein sehr gutes Rad noch einmal besser gemacht: Flight Attendant funktioniert weiterhin sehr gut, das Rad erbt die bereits gute Geometrie des Epic 8 mehrheitlich und macht das Epic mit dem etwas höheren Stack in den größeren Größen noch etwas komfortabler in der Abfahrt. Das Rad ist auf schnellen XC-Kursen eine wahre Macht, die sowohl bergauf als auch in der Ebene und der Abfahrt sicher zu den besten XC-Bikes überhaupt zählt und auch zukünftig zählen wird. Wer bereits ein Epic 8 fährt: Glückwunsch, du hast bereits den sehr guten Vorgänger! Wer mit einem Epic generell liebäugelt und über das nötige Kleingeld des weiterhin preislich in höheren Sphären schwebende Epic 9 verfügt? Gerne mal näher das Epic 9 anschauen.
Wie gefällt euch das neue Epic?
Testablauf
Für den Launch des Specialized S-Works Epic 9 wurden wir im Vorfeld des Sea Otter Classic Festivals nach Santa Cruz/Kalifornien eingeladen. Die Kosten für das Pressecamp wurden von Specialized getragen.
So haben wir das Specialized S-Works Epic 9 getestet
Santa Cruz Feuchte, rutschige Trails mit Wurzeln, steilen Rampen und kurzen Downhill-Abschnitten. Trail verlassen streng verboten – das Poison Oak wuchs in diesem Frühjahr besonders gut …
Fort Ord/Monterey Maximal schnelle Hardpack-Trails. Von sandig-rutschig bis griffig war alles dabei.
Komplette Ausstattung zum Ausklappen
Tester-Profil: Johannes Herden
61 cm97 kg98 cm59 cm193 cm
Egal ob mit dem Enduro auf den Hometrails, dem Dirtrad im Skatepark oder auf dem Rennrad in der Langdistanz: Hannes ist in fast allen Bike-Kategorien zuhause. Am liebsten aber geht’s für ihn bergab durch den Wald!
Fahrstil
verspielt und sauber
Ich fahre hauptsächlich
Enduro, Trails, Pumptrack/Park/Street
Vorlieben beim Fahrwerk
Progressiv, nicht zu soft, schnelle Zugstufe
Vorlieben bei der Geometrie
Eher kürzerer Hinterbau, Lenkwinkel nicht extrem flach, die Front darf gern etwas höher
Fotos: Johannes Herden, Etienne Schoeman/Specialized










































