Nach nur einem Spiel nimmt Trainer Carlos Bernegger beim FC Zürich Captain Yanick Brecher (32) wieder aus dem Tor. In Winterthur wird Silas Huber (20) starten.
Yanick Brecher muss seinen Posten im FCZ-Tor nach der Pleite gegen Lausanne bereits wieder räumen. – Keystone
Das Wichtigste in Kürze
Yanick Brecher muss nach nur einem Spiel zurück auf die Bank.
Trainer Carlos Bernegger hatte sich «Stabilität» gewünscht, rudert jetzt aber zurück.
Sein Team müsse sich gegen Winterthur (Samstag, 18 Uhr) in allen Bereichen verbessern.
Nach der Entlassung von Dennis Hediger hat Carlos Bernegger für den Saison-Endspurt die Geschicke beim FC Zürich übernommen. Und der Interims-Coach überraschte mit einem Goalie-Wechsel: Captain Yanick Brecher kehrte zurück, Top-Talent Silas Huber musste auf die Bank.
Yanick Brecher macht gegen Lausanne keine gute Figur. – SRF
Doch Brecher kann gegen Lausanne nicht überzeugen, kassiert drei Gegentore. Besonders beim 0:2, das er mit einem Fehlpass einleitet, muss sich der 32-Jährige Kritik gefallen lassen.
Bernegger degradiert Captain Brecher wieder
«Ich habe mir mehr Erfahrung und Stabilität gewünscht», erklärt Carlos Bernegger im Nachhinein. «Das lief sicher nicht so, wie ich das erwartet habe.» Deshalb wird der Meistergoalie von 2022 jetzt schon wieder degradiert.
«Es wird wieder einen Wechsel geben», verrät Bernegger an der Pressekonferenz vor dem FCZ-Spiel in Winterthur. U21-Nationalgoalie wird nach nur einem Spiel auf der Bank wieder in den Kasten der Zürcher zurückkehren.
Unter Carlos Bernegger verlor Silas Huber seinen Stammplatz – allerdings nur für ein Spiel. – Keystone
Sorgen, dass er den Youngster mit der Kurzzeit-Degradierung verunsichert hat, gibt es bei Bernegger nicht: «Das ist Teil des Berufs. Man muss immer ready und bereit sein. Beim FCZ haben wir eben zwei sehr gute Torhüter.»
Bernegger: «Versuche jetzt einfach die besten auf den Platz zu bringen»
Die Entscheidung habe aber nichts mit dem Alter und der grösseren Perspektive des 21-Jährigen zu tun. Bernegger stellt klar: «Wir sind in einer schwierigen Situation. Ich versuche jetzt einfach die besten auf den Platz zu bringen, um Erfolg zu haben.»
Carlos Bernegger hat mit dem FCZ 0:3 gegen Lausanne verloren. Nun hofft er auf eine positive Reaktion. – Keystone
Das sei ihm in der letzten Woche beim 0:3 gegen Lausanne offensichtlich nicht gelungen. Schon nach 40 Minuten lagen die Zürcher mit drei Toren zurück – «die erste Halbzeit war ein No-Go». Allerdings betrachte er die Leistung nach der Pause als positives Zeichen.
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Auf der Schützenwiese müsse das Team am Samstag (18 Uhr) aber ein anderes Gesicht zeigen. «Technisch, mental und in den Duellen – wir müssen überall besser werden», sagt Carlos Bernegger.