Constantin Film und Sony Pictures haben heute den ersten Teaser-Trailer zum neuen „Resident Evil“-Kinofilm veröffentlicht. Dabei wird deutlich: Regisseur Zach Cregger verfolgt für den Reboot eine radikale Rückkehr zu den Survival-Horror-Wurzeln der Capcom-Vorlage.

Die bisherigen Leinwandadaptionen von „Resident Evil“ haben bei den Fans bekanntlich einen schweren Stand. Doch Sony Pictures und PlayStation Productions geben nicht auf und wagen einen weiteren Anlauf, um Capcoms Survival-Horror-Franchise endlich artgerecht in die Kinos zu bringen.

Dabei stimmt vorwiegend eine Personalie äußerst positiv: Zach Cregger. Der Regisseur ist seit seinen Hits „Barbarian“ und „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“ bei Horror-Fans in aller Munde und ist sowohl für die Regie als auch das Drehbuch verantwortlich.

Und jetzt liefert der offizielle Teaser-Trailer zu „Resident Evil“ einen ersten Vorgeschmack auf Creggers Vision, die sich deutlich enger am bekannten Spielgefühl der Vorlage orientieren soll –  aber dennoch mit einer komplett eigenständigen Geschichte daherkommt.

Ein „Avatar“ für die Fans: Neue Wege beim Blot

So fokussiert sich die Handlung von „Resident Evil“ nicht etwa auf einen der ikonischen Videospiel-Helden, sondern auf Kurierfahrer Bryan. Gespielt von Austin Abrams („Euphoria“) soll er eine biomedizinische Lieferung zustellen, gerät dabei jedoch mitten in den verheerenden Ausbruch in Raccoon City.

Wie Cregger im Gespräch mit dem offiziellen PlayStation Blog erklärte, entschied man sich bewusst für eine Hauptfigur, die „wie ein Avatar für den durchschnittlichen Spieler“ fungiert, „wenn er selbst in das Spiel geworfen würde“.

Zudem machte der Regisseur deutlich, dass es seiner Meinung nach „irgendwie nichts zu gewinnen gäbe“, wenn man beispielsweise einfach erneut Leons Geschichte erzählen würde. Der Grund: „Die Spiele machen das schon so großartig. Es wäre redundant und letztlich enttäuschend. Ich feiere lieber alles, was ich an den Spielen liebe, indem ich eine Geschichte erzähle, die quasi ‚am Seitenrand‘ eines der Spiele existieren könnte.“

„Viele visuelle und thematische Details aus den Spielen“

Darüber hinaus verspricht Cregger, mit seinem Film aber nicht nur das bekannte Gefühl der Capcom-Klassiker einzufangen, sondern auch jede Menge Easter Eggs für alteingesessene „Resident Evil“-Fans zu liefern – und die sollen weit „über die Waffen-Progression und das Ressourcen-Management hinaus“ gehen.

„Es gibt viele visuelle und thematische Details aus den Spielen“, verriet Cregger. Dabei wurden besonders viele Elemente aus „Resident Evil 4“ übernommen – etwa die Heilgegenstände – und „exakt so im Film platziert“. Immerhin sei der vierte Teil laut Cregger schlicht das Spiel, das er selbst am meisten gespielt hat.

Und auch der Horror soll im neuen Film nicht zu kurz kommen, wie der monströse, aufgeblähte Zombie im Teaser bereits andeutet. Angesprochen auf sein persönliches Horror-Highlight der Reihe, verwies Cregger unterdessen auf eine der berüchtigtsten Passagen der modernen Spiele: Haus Beneviento aus „Resident Evil Village“.

„Diese Stelle im Puppenhaus, wenn man in den Keller geht (…) und von diesem riesigen Baby gejagt wird. Es war das einzige Mal beim Spielen, dass ich einfach abgebrochen und eine Pause gebraucht habe. (…) Das hat mich wirklich erwischt, es ist ehrlich gesagt furchteinflößend“, erinnert sich Cregger.

Neben Austin Abrams in der Hauptrolle werden außerdem Paul Walter Hauser („Springsteen: Deliver Me From Nowhere“), Zach Cherry („Severance“) und Kali Reis („True Detective“) im Film zu sehen sein. Beim Drehbuch erhielt Cregger Unterstützung von Shay Hatten, der unter anderem für seine Arbeit an „John Wick: Kapitel 4“ bekannt ist.

Ob Cregger die Fans mit seiner Vision am Ende überzeugen kann, erfahren wir im kommenden Herbst: Hierzulande ist der Kinostart von „Resident Evil“ für den 17. September 2026 angesetzt.

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