Erfolgsprojekt im Kanton Bern | 1. Mai 2026
Die Berner Bio-Offensive hat in den vergangenen Jahren messbare Fortschritte erzielt und die Nutzung regionaler Bio-Produkte deutlich gestärkt. Der Kanton zieht sich nun zurück, während die aufgebauten Netzwerke von Branchenorganisationen weitergeführt werden sollen.

Ein Bio-Landwirt in einem Stall: Die Berner Bio-Offensive hat Produktion, Vernetzung und Nachfrage nach regionalen Bio-Produkten in den vergangenen Jahren deutlich gestärkt.Foto: Keystone
Die Berner Bio-Offensive hat nach Angaben des Kantons messbare Resultate erzielt. In fünf Jahren wurden 300 Tonnen zusätzliche Bio-Rohstoffe in regionale Wertschöpfungsketten integriert und täglich rund 4400 Bio-Mahlzeiten angeboten.
Zudem seien 35 neue Lieferbeziehungen entstanden, teilte die bernische Wirtschafts-, Umwelt- und Energiedirektion am Freitag mit. Das Projekt zielte darauf ab, Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Gastronomie besser zu vernetzen und die Nachfrage nach regionalen Bio-Produkten zu steigern.
Über zwei Millionen Franken
Der Kanton hatte die zweite Phase von 2021 bis 2025 mit 2,5 Millionen Franken unterstützt. Mit dem Abschluss zieht er sich zurück. Die aufgebauten Netzwerke sollen von Organisationen wie Bio Bern und Inforama weitergeführt werden.
In der ersten Phase der Bio-Offensive von 2016 bis 2020 waren rund 2000 Hektare Landwirtschaftsfläche auf Bio umgestellt worden.