Zach Cregger kennt die «Resident Evil»-Spiele in- und auswendig. Sein Film soll das Feeling der Reihe einfangen, ohne dabei zu starr den Vorlagen zu folgen.
Am vergangenen Donnerstag durften die Fans einen ersten Blick auf den neuen „Resident Evil„-Film werfen. Statt einer der ikonischen Protagonisten steht ein einfacher Kurierfahrer namens Bryan im Mittelpunkt. Beim Zustellen einer biomedizinischen Lieferung wird er unerwartet in den fatalen Ausbruch von Raccoon City hineingezogen.
Regisseur liebt die Reihe und besonders Teil 4
Demnach wird eine eigenständige Geschichte abseits der Videospielableger erzählt, die aber dennoch das typische Horror-Feeling des Franchises einfangen soll. Regisseur Zach Cregger, bekannt durch Horrorfilme wie „Barbarian“, verspricht eine eklige und treue Adaption der legendären Capcom-Reihe.
Cregger bringt dabei echte Leidenschaft für die Spielreihe mit. Der Regisseur bezeichnet sich als langjährigen Capcom-Fan und erinnert sich noch gut an seine ersten Berührungspunkte mit der Serie. Besonders „Resident Evil 4″ habe ihn damals tief beeindruckt. „Als das Remake vor ein paar Jahren erschien, habe ich mich erneut in das Spiel verliebt“, so Cregger.
Anschließend erklärt er, was ihm in Teil vier besonders viel Spaß macht: „Ich schnappe mir den Raketenwerfer mit unbegrenzter Munition und drehe ein paar Runden. Das hat für mich etwas Beruhigendes.“
Chronologisch statt verschachtelt
Der von Austin Abrams gespielte Protagonist, startet seinen Weg in einer ländlichen Umgebung, die stark an „Resident Evil 4″ erinnert. Von dort führt die Geschichte mitten hinein nach Raccoon City – mitsamt den vertrauten Straßen, Kanalisationen und Forschungseinrichtungen. Anders als in Creggers bisherigen Filmen, die mit verschachtelten Zeitlinien und wechselnden Perspektiven spielten, setzt der Regisseur hier auf eine chronologische Erzählstruktur.
Cregger betont, dass er den zentralen Ablauf in die Filmsprache übersetzen möchte. Der Protagonist kämpft sich deshalb mit immer mächtigeren Waffen durch zunehmend bedrohlichere Situationen und trifft dabei auf immer seltsamere Kreaturen.

Protagonist Brian unterscheidet sich dabei grundlegend von den Helden der Spielreihe. Kein Leon Kennedy, kein Chris Redfield – sondern ein völlig normaler Mann, der unvorbereitet in das Chaos geworfen wird. Cregger beschreibt ihn als jemanden, der von einer Panikreaktion zur nächsten taumelt.
Wie sich Austin Abrams als Brian schlägt, erfahrt ihr am 17. September. In einer Welt voller Mutanten und Schrecken ist ein normaler Mensch am Limit seiner Kräfte vielleicht die überzeugendste Hauptfigur, die das Franchise je hatte.
Quelle: IGN
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