Halbfinale bei DSDS

DSDS-Halbfinale: Nürnberger Kandidat scheitert kurz vor Finale

Aktualisiert am 03.05.2026 – 08:19 UhrLesedauer: 2 Min.

Kandidat Alexander Spielhaupter im Halbfinale von DSDS: Der Nürnberger überzeugte zwar die Jury, nicht aber die Zuschauer.Vergrößern des Bildes

Kandidat Alexander Spielhaupter im Halbfinale von DSDS: Der Nürnberger überzeugte zwar die Jury, nicht aber die Zuschauer. (Quelle: Imago/Panama Pictures)

Alles aus: Der Nürnberger Alexander «Lex» Spielhaupter scheidet im Halbfinale von «Deutschland sucht den Superstar» aus. Wieso sein Traum am Ende platzt.

Noch wenige Tage zuvor hatte alles nach einem späten Durchbruch ausgesehen. Alexander Spielhaupter, der sich in der ersten Liveshow gesteigert hatte, stand plötzlich in den Top 8 von «Deutschland sucht den Superstar» (DSDS) – und damit kurz vor dem großen Finale. Doch für Weiteres reichte es nicht mehr: Für den Nürnberger ist die Reise bei DSDS nun beendet.

Sein Weg dorthin war alles andere als geradlinig. Im Recall hatte er noch gewackelt, stand kurz vor dem Aus. Dieter Bohlen hatte damals gesagt: «Mich hat es überhaupt nicht mitgenommen, mich hat’s nicht gefesselt. Es geht hier jetzt in erster Linie um einen geilen Auftritt – und hier ist Langeweile im Wohnzimmer.»

In der ersten Liveshow in der Vorwoche überzeugte der 36-Jährige dann Jury und Zuschauer. Dennoch setzte er im Halbfinale am Samstagabend auf Veränderung. Mit «Pink Pony Club» von Benjamin Hightower habe er eine neue Seite zeigen wollen – weg von der gewohnten, rauen Stimme hin zu mehr Show und Bewegung auf der Bühne.

Die Jury reagierte unterschiedlich. Bohlen sagte, es sei «die beste Tanzperformance, die ich in den letzten drei Minuten gesehen habe». Den Song hätte er für Spielhaupter zwar «niemals ausgewählt». Dennoch ergänzte er: «Stört die Hausfrau nicht beim Bügeln.»

Isi Glück erklärte, sie habe eine «absolut neue Facette» gesehen. Sie sei zunächst skeptisch gewesen, habe den Auftritt stimmlich aber als «gut gemacht» bewertet.

Bushido räumte ein, er habe anfangs nicht gewusst, «was ich damit anzufangen habe». Am Ende habe ihm jedoch gerade das «Kontrastprogramm gut gefallen». Sein Fazit: «Chapeau!»

Mit seiner Leistung überzeugte Spielhaupter zwar die Jury, nicht aber die Zuschauer, die für ihn anrufen mussten. Somit endete sein Traum im Halbfinale – nur einen Schritt vor dem Finale, nachdem er im entscheidenden Moment noch einmal alles auf Risiko gesetzt hatte.