Staying AliveFoto: Joyn / Willi Weber

Ob ProSieben diese TV-Idee weiter verfolgen wird, ist nach diesem Samstagabend mehr als fraglich. Die zweite Ausgabe von „Staying Alive“, bei der verstorbene Musik-Legenden via KI für Duette zum Leben erweckt werden, entpuppte sich als Quoten-Gift. Der Sender blieb weit hinter den Erwartungen zurück und musste sich sogar kleineren Konkurrenten geschlagen geben.

Ob ProSieben diese TV-Idee weiter verfolgen wird? Sehr fraglich. Die zweite Ausgabe von „Staying Alive“ – hier werden schon verstorbene Musiker via KI nochmals auf die Bühne gebracht, sie singen dann Duette mit noch lebenden Musikern – hat schlechte Quoten geholt. ProSieben sicherte sich damit am Samstagabend ab Viertel nach Acht gerade einmal 4,6 Prozent Marktanteil bei den Umworbenen – ein Ergebnis weit unter dem Senderschnitt. Schon eine Woche zuvor lief es für die vorproduzierte Show mit 6,2 Prozent nicht gut. Damals wurden noch rund 690.000 Zusehende ab drei Jahren erreicht, jetzt ging der Wert auf rund 520.000 zurück.

AusgabeDatumMarktanteil (14-49 J.)Zuschauer (Gesamt)StatusFolge 1Vorwoche6,2 %0,69 Mio.schwachFolge 2Gestern4,6 %0,52 Mio.großer Flop

Somit landete „Staying Alive“ unter anderem klar hinter „DSDS“, das bei RTL auf 10,5 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe kam. Die Liveshow aus Köln, die um kurz vor Mitternacht zu Ende war, lockte im Schnitt 1,54 Millionen Menschen ab drei Jahren an. Mit 10,0 und 11,1 Prozent waren in der Folge zwei nächtliche „Take Me Out“-Re-Runs zudem noch sehr gefragt.

Nitro, RTL und Sat.1 dominieren – Vox zieht an ProSieben vorbei

Neben RTL landeten aber noch weitere Privatsender klar vor ProSieben – unter anderem das den Schalke-Aufstieg zeigende Nitro. Aber auch Sat.1 mit dem „Independence Day“ und 9,9 Prozent Marktanteil (14-49) am Samstagabend richtig gut unterwegs. „Moonraker streng geheim“, also ein „Bond“-Film, bescherte Vox zudem ab Viertel nach Acht im Schnitt 4,7 Prozent und somit ein besseres Ergebnis als ProSieben.

Quelle: AGF Videoforschung; AGF SCOPE 1.15; 02.05.2026; Marktstandard: Bewegtbild; Auswertungstyp TV; produktbezogen

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