RTL und Sky: Kann der neue europäische Medienriese gegen Netflix & Co. bestehen?
Konkurrenz mit tiefen Taschen
Am 1. Juni soll es so weit sein: Dann übernimmt die RTL-Mediengruppe von Comcast für 150 Millionen Euro sämtliche Geschäfte des Münchner Pay-TV- und Streaminganbieters Sky in Deutschland, Österreich und der Schweiz – inklusive dessen Streamingplattform Wow. Angekündigt hatte RTL den Plan bereits vor rund zehn Monaten , dennoch gab es auf der Zielgeraden noch eine Überraschung: Die EU-Kommission genehmigte die Übernahme ohne jegliche Auflagen.
Das ist beachtlich, da mit dem Zusammenschluss ein Medienkonzern entsteht, der nach eigenen Angaben auf insgesamt rund 12,3 Millionen zahlende Abonnenten kommt und damit in Deutschland bei den Abo-Videostreamingdiensten zur Nummer Drei aufsteigt – hinter Netflix sowie Prime Video und vor Disney+. Die Entscheidung der EU-Kommission ist daher ein klares Zeichen, dass sie RTLs Sichtweise teilt. Derzufolge bringe der Zusammenschluss eine überfällige Stärkung der Souveränität Europas im Streamingbereich.
In der offiziellen RTL-Verlautbarung liest sich das so: „Durch den Zusammenschluss […] werden wir unsere Möglichkeiten verbessern, in Deutschland und ganz Europa in Inhalte, Technologie und Talente zu investieren.“ Das dürfte auch den Streamingkunden gefallen, die es nervt, dass sich die großen US-Dienste vorrangig an dem Geschmack ihrer heimischen Kundschaft orientieren.
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