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New York – Sie warf ihm sexuelle Belästigung und anderes unangemessenes Verhalten am Filmset von „Nur noch ein einziges Mal“ vor. Er stritt alles ab, sprach von Verleumdung. Jetzt haben Hollywoodstar Blake Lively (38) und Schauspieler und Regisseur Justin Baldoni (42) ihren Rechtsstreit überraschend beigelegt.
Nach Monaten voller Vorwürfe, Gegenvorwürfe und öffentlicher Schlammschlachten und gut zwei Wochen, bevor in New York der Prozess beginnen sollte, einigten sich beide Seiten außergerichtlich. Wie aus einer gemeinsamen Erklärung hervorgeht, beendeten die Anwälte beider Stars am Montag den spektakulären Rechtsstreit. Ob es eine Vergleichssumme gibt? Darüber schweigen beide Seiten.

Blake Lively verlässt am 11. Februar 2026 in New York das Gericht. Im Dezember 2024 hatte sie Justin Baldoni wegen sexueller Belästigung beim Dreh von „Nur noch ein einziges Mal“ angezeigt, am 18. Mai sollte der Prozess beginnen. Doch nun hat man sich außergerichtlich geeinigt
Foto: AFP via Getty Images
Anwälte veröffentlichen Statement
In einer gemeinsamen Stellungnahme ihrer Anwälte geben sich Lively und Baldoni plötzlich versöhnlich. Der Film „Nur noch ein einziges Mal“ (Original: „It Ends With Us“) sei „eine Quelle des Stolzes“ für alle Beteiligten, heißt es darin. Die Romanverfilmung des gleichnamigen Bestsellers von US-Autorin Colleen Hoover (46) erzählt die Geschichte eines Liebespaares mit einer dramatischen Wendung: Im Mittelpunkt steht eine missbräuchliche Beziehung.
„Das Bewusstsein für häusliche Gewalt zu schärfen und einen sinnvollen Beitrag im Leben von Überlebenden häuslicher Gewalt – und aller Überlebenden – zu leisten, ist ein Ziel, das wir uneingeschränkt unterstützen“, heißt es in der Erklärung, die mehreren US-Medien vorliegt.

Justin Baldoni am 11. Februar 2026 vor dem Gericht in New York. Dort traf man sich, um bei einer Anhörung zu besprechen, wie man den Rechtsstreit vor dem ursprünglich geplanten Prozess beilegen kann
Foto: REUTERS
„Hoffen auf einen Abschluss“
Im Fall Lively/Baldoni räumen die Anwälte aber auch ein, dass der Konflikt belastend gewesen sei. Und sagen: Die von Lively „vorgebrachten Bedenken haben es verdient, gehört zu werden“. Trotzdem soll der Streit jetzt enden. Beide Parteien fügten hinzu, dass man weiterhin fest entschlossen sei, Arbeitsplätze zu schaffen, an denen es kein Fehlverhalten gibt. „Wir hoffen aufrichtig, dass dies einen Abschluss ermöglicht und allen Beteiligten erlaubt, konstruktiv und in Frieden weiterzugehen.“
Blake Lively feiert bei Met Gala
Nach dem Ende des Rechtstreits zeigte sich Blake Lively am Montagabend entspannt und strahlend bei der berühmten Met Gala in New York. In einem Traumkleid von Atelier Versace (aus der Frühjahrskollektion 2006) posierte sie für die Fotografen.

Blake Lively am 4. Mai bei der Met Gala in New York
Foto: Getty Images
„Jedes Jahr bin ich eine andere Version meiner selbst“, erklärte sie der „Vogue“. „Deshalb ist es mir wichtig, zu der Person zu stehen, die ich heute bin – mit all den Erfahrungen, die ich gemacht habe – und das mit Stärke und Selbstvertrauen zu tun.“