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Berlin – Man wird älter, doch wie geht man damit um? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Fernsehmoderatorin Marlene Lufen (55) zunehmend selbst. In ihrem Podcast „M wie Marlene“ hat sie dem Thema eine ganze Solo-Folge gewidmet. Kein Gast. Nur ihre Gedanken. Die Inspiration dafür: Ein Gespräch mit ihren Freundinnen, in dem es vor allem darüber ging, was das Alter mit dem eigenen Aussehen und somit auch mit der Zufriedenheit macht.
Besonders die Zeit der Wechseljahre beschreibt Lufen als Einschnitt: „Da hatte ich das Gefühl, mein ganzer Körper sackt irgendwie nach unten, die Haut am Hals, mein Gesicht … die Haare wurden dünner.“ Aber schon im Alter von vierzig Jahren habe sie die ersten Falten wahrgenommen. „Die Augen waren da nicht mehr so natürlich jung und ich dachte mir: Okay, jetzt hast du immer gehört, man kriegt irgendwann Falten – jetzt haste die ersten Falten!“ Daraus sei schnell ein innerer Reflex geworden: „Dann habe ich immer irgendwie gedacht: Ich muss an meinem Gesicht ein bisschen rumziehen.“

Lufen sprach bereits in einer früheren Folge über Haarausfall, welchen sie ebenfalls während ihrer Menopause bekam. Sie trägt seit einigen Jahren Extensions
Foto: instagram.com/marlenelufen
Marlene Lufen hat Schmerzen beim Aufwachen
Lufen macht deutlich, wie hart es sein kann, wenn sich der Körper verändert und man sich selbst plötzlich fremder vorkommt. „Es kann halt so wehtun, wenn du dich nicht mehr schön fühlst oder wenn du nicht mehr gesund bist.“ Auch beim Thema Schmerzen wird in der Folge deutlich, wie sehr Marlene Lufen auf ihren Körper achten muss. Sie erzählt, dass sie morgens schon froh ist, „wenn ich nicht mit Schmerzen aufwache“, und dass vor allem Hüfte und Schulter immer wieder Probleme machen. Gerade das zeigt für sie, dass Älterwerden nicht nur eine Frage des Aussehens ist, sondern auch eine körperliche Belastung. Deshalb setzt sie auf Bewegung, Dehnen, Kräftigung und kleine Routinen, damit der Körper möglichst gut mitspielt.
Mehr zum ThemaMarlene Lufen findet sich mit ihrem Alter ab
Nicht Jugendlichkeit oder ein makelloses Gesicht sind entscheidend, sondern der Umgang mit den Veränderungen. Lufen beschreibt, dass sie sich nicht länger in einen Wettbewerb mit der Zeit begeben will. Stattdessen versucht sie, den Körper anzunehmen, auf sich zu achten und sich im Alltag gut zu tun. Dazu gehören für sie Sport machen, Sonne tanken, morgens langsam in den Tag starten, das Handy nicht sofort anschalten, sich mit Freundinnen verabreden. Der „Trick“ gegen das Älterwerden ist für sie also nicht, es zu stoppen, sondern es gelassener zu ertragen. Und vor allem: sich daran zu erinnern, dass der Wert eines Menschen nicht an Falten, Haut oder Haaren hängt.