Das Unglück ereignete sich laut dem lokalen Sender TNTV am 5. April in der Passe de Tiputa bei Rangiroa, einem bekannten Tauchgebiet in Französisch-Polynesien. Der Bootsführer wollte eine Tauchgruppe aufnehmen, wurde von einer Welle überrascht und über Bord geschleudert.
Danach fuhr das Boot führerlos weiter. Zwei Taucher, die gerade auftauchten, wurden vom Boot erfasst: ein deutscher Tourist und ein Tauchlehrer. Der Deutsche erlitt schwerste Verletzungen an Fuss und Bein, der Tauchlehrer eine doppelte Beinfraktur.
Mitten in der Gruppe befand sich auch die Rheintalerin Gianna F., so der «Blick». Sie war auf Rangiroa, der letzten Station ihrer Weltreise, und hatte mit dem deutschen Touristen Brian Pethke sowie dessen Reisebegleiter zwei Tauchgänge gebucht.
Der zweite Tauchgang begann zunächst idyllisch:
Die Gruppe sah unter Wasser unter anderem einen Tigerhai und Delfine. Kurz darauf wurde aus dem Ausflug ein Überlebenskampf.
Das führerlose Boot fuhr mehrfach unkontrolliert auf die Taucher zu. Die Gruppe versuchte, sich unter Wasser vor der Schiffsschraube in Sicherheit zu bringen. Gianna F. schildert gegenüber «Blick», dass sie mehrfach vom Sog des Bootes an die Oberfläche gezogen wurde und zeitweise glaubte, nicht mehr zu überleben.
Die Rettung gestaltete sich schwierig. Gemäss TNTV überschlug sich das beteiligte Boot nach dem Unfall und kam schliesslich auf dem Riff zum Stillstand.