Die SES tritt nun mit einem neuen Logo auf
Gute Nachrichten für Millionen Haushalte mit Satellitenempfang: Die ARD und der Satellitenbetreiber SES haben ihre langjährige Zusammenarbeit langfristig verlängert. Damit ist sichergestellt, dass die Programme der ARD-Landesrundfunkanstalten auch in den kommenden 13 Jahren in gewohnter HD-Qualität über die populäre Astra-Position empfangbar bleiben.
Es ist eine für die SES wichtige, aber eben auch erwartbare Nachricht. Nachdem zuletzt schon die Verbreitungsverträge mit dem ZDF verlängert wurden, ist man sich jetzt auch mit der ARD einig. Auch künftig werden die ARD-Programme via Sat empfangbar sein.
Planungssicherheit für Satelliten-Haushalte
Die Verlängerung der Vereinbarung umfasst die Ausstrahlung der TV-Programme über die SES-Position 19,2 Grad Ost. Für Zuschauer bedeutet dieser Schritt vor allem Beständigkeit in einer sich wandelnden Medienlandschaft:
Laufzeit: Die Vereinbarung sichert die Übertragung bis zum Jahr 2039.
Qualität: Die Programme werden weiterhin in HD-Qualität ausgestrahlt.
Reichweite: Täglich nutzen Millionen Menschen die Satelliten-Infrastruktur, um auf das Angebot aus News, Kultur, Sport und Unterhaltung zuzugreifen.
Deepak Mathur, President of Media bei SES, betonte, dass Haushalte mit Satellitenempfang durch diesen Vertrag nun eine langfristige Planungssicherheit bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts hätten. Das betonte auch Christoph Mühleib, SES-Germany-Geschäftsführer und erklärte zudem: „Täglich schalten Millionen Menschen die Programme der ARD ein und nutzen damit das vielseitige Angebot aus Information, Kultur, Sport und Unterhaltung.“
Satellit bleibt tragende Säule der ARD-Strategie
Zweifelsfrei: Fernsehempfang hat sich zuletzt rasant geändert – und wird sich im Verlauf der 30er-Jahre sehr sicher weiter verändern. IPTV, also der Signalempfang über das Netz, ist wichtiger geworden – vor allem ganz junge Zielgruppen nutzen vermehrt On-Demand-Angebote. Trotz des Ausbaus von Streaming-Angeboten bleibt die klassische Rundfunkübertragung für die ARD unverzichtbar. Dr. Oliver Werner von der ARD-Technik-Einheit unterstrich die Bedeutung des Satelliten im aktuellen Distributionsmix in einem am Mittwochvormittag versendeten Statement:
„In unserem Distributionsmix aus Rundfunk und Streaming wird die Satellitenübertragung auch in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie bleiben“.
Die Vereinbarung ermöglich es der ARD, allen Zuschauern weiterhin einen einfachen und zuverlässigen Zugang zum gesamten Programmportfolio zu bieten.
Eckdaten der Vereinbarung kurz und kompakt auf einen Blick
MerkmalDetailsPartnerSES und ARDPosition19,2 Grad Ost (Astra)LaufzeitBis 2039BildqualitätHDUmfangAlle Regionalprogramme der ARD-Landesrundfunkanstalten
Hintergrund: Die Astra-Position 19,2 Grad Ost
Die Orbitalposition 19,2 Grad Ost gilt als die wichtigste TV-Plattform für den deutschen Markt. Durch die Fortsetzung der Kooperation festigt SES seine Rolle als zentraler Infrastrukturpartner für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland. Über die Orbitalposition 19,2 Ost überträgt Astra ohne monatliche Anschlusskosten rund 300 Programme in deutscher Sprache.
Die Satellitenposition 19,2 Grad Ost ist ein echtes Urgestein der europäischen Fernsehgeschichte und blickt auf eine über 35-jährige Erfolgsgeschichte zurück.
Der Urknall (1988/1989): Die Position wurde im Dezember 1988 mit dem Start des ersten Astra-Satelliten, Astra 1A, begründet. Der kommerzielle Sendebetrieb begann 1989.
Startschuss für das Privatfernsehen (1989): Am 8. Dezember 1989 legten RTL, Sat.1 und ProSieben den Grundstein für das private Satellitenfernsehen in Deutschland, indem sie über Astra 1A auf Sendung gingen.
Technologischer Vorreiter: Von der Komplettumstellung auf Digitalfernsehen (Analog-Abschaltung vor einigen Jahren) bis hin zur Einführung von HD und Ultra HD – 19,2 Grad Ost war stets wegweisend.
Zukunftssicherung im All: Erst kürzlich wurde die Flotte durch den hochmodernen Satelliten Astra 1P verstärkt, der Anfang 2025 den Betrieb aufnahm und ältere Modelle ersetzt.
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