Die meisten Diebstähle von Luxusautos ereignen sich in Genf und im Kanton Waadt.

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Gazeta-Express
06/05/2026 18:09
Ein Bericht von AXA prognostiziert einen signifikanten Anstieg der Fahrzeugdiebstähle im Jahr 2025, wobei die Kantone nahe der Grenze zu Frankreich besonders stark betroffen sein werden.
Laut dem Versicherungsunternehmen AXA wurde im Jahr 2025 ein deutlicher Anstieg der Fahrzeugdiebstähle verzeichnet, wobei die meisten Fälle aus den Kantonen Genf und Waadt gemeldet wurden, berichtet albinfo.ch.
Die Gesamtkosten der durch diese Diebstähle entstandenen Schäden werden auf rund 5 Millionen Schweizer Franken geschätzt, fast doppelt so hoch wie in den Vorjahren.
Den Daten zufolge liegt der Hauptgrund dafür, dass Genf und Waadt am stärksten betroffen sind, in ihrer Nähe zur französischen Grenze, die den Schmuggel gestohlener Fahrzeuge ins Ausland erleichtert.
„Wir beobachten einen Anstieg organisierter krimineller Gruppen, die Fahrzeuge stehlen und außer Landes schaffen“, sagte Samuel Gétaz, Leiter der Schadenabteilung bei AXA.
Das Bundesamt für Polizei der Schweiz betont außerdem, dass die französischsprachige Schweiz am stärksten von der aus Frankreich kommenden organisierten Kriminalität betroffen ist.
Laut Behördenangaben stammen die meisten Täter dieser Diebstähle aus den Vororten französischer Städte nahe der Grenze, darunter Annemasse, Lyon, Grenoble, Montbéliard und Saint-Étienne. /Albinfo.ch