Premiere in München

Was soll das denn? Cathy Hummels legt schrägen Auftritt hin

Aktualisiert am 07.05.2026 – 10:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Cathy Hummels legte sich auf dem roten Teppich nieder.Vergrößern des Bildes

«Do legst di nieda», wie der Bayer sagt: Cathy Hummels auf dem roten Teppich. (Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Cathy Hummels legt auf dem roten Teppich einen schrägen Auftritt hin. Was sie mit der ungewöhnlichen Geste sagen wollte, bleibt ihr Geheimnis.

Erst vor wenigen Tagen hatte Cathy Hummels ihren Fans über die sozialen Medien Schönheitstipps gegeben. Da erfuhren die 667.000 Follower auf Instagram etwa, dass sie unter anderem auf Behandlungen mit Botox- und Lachssperma bei ihrem Münchner Beauty-Doc schwört. Ihr heißester Tipp hatte hingegen nichts mit Schönheitskliniken zu tun: «Surround yourself with young people», schrieb sie. Wenn Du jung bleiben willst, dann umgib dich mit jungen Leuten.

Am Mittwoch war Hummels auf dem roten Teppich zu sehen. Sie zeigte sich in ihrer Heimatstadt München bei der Premiere des Films «Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang» im Mathäser Filmpalast. Dabei verblüffte sie die Fotografen mit einem ungewöhnlichen Auftritt: Hummels legte sich kurzerhand auf den Teppich, faltete die Hände vor der Brust und schaute gen Himmel. Das unkonventionelle Manöver bewirkte unter den Anwesenden offenbar die «eine oder andere hochgezogene Augenbraue», wie die Nachrichtenagentur dpa berichtete.

Was diese Geste bedeuten sollte, war bislang von dieser Stelle aus nicht zu klären. Wollte die 38-Jährige selbst für einen Moment in die Rolle des Münchners im Himmel schlüpfen? Bedankte sich Hummels einfach nur bei den Organisatoren der Filmpremiere für die Einladung? Oder handelte es sich um eine Reverenz an Albrecht Dürers Studie «Betende Hände» von 1509? Wir wissen es nicht.

Der Film, den die Influencerin mit ihrem Auftritt beehrte, feierte jedenfalls in der bayerischen Landeshauptstadt seine Welturaufführung. Gedreht hat ihn David Dietl, Sohn des legendären Regisseurs Helmut Dietl. Der 46-Jährige beschäftigt sich in seinem Werk unter anderem mit der Frage, wie der Himmel für jemanden aussehen kann, der sein irdisches Dasein nur in München verbringen durfte.

Der Regisseur tritt damit endgültig in die Fußstapfen seines berühmten Vaters, der mit Münchner Sittengemälden wie «Kir Royal», «Monaco Franze» und «Rossini» Film- und Fernsehgeschichte geschrieben hat. Er starb am 30. März 2015 im Alter von 70 Jahren an einer Krebserkrankung.