Ein Akkustaubsauger soll vor allem eines: schnell und gründlich reinigen – ohne Kabel, ohne großen Aufwand und möglichst flexibel im Alltag. Doch der Markt ist unübersichtlich: Vom günstigen Einsteiger-Modell bis zum teuren Premium-Sauger versprechen viele Hersteller starke Saugleistung, lange Laufzeiten und clevere Extras wie wechselbare Akkus oder automatische Bodenerkennung.
Aber halten die Geräte, was sie versprechen? IMTEST hat 25 aktuelle Akkustaubsauger von Dyson, Bosch, Shark, Samsung und Co. unter realistischen Bedingungen getestet. Der Test zeigt, wie gut sie Staub, Haare und Schmutz aufnehmen, wie komfortabel sie sich bedienen lassen und welche Modelle im Alltag wirklich überzeugen.
Die besten Akkustaubsauger
Im großen Vergleichstest konnte sich der Shark PowerDetect Clean & Empty im IMTEST-Labor als Testsieger durchsetzen. Preis-Leistungssieger mit einer unschlagbar günstigen UVP von 89,95 Euro ist hingegen der Medion P400 W.
Testsieger: Shark PowerDetect Clean & Empty
Der Shark PowerDetect Clean & Empty überzeugte im IMTEST vor allem mit einer gründlichen Reinigungsleistung auf Teppich und Hartboden. Selbst Tierhaare entfernte der Akkustaubsauger zuverlässig, zudem nahm er Schmutz auch beim Zurückziehen gut auf – ein Vorteil gegenüber vielen seiner Konkurrenten!
Shark PowerDetect Clean & Empty
Praktisch im Alltag: Im „Detect“-Modus erkennt das Gerät verschmutzte Stellen und passt die Saugkraft automatisch an. Die mitgelieferte Station dient nicht nur zum Laden, sondern entleert den Staubbehälter auch selbstständig. Dabei kommt sie ohne Staubbeutel aus, der bei vielen Mitbewerbern kostenpflichtig nachzukaufen wäre.
Nicht nur der Akkusauger selbst, auch die Station von Shark verzichtet auf einen Staubbeutel. © IMTEST / Dr. Lotta Kinitz
In der Handhabung war der Sauger trotz etwas höherem Gewicht gut manövrierbar, unter anderem dank beweglichem Gelenk für schwer erreichbare Stellen. Schwächen zeigten sich im Test der Akkulaufzeit auf höchster Stufe. Hier schaffte der Shark-Akkusauger lediglich 13 Minuten am Stück – eine mittelmäßige Leistung.
PRO gründliche Saugleistung im Test, Rückwärtssaugen möglich, Entleerungsstation vorhanden, Akkusauger und Station benötigen keinen Staubbeutel KONTRA Akkulaufzeit auf höchster Stufe vergleichsweise kurz, kein freier Stand möglich
IMTEST-Ergebnis:
gut 2,27
Mehr Details zum Shark PowerDetect Clean & Empty gibt es hier im Einzeltest.
Preis-Leistungssieger: Medion P400 W
Der Medion P400 W zeigte im IMTEST eine überraschend starke Reinigungsleistung auf Teppich und Hartboden und konnte selbst Tierhaare zuverlässig entfernen. In puncto Geschwindigkeit hielt er mit deutlich teureren Modellen mit und eignet sich damit gut für den Alltagseinsatz.
Medion P400 W
Besonders positiv fällt der umfangreiche Lieferumfang mit verschiedenen Düsen und Ladestation auf. Trotz des günstigen Preises bietet der Akkusauger zudem ein praktisches Gelenk im Rohr, das die Reinigung unter Möbeln erleichtert.
Der Medion P400 W verfügt über einen Schalter am Stiel, der das Knicken ermöglicht. © IMTEST / Caroline Neumann
Abstriche müssen Nutzer allerdings bei den Komfortfunktionen machen: Weder Schmutzerkennung noch Beleuchtung sind vorhanden, und auch die Entleerung des Staubbehälters ist etwas umständlich. Die Akkulaufzeit war mit 11 Minuten im Boost-Modus zudem recht kurz.
PRO gründliche Reinigungsleistung im Test, Tierhaare gut entfernt, Halterung mit Lademöglichkeit im Lieferumfang KONTRA kurze Akkulaufzeit auf höchster Stufe, Zusammenbau der Station etwas schwierig, lange Ladezeit im Test, kann nicht frei stehen
IMTEST-Ergebnis:
befriedigend 2,85
Mehr Details zum Medion P400 W gibt es hier im Einzeltest.
Weitere interessante Akkustaubsauger
Neben den aktuellen Testsiegern hat IMTEST weitere Modelle in den Vergleich geschickt. Besonders erwähnenswert sind die Folgenden:
Die Silbermedaille: Narwal V40 Station
Der Narwal V40 Station überzeugte im IMTEST mit einer gründlichen Saugleistung auf Teppich und Hartboden und entfernte selbst Tierhaare zuverlässig. Dank mehrerer Saugstufen und Automatikmodus lässt sich die Leistung flexibel an unterschiedliche Verschmutzungen anpassen.
Narwal V40 Station
Ein großer Pluspunkt ist die automatische Entleerungsstation, die nicht nur den Staubbehälter leert, sondern auch den Akku lädt und Zubehör verstaut. Hierfür verwendet sie allerdings, wie viele Konkurrenzmodelle auch, einen Staubbeutel, der regelmäßig nachgekauft werden muss. Der erste Ersatz wird beim Kauf aber mitgeliefert.
Die Station des Narwal V40 bietet Platz für das umfangreiche Lieferzubehör, wie Wechsel-Düsen und Ersatz-Akku. Außerdem entleert sie den Akkustaubsauger automatisch. © IMTEST / Dr. Lotta Kinitz
Schwächen zeigt der Akkustaubsauger vor allem bei der Akkulaufzeit auf höchster Stufe, die vergleichsweise kurz ausfällt. Zum Ausgleich liefert der Narwal-Akkusauger einen Wechsel-Akku, der ebenfalls in der Station aufbewahrt und gleichzeitig geladen werden kann. Das sorgt für zusätzlichen Komfort im Alltag, da stets eine zweite Ladung vorhanden ist.
Insgesamt zeigte sich der V40 Station zwar nicht ganz so ausdauernd wie der Testsieger, kostet dafür aber auch knapp 70 Euro weniger (UVP zum Testzeitpunkt: 479 Euro).
PRO gründliche Saugleistung auf Teppich und Hartboden, einfache Handhabung und Entleerung, Wechsel-Akku im Lieferumfang KONTRA Akkulaufzeit auf höchster Stufe relativ kurz, keine Rückwärtssaug-Funktion
IMTEST-Ergebnis:
gut 2,33
Mehr Details zum Narwal V40 Station gibt es hier im Einzeltest.
Der Platzhirsch: Dyson Gen5detect Absolute
Der Dyson Gen5detect Absolute überzeugte im IMTEST mit einer sehr gründlichen Saugleistung auf Teppich und Hartboden und entfernte selbst Tierhaare zuverlässig. Besonders auf Teppich arbeitete das Gerät schnell und effektiv (20 Sekunden pro Quadratmeter), während es auf Hartboden etwas mehr Zeit benötigte (36 Sekunden pro Quadratmeter).
Dyson Gen5detect Absolute
Typisch Dyson: Die Ausstattung ist umfangreich, inklusive beleuchteter Bodendüse zur besseren Schmutzerkennung. In der Praxis zeigte sich der Sauger jedoch etwas anspruchsvoller in der Handhabung als viele Konkurrenten. Außerdem gibt es keine Entleerungsstation, sodass Nutzer und Nutzerinnen den Staubbehälter selbst über dem Mülleimer ausleeren müssen.
Der Dyson Gen5detect Absolute kommt mit einer umfangreichen Auswahl an Boden- und Wechsel-Düsen und macht mit dem patentierten Dyson-Laserlicht Schmutz besonders gut sichtbar. © IMTEST
Punkte sammelt der Akkustaubsauger zudem bei Service und Umwelt sowie einer insgesamt ausgewogenen Leistung. Schwächen liegen vor allem im hohen Preis (UVP: 729 Euro) und der mittelmäßigen Akku-Ausdauer von 14 Minuten auf höchster Stufe.
PRO Teppich-Reinigung im Test schnell und gründlich, Tierhaar-Entfernung gründlich, einfache Handhabung, viele Wechsel-Düsen KONTRA Hartboden-Reinigung im Test etwas oberflächlich, Akkulaufzeit etwas kurz, kein freier Stand, keine Komfort-Station, vergleichsweise hochpreisig
IMTEST-Ergebnis:
gut 2,36
Mit Rang und Namen: Bosch Unlimited 10
Der Bosch Unlimited 10 zählt zu den ausgewogensten Akkustaubsaugern im Testfeld. Er überzeugte mit einer gründlichen und gleichzeitig zügigen Reinigung auf Teppich und Hartboden sowie solider Leistung bei Tierhaaren. Die Bodenart erkannte er dabei automatisch und stellte die Saugkraft passend ein.
Bosch Unlimited 10
Bosch bewirbt den Unlimited 10 damit, dass er auch rückwärts saugen kann. Im Test klappte das aber nur teilweise: Die Düse schob den Testschmutz zwar weniger vor sich her als die Konkurrenz. Ganz sauber wurde die Fläche so aber nicht, etwas Nacharbeit blieb nötig. Das LED-Licht an der Bodendüse machte dafür den Staub sichtbar.
Auch bei der Ausstattung bietet Bosch ein gutes Gesamtpaket mit mehreren Leistungsstufen und durchdachten Details für den Alltag. So gibt es etwa einen farbigen Leuchtring am Display, der im Automatik-Modus anzeigt, wie sauber der Boden ist. Zudem bietet das Rohr zwar keine Verstellmöglichkeit, aber ein Knick-Gelenk, um unter Möbeln zu saugen. Eine Entleerungsstation fehlt jedoch, der Staubbehälter muss per Hand geleert werden.
Der Unlimited 10 besitzt verschiedene Programme. Im Automatik-Programm zeigt er die Reinigungsleistung auf dem Display und per LED-Ring an (hier hell-blau). © IMTEST / Arnel Mickley
Im Akkutest lag der Unlimited 10 im Mittelfeld: Auf der Turbo-Stufe lief er 13 Minuten. Besonders hervorzuheben ist aber die sehr kurze Ladezeit von rund einer Stunde und 20 Minuten, die den Sauger schnell wieder einsatzbereit macht.
PRO gründliche Reinigung im Test, Tierhaare sehr gut aufgesaugt, Ladezeit im Test kurz, Akkutausch möglich, viele Wechseldüsen im Lieferumfang KONTRA kein freier Stand möglich, keine Entleerungsstation vorhanden
IMTEST-Ergebnis:
gut 2,38
Der Premium-Sauger aus dem Direktvertrieb: Vorwerk Kobold VK7
Der Vorwerk Kobold VK7 überzeugte im Test mit einer besonders gründlichen und schnellen Reinigungsleistung auf Teppich und Hartboden. Selbst hartnäckiger Schmutz ließ sich meist mit einem zweiten Zug vollständig entfernen. Auch Tierhaare beseitigte der Akkustaubsauger zuverlässig – ohne Wechsel der Bodendüse.
Vorwerk Kobold VK7 Premium-Set
Im Alltag punktet der VK7 vor allem mit seiner einfachen und angenehmen Handhabung. Trotz etwas höherem Gewicht lässt er sich dank Eigenantrieb der Bodendüse gut manövrieren. Praktisch: Das Gerät kann frei stehen. Auf Komfortfeatures wie eine Beleuchtung der Bodendüse oder eine Entleerungsstation verzichtet Vorwerk allerdings.
Der Kobold VK7 von Vorwerk saugte im Test zuverlässig, besaß aber kein Licht an der Bodendüse. © IMTEST
Schwächen zeigt der Kobold bei der Akkulaufzeit, die auf höchster Stufe mit nur 9 Minuten sehr kurz ausfiel. Dafür punktete der Kobold VK7 mit umfangreichem Zubehör, das als Set ausgewählt oder optional hinzugekauft werden kann. So gibt es diverse Düsen für die Reinigung von Matratze oder anderen Polstern, Verlängerungsbausteine und die Möglichkeit, per Aufsatz zum Nasswischer zu werden. Mit einer UVP ab 1.049 Euro ist der Premium-Staubsauger aber auch kein Schnäppchen.
Insgesamt richtet sich das Modell an Nutzer, die maximale Reinigungsleistung und Bedienkomfort priorisieren.
PRO saugte den Testschmutz sowie Tierhaare im Test schnell und gründlich, große Auswahl an Aufsätzen, kann rückwärts saugen KONTRA Keine Ladestation oder automatische Entleerungsfunktion, kurze Akkulaufzeit im Test, Gerät und Zubehör sehr hochpreisig
IMTEST-Ergebnis:
gut 2,55
Mehr Details zum Vorwerk VK7 gibt es hier im Einzeltest.
Der KI-Staubsauger: Samsung Bespoke AI Jet Ultra
Der Samsung Bespoke AI Jet Ultra überzeugte im IMTEST mit einer gründlichen Reinigungsleistung auf Teppich und Hartboden und entfernte auch Tierhaare zuverlässig. Besonders der KI-Modus hebt das Gerät von vielen Konkurrenten ab: Er erkennt Bodenart und Verschmutzung und passt die Saugkraft automatisch an – allerdings nur in Verbindung mit der App.
Samsung Bespoke AI Jet Ultra
Mit fünf Saugstufen und automatischer Leistungsanpassung arbeitet der Sauger flexibel und effizient im Alltag. Auch die Akkulaufzeit fiel im Test mit 15 Minuten auf höchster Stufe gut aus. Zudem lag dem Lieferumfang ein Wechselakku bei, sodass längere Reinigungseinsätze möglich sind.
Zur umfangreichen Ausstattung gehören zahlreiche Düsen sowie eine Entleerungsstation, die den Staubbehälter automatisch leert. Diese arbeitet jedoch mit Staubbeutel, der regelmäßig ersetzt werden muss. Komfort bieten zudem das Display mit Laufzeitanzeige sowie das verstellbare Saugrohr – ein Knickgelenk fehlt allerdings.
Die Länge des Saugrohrs lässt sich beim Samsung-Akkusauger individuell anpassen. © IMTEST / Dr. Lotta Kinitz
Unterm Strich ist der Bespoke AI Jet Ultra ein technisch vielseitiger Akkustaubsauger, der vor allem mit smarten Funktionen und umfangreicher Ausstattung punktet – jedoch zu einem vergleichsweise hohen Preis (UVP: 1.399 Euro).
PRO gründliche Saugleistung im Test, gute Reinigung von Tierhaaren, umfangreiches Lieferzubehör samt Wechsel-Akku, lange Akkulaufzeit im Labor, automatische Entleerung an Station KONTRA manövrierte im Test etwas hakelig, KI-Modus nur mit verbundener App und Konto bei Samsung, kein freier Stand möglich
IMTEST-Ergebnis:
gut 2,43
Alle Testergebnisse im Detail
Die detaillierten Ergebnisse aller 25 Akkustaubsauger im Testfeld finden sich in der folgenden Tabelle. Mit dabei sind schnurlose Staubsauger von Shark, Narwal, Bosch, Dyson, Samsung, AEG, Severin, Vorwerk, Hoogo, Levoit, Dreame, Eureka, Tineco, Rowenta, Mova, Medion, Beldray, Bissell, Sichler und Kärcher.
Detailliertere Informationen zu weiteren Akkustaubsaugern finden sich zudem hier:
FAQ: Akkustaubsauger
IMTEST klärt die häufigsten Fragen zu kabellosen Staubsaugern.
1. Wie testet IMTEST Akkustaubsauger?
IMTEST prüft die Reinigungsleistung auf Teppich und Hartboden mit verschiedenen Schmutzarten wie Reis, Konfetti und Tierhaaren von Hund oder Katze. Bewertet werden vor allem die Gründlichkeit der Saugleistung, die Geschwindigkeit der Reinigung sowie die Bedienbarkeit und Wendigkeit der Geräte. Gesaugt wird im Standard-Modus, den der Akkustaubsauger beim Anschalten anbietet (meist eine mittlere oder Eco-Saugstufe).
© IMTEST / Dr. Lotta Kinitz
Im Test werden verschiedene Parameter überprüft. Zum Beispiel misst IMTEST die Lautstärke auf unterschiedlichen Saugstufen. Auch die Akkulaufzeit und Ladezeit fließen in die Bewertung ein. Einfache Reinigung und umfangreiches Zubehör bringen zudem Pluspunkte. Weitere Testpunkte sind darüber hinaus:
minimale und maximale Lautstärke in Betrieb, Wechselbarkeit des Akkus und Preis von Tausch-Modulen, Griffhöhe beim Staubsaugen, Möglichkeit, unter Möbeln zu saugen. 2. Warum ist der Shark PowerDetect Clean & Empty Testsieger?
Mit der besten Gesamtnote (2,27) bietet der Shark PowerDetect Clean & Empty das ausgewogenste Gesamtpaket aus starker Saugleistung, sehr guter Ausstattung und hoher Alltagstauglichkeit. Besonders die beutellose Entleerungsstation und solide Ergebnisse auf allen Bodenarten geben den Ausschlag.
3. Warum ist der Medion P400 W der Preis-Leistungssieger?
Für nur 89,95 Euro liefert der Medion eine überraschend starke Reinigungsleistung, die mit deutlich teureren Geräten mithalten kann. Trotz deutlichen Abstrichen bei Komfortfunktionen bietet er damit das beste Verhältnis aus Preis und Leistung im Test.
4. Wie lange hält der Akku eines schnurlosen Staubsaugers?
Die Akkulaufzeit variiert je nach Staubsauger und Leistungsstufe. Im Durchschnitt bieten Akkustaubsauger 20 bis 60 Minuten Laufzeit pro Ladung. Im Turbomodus reduziert sich die Laufzeit aber oft drastisch: Im Test lag die kürzeste Akkulaufzeit auf maximaler Saugstufe bei sieben Minuten (Rowenta RH9878) und die längste bei 27,5 Minuten (Beldray Airgility Cordless Pet+). In niedrigeren Stufen können die Sauger aber länger durchhalten.
5. Wie lange dauert das Aufladen des Akkustaubsaugers?
Die Ladezeit beträgt in der Regel drei bis fünf Stunden. Einige Modelle bieten aber eine Schnellladefunktion oder die Möglichkeit, einen Wechsel-Akku zu kaufen. Im IMTEST-Labor lag die niedrigste Akku-Ladezeit bei 25 Minuten (Bissell PowerClean FurGuard) und die längste bei rund 6,5 Stunden (Shark PowerDetect Clean & Empty).
© IMTEST / Arnel Mickley
Besonders praktisch: AEG, Narwal, Samsung und Dreame lieferten für ihre Stabstaubsauger bereits einen Wechsel-Akku im Zubehör mit, um die Einsatzdauer zu verlängern.
6. Wie funktioniert die Zyklon-Technologie?
Die Zyklon-Technologie von modernen Akkustaubsaugern fußt auf dem Prinzip des sogenannten Fliehkraft-Abscheiders. Dieser kann feste Partikel aus einem Gas entfernen – also etwa Staubkörner aus eingesaugter Raumluft. Dabei wird die Zentrifugalkraft genutzt, die man im Alltag zum Beispiel von Fahrgeschäften auf dem Jahrmarkt kennt. Dreht sich das Karussell schnell im Kreis, wird man im Sitz nach außen gedrückt.
Ähnlich funktioniert auch die Zyklon-Technologie, nur wird hier lediglich die Luft in Bewegung versetzt und nicht der Staubbehälter des Saugers. Dadurch kommt die Luft in eine Rotationsbewegung ähnlich einem Wirbelsturm, der die Staubpartikel zu den Seiten hinausschleudert.
© Dyson
Diese sammeln sich im Staubbehälter und können anschließend in einen Mülleimer ausgeleert werden. Anders als bei herkömmlichen Staubsaugern ist somit kein Staubbeutel mehr nötig, um die eingesaugte Luft zu reinigen.
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Dieser Test wurde zwischen 03/2024 und 03/2026 durchgeführt. Die Berechnung aller Ergebnisse der aktuellen Version basiert aber bereits auf dem IMTEST-Bewertungsverfahren 2025 und den Hersteller-UVP von 03/2026. Noten und/oder Platzierungen können von der ursprünglichen Bewertung abweichen.




