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ESC in Wien: So eng ist Sarah Engels mit Köln verbunden
Aktualisiert am 09.05.2026 – 06:22 UhrLesedauer: 2 Min.
Sarah Engels bei der Premiere Moulin Rouge in Köln (Archvbild): Ein wichtiger Abschnitt in ihrer Karriere. (Quelle: IMAGO/Gartner/imago)
Sarah Engels steht beim Eurovision Song Contest in Wien auf einer der größten Bühnen Europas. Doch ihre Karriere begann in Köln und Hürth – Orte, mit denen sie bis heute eng verbunden ist.
Geboren wurde Engels 1992 in Köln, aufgewachsen ist sie im benachbarten Hürth. Dorthin zog ihre Familie, als sie drei Jahre alt war. In der Stadt vor den Toren der Domstadt besuchte sie die Schule, hier liegen ihre Wurzeln und hier lebt ihre Familie bis heute. Köln war dabei stets mehr als nur die große Nachbarstadt – es war früh ein kultureller Bezugspunkt, ein Ort der Möglichkeiten, der ihren Weg mitbestimmen sollte.
Der Durchbruch gelang Engels 2011 in Köln: Mit ihrer Teilnahme an der RTL-Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» wurde sie einem Millionenpublikum bekannt. Produziert in den Studios des Kölner Senders, legte die Show den Grundstein für ihre Karriere. Sie wurde zweite – hinter ihrem Ex-Mann und Vater ihres Sohnes, Pietro Lombardi.
Dass sie später an einen der prominentesten Kulturorte der Stadt zurückkehrte, wirkt fast folgerichtig: Im Musical Dome, direkt am Rheinufer und mit Blick auf den Dom, stand sie als Satine im Erfolgsstück «Moulin Rouge» auf der Bühne. Es war ein Engagement, das ihre Vielseitigkeit unterstrich und zugleich die enge Verbindung zur Region erneut sichtbar machte.
Mit ihrem Auftritt beim Eurovision Song Contest erreicht Sarah Engels nun ein internationales Publikum. Doch bei aller Strahlkraft der großen Bühne bleibt ihre Geschichte eng mit der Region Köln verbunden. Es ist der Weg einer Künstlerin, deren Karriere im Rheinland begann – und die ihre Wurzeln bis heute nicht hinter sich gelassen hat.
