1. Mit einem christlichen Jugendchor fing alles an
Stefanie Kloß wuchs mit einer älteren Schwester bei ihrer alleinerziehenden Mutter, einer Laborantin, in Bautzen auf. Einen musikalischen Background gab es in ihrer Familie nicht. Dennoch stellte die Bautzenerin früh fest, wie gern sie singt. Ein Schlüsselmoment war ihre Teilnahme beim christlichen Jugendchorprojekt «Ten Sing». Dort lernte Stefanie Kloß ihre künftigen Bandkollegen kennen: Johannes Stolle (Bass), Thomas Stolle (Klavier, Gitarre) und Andreas Nowak (Schlagzeug).
2. Silbermond hieß ursprünglich JAST
Die nächsten musikalischen Schritte wagte die Band um Stefanie Kloß mit Coversongs. Mit den ersten eigenen, zunächst englischsprachigen Songs entschieden sich die vier Musikschaffenden noch zu Schulzeiten für den Bandnamen JAST, der sich aus den Initialen der Bandmitglieder – Johannes, Andreas, Stefanie und Thomas – zusammensetzte. Erst als ihre Bekanntheit über den sächsischen Raum hinauswuchs, änderten sie ihren Namen in Silbermond.
3. Band teilte sich in Berlin eine Einzimmerwohnung
Nach dem Abitur zog es Silbermond nach Berlin, um ihre Musikkarriere zu forcieren. Wie Stefanie Kloß der «Sächsischen Zeitung» erzählte, mussten sich die Vier in dieser Zeit für mehrere Monate eine 30 Quadratmeter große Einzimmerwohnung teilen. Geplant sei das nicht gewesen – ursprünglich wollten die drei Instrumentalisten in eine WG ziehen, während Stefanie Kloß die kleine Wohnung für sich allein angemietet hatte.
Kurz vor dem Umzug ist deren Vermieter abgesprungen, dann standen sie plötzlich bei mir vor der Tür. Mit drei Matratzen. Was sollte ich denn da machen?
Stefanie Kloß
Interview mit der «Sächsischen Zeitung»
Glücklicherweise war diese Wohnsituation nur von kurzer Dauer: Nach den ersten erfolgreichen Singles fiel den Musikern die Apartmentsuche sehr viel leichter.
4. Sarah Brightman coverte ihren Song «Symphonie»
«Symphonie», die dritte Single des Silbermond-Debütalbums «Verschwende deine Zeit», war bereits kurz nach Veröffentlichung ein Top-Fünf-Song in Deutschland und Österreich. Sarah Brightman, eine der erfolgreichsten Sopranistinnen der Welt, sah eine Orchester-Version des Songs bei einer Preisverleihung – und fragte die Band kurzerhand, ob sie eine englische Coverversion einsingen dürfe. «Symphony» wurde zum Titelsong von Brightmans bis dato international erfolgreichstem Album.